Donnerstag , 29. September 2022
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Tag Archives: Betrug

 Lüneburger Internet-Goldbetrug: Kammer stochert im Nebel

Der goldene Schimmer der angebotenen Edelmetallbarren, Münzen und edler Uhren ließ Dutzende Kunden zu leichtgläubigen Opfern werden. Sie orderten gegen Vorkasse im Internet. In nur einem Monat kam eine Million Euro zusammen. Geliefert wurde nie. Doch das Verfahren gegen ein angeklagtes Trio kommt nicht recht voran.

 Goldgier füllte die Konten

Halim D. (l.), Seyed F. (hinter dem Aktenordner) und Marian G. (r.) wird ein großangelegter Gold-Betrug im Internet vorgeworfen. (Foto: be)

Gewerbs- und bandenmäßiger Betrug wird drei Männern vorgeworfen, die über einen an der Lüner Rennbahn gemeldeten Online-Shop teure Uhren, Münzen und Edelmetallbarren angeboten haben sollen, ohne etwas davon liefern zu wollen. 89 Kunden bissen an, überwiesen jeweils zehntausende Euro per Vorkasse. Am Ende standen eine Million Euro Beute und jetzt ein Prozess – der zweite.

 Neue Masche: Betrüger nutzen Gasumlage als Druckmittel

Untergeschobene Verträge sollten innerhalb 14 Tagen sofort widerrufen werden.

Der Anrufer verspricht einen günstigeren Stromtarif, doch die Sache hat einen Haken: Der aufgeschwatzte Vertrag entpuppt sich als Mogel-Packung, ist meist teurer und dazu von einem anderen Anbieter. Ein Widerruf wird ignoriert. Was der Verbraucherschutz rät.

 BKA, Interpol, eBay: Diese Betrugsmaschen sind gerade beliebt

Ein Mann sitzt vor einem Bildschirm und telefoniert.

Aktuell bekommen im Landkreis Lüneburg vermehrt Menschen Anrufe von angeblichen BKA-, Interpol- oder Europol-Mitarbeitern. Diese warnen die Menschen vor vermeintlichen Betrügern, die mit den Daten der Angerufenen Straftaten begehen oder deren Geld stehlen würden. Doch die wahren Betrüger sind die "Interpol-Mitarbeiter" am Telefon.

Microsoft-Masche: Und weg ist das Geld

Die Polizei rät: Geben Sie nie Ihre Kontodaten an Dritte weiter. (Foto: t&w)

Miese Masche: Ein 82-Jähriger aus Reppenstedt wurde von einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter um eine fünfstellige Summe betrogen. Was die Polizei rät.

 Nach einem Schockanruf gerät das Leben der Opfer aus den Fugen

„Mama, die Frau ist tot, die Frau ist tot“, schallt eine Stimme durchs Telefon. Ein verzweifelter Hilferuf? Nein, eine Betrugsmasche, ein sogenannter „Schockanruf“. Ein Paar aus der Region hat dabei mehr als 30.000 Euro verloren, was aber noch viel belastender ist, sind die körperlichen und psychischen Folgen. Die Geschichte zweier Opfer, die heute auf einem emotionalen Scherbenhaufen sitzen.

Identitätsklau: Einkaufen auf Kosten anderer

Identitätsdiebstahl kann einen teuer zu stehen kommen. (Foto: AdobeStock)

Nichts bestellt, aber Inkassoschreiben erhalten? Oder sogar einen gelben Brief mit gerichtlichem Mahnbescheid? Das ist keine Seltenheit. Denn immer wieder hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen mit Fällen von Identitätsklau zu tun. Sie schildert einen aktuellen Fall, der exemplarisch steht für die Masche.

 Lüneburger veröffentlicht Enkeltrick Chat-Verlauf

Wer noch nicht selbst vom Enkeltrick oder anderen Betrügereien betroffen war, weiß oft nicht, wie so eine Masche genau ablaufen kann. Der Lüneburger Jörg Kohlstedt hat den Trick erkannt und den Chat-Verlauf auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Am Ende las sogar die Polizei live mit.

 Mehr Schummelei bei Online-Klausuren

Mit der Lockerung der Coronaregeln dürften Online-Klausuren an der Leuphana und anderen Universitäten in den kommenden Monaten eher wieder die Ausnahme werden. (Foto: AdobeStock)

Am Laptop sitzen und online eine Klausur schreiben oder eine Hausarbeit hochladen – Alltag auch an der Leuphana während der Pandemie. Doch die Online-Lehre birgt das Risiko vermehrten Schummelns. Der Datenschutz verhindert effektive Kontrolle, ob wirklich der Student vor dem Bildschirm die Leistung erbringt – noch.

 Günstige Impfpässe beim Friseur

Gefälschte Impfpässe sind auch in Lüneburg aufgetaucht – sie werden zwischen 50 und 400 Euro gehandelt. (Foto: AdobeStock)

Auf eBay wurden Impfausweise mit Stempeln des Lüneburger Impfzentrums zum Verkauf angeboten. Und im Nachbarkreis Harburg vertreibt eine Briefkastenfirma „Impfunfähigkeitsbescheinigungen“ gegen ein geringes Entgelt.