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Tag Archives: Encrochat-Prozess

 Gangsta-Rapper will kein Dealer sein

Das "187"-Tattoo von Carlos E. (35) steht für die Gangsta-Rapper von "187 Straßenbande". Er ist angeklagt, Drogen für mehr als 2,2 Millionen nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Das bestreitet er. (Foto: be)

Schon mehr als ein halbes Dutzend Encrochat-Prozesse führten vor dem Landgericht zu Verurteilungen. Gangsta-Rapper Carlos E. will diese Reihe nicht verlängern. Er sei nicht "Playwheel", der Kryptohandy-Nutzer, der Drogen für 2,2 Millionen Euro aus Spanien nach Deutschland schmuggelte. Statt zu dealen sei er mit seinem Hund am Timmendorfer Strand gewesen.

 Encrochat-Prozesse: Der "Übersetzer" bekommt sieben Jahre

Younes D. (28) ist verurteilt worden, weil er daran beteiligt war, Marihuana und Haschisch im dreistelligen Kilogrammbereich zu schmuggeln und zu verkaufen. (Foto: be)

Im Zuge der Infiltrierung des Messenger-Dienstes Encrochat hatten auch in Lüneburg einige Drogenhändler das Nachsehen. So ist auch der Angeklagte Younes D. zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dabei, so sagt er, habe er lediglich zwischen seinen spanischen und deutschen Auftraggebern übersetzt. Andere Angeklagte müssen für drei, fünf und neun Jahre hinter Gitter.

 Encrochat-Prozess: Marihuana nur eine „weiche Droge“

Verteidiger Christian Denzel

Ginge es nach der Staatsanwaltschaft, muss Younes D. für acht Jahre ins Gefängnis. Sein Verteidiger spricht sich jedoch für maximal drei Jahre in Haft aus. Er sei schließlich nicht Teil der Drogenbande gewesen, sondern habe nur für sie übersetzt. Auch die geplante Legalisierung von Cannabis spielte in dem Plädoyer des Verteidigers eine Rolle.

 Encrochat-Prozess: Riskante Rentenaufbesserung

Sie nutzten verschlüsselte Kryptohandys, während Altersgenossen auf Seniorenhandys umsteigen: Zwei Rentnern (72 und 74) wird vorgeworfen, im großen Stil Marihuana aus Spanien nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Das war nicht ohne Risiko.

 Encrochat-Prozess: Kiloweise Drogen im Bettkasten

Am Landgericht Lüneburg wurde am Freitag ein weiteres Urteil in einem Encrochat-Prozess gesprochen: Zwei Drogendealer aus Winsen, die den Landkreis Harburg mit vielen Kilogramm Marihuana und Amphetaminen versorgt haben, müssen für mehrere Jahre in Haft.

 Encrochat-Prozess: Reumütig und geständig

Fünf Männer sind wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes und Drogenhandel angeklagt, drei haben sich nun geständig eingelassen. (Foto: be)

Fünf Männer im Alter von 25 bis 27 Jahren sollen in 28 Fällen in Lüneburg und andernorts in großem Stil Drogen verkauft und damit insgesamt über 850.000 Euro erzielt haben. Nun haben drei der Angeklagten die ihnen vorgeworfenen Taten vollumfänglich eingeräumt.

 Encrochat-Prozess: Fünf Männer wegen Drogenhandels angeklagt

So voll ist es selten im Gerichtssaal: Fünf Männer im Alter von 25 bis 27 Jahren sind wegen Drogenhandels angeklagt. Jeder von ihnen hat zwei Verteidiger. (Foto: be)

Zwischen neuneinhalb und zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe sieht die 1. Große Strafkammer des Landgerichts für fünf Angeklagte vor, die große Mengen Drogen verkauft haben sollen. Dafür müssten die 25- bis 27-Jährigen jedoch ein Geständnis ablegen. Und das kommt nicht für alle in Frage.

 Drogenschmuggler im Rentenalter

Selbst erfahrene Drogenfahnder waren erstaunt über das Ausmaß des Drogenhandels, der in Europa unter dem Radar der Polizei abläuft. Das Infiltrieren eines Verschlüsselungsdienstes, mit dem Drogenkriminelle arbeiteten, erlaubte zig Fahndungserfolge. Geschnappt wurden auch ein 74- und ein 72-Jähriger, die sich nun vor dem Landgericht Lüneburg verantworten müssen.

 Prozess um Drogendeal: Zwei Zeugen stahlen sich davon

Niklas W. ist angeklagt, in 32 Fällen mit Drogen gedealt zu haben. (Foto: be)

Die Serie der EncroChat-Prozesse vor dem Landgericht Lüneburg reißt nicht ab – wie in der gesamten Bundesrepublik. Ein 23-jähriger Lüneburger soll 32 Mal in der Region mit Drogen gedealt haben. Zum Tatvorwurf schweigt er.

 Encrochat-Prozess: Sieben Jahre für Beihilfe zum Drogenhandel

Robert B. alias "landjuice" ist zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dass es dazu kam, ist der Entschlüsselung des Messenger-Dienstes Encrochat zu verdanken. (Foto: be)

Drogentransporte von Spanien nach Winsen (Aller) in "exorbitant hoher Menge": Das Landgericht Lüneburg verurteilte den Angeklagten Robert B. zu sieben Jahren Freiheitstrafe – wegen Beihilfe. Die Verhandlung kam Dank der Chat-Entschlüsselungen des Messenger-Dienstes Encrochat zustande.