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Tag Archives: Flüchtlinge

 Hilfsbereitschaft kehrt zurück

Die Familie Kaps (rechts) erfährt nun ihrerseits Hilfsbereitschaft, nachdem sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren, weil sie die sechsköpfige Familie Orlenko aus der Ukraine aufgenommen hatten. (Foto: t&w)

Eine fünfköpfige Familie aus Embsen hat vor über zwei Monaten eine sechsköpfige Familie aus der Ukraine bei sich aufgenommen. Diese Hilfsbereitschaft ist ihnen teuer zu stehen gekommen: "Unsere Ersparnisse sind aufgebraucht, wir sind im Minus“, sagte Vivian Kaps-Copland der LZ. Nun dürfen sie ihrerseits Hilfsbereitschaft erfahren: Der Johanniterorden unterstützt die Familie finanziell, die Stiftung Hof Schlüter übernimmt den Umzug der ukrainischen Familie.

 Psychologen helfen, das Trauma der Flucht zu bewältigen

Barbara Niklas arbeitet seit 2018 als Psychologin beim Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Lüneburg.

Wohin können sich Menschen wenden, die die Erlebnisse ihrer Flucht nicht allein verarbeiten können? Wie kann man als Laie einschätzen, ob die Geflüchteten, die man bei sich aufgenommen hat, traumatisiert sind und Hilfe brauchen? Das Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen (NTFN) hat in Lüneburg viele Angebote.

 Junge Ukrainer leben sich gut ein

Anna, Katja, Aksenij, Naum (v.r.) gehen gemeinsam an die Grundschule am Sandberg. Insgesamt sind 50 Kinder aus der Ukraine in Grundschulen und Oberschulen in Lüneburg aufgenommen worden. (Foto: t&w)

Die Stadt zieht ein Zwischenfazit zur Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Lüneburg. Noch verfügen Kitas und Schulen über genügend Kapazitäten.

 Kein Containerdorf für Kriegsflüchtlinge in Bardowick

Die Samtgemeinde Bardowick errichtet im Gewerbepark Wittorfer Heide ein Containerdorf für ukrainische Kriegsflüchtlinge. (Foto: phs)

Als schnelle und unbürokratische Hilfe wollte die Samtgemeinde Bardowick ein Containerdorf für ukrainische Kriegsflüchtlinge aufbauen – nun lässt die den Plan fallen. Ein Grund ist unter anderem, dass nicht so viele Menschen untergebracht werden müssen wie erwartet.

 Ein Haus für Flüchtlinge

Die Samtgemeinde Amelinghausen will das Wohnhaus an der Ecke Lüneburger Straße/Lerchenweg gegenüber vom Penny-Markt künftig als Flüchtlingsunterkunft nutzen. (Foto: t&w)

Die will das Wohnhaus an der Ecke Lüneburger Straße/Lerchenweg gegenüber vom Penny-Markt künftig als Flüchtlingsunterkunft nutzen. Der Kauf des Gebäudes steht aber nicht im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

 Flucht aus der Ukraine: Die schwerste Entscheidung im Leben

Soziale Medien sind für Svitlana Bozhko vertrautes Terrain. Auch deshalb hat sie die Lüneburger Asconsit GmbH als Social Media Managerin eingestellt. Den Job hat sich die 22-Jährige vor ihre Flucht aus der Ukraine über das Internet gesucht. (Foto: t&w)

Es war die schwerste Entscheidung ihres Lebens: Anfang März verließ Svitlana Bozhko ihre Heimat. Denn sie war sich sicher, ihrer Familie in der Ukraine am besten finanziell unterstützen zu können, wenn sie selbst eine Arbeit im Ausland annimmt. In Lüneburg hat sie mehr als nur Schutz gefunden.

 Geflüchtetenunterkunft Rotes Feld ist nun bewohnt

Seit einer Woche wohnen Frauen und Kinder aus der Ukraine in der alten Uni-Bibliothek im Roten Feld. Ansprechpartner für sie sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom ASB. Unter anderem Lukas Wöbcke (von links), Sonja Meyn, Palina Broschk und Lucie Cohrs. (Foto: t&w)

Erst waren sie in Sumte, jetzt in der Geflüchtetenunterkunft Rotes Feld: 40 Frauen und Kinder aus der Ukraine haben in den Vier- und Sechsbettzimmern Quartier bezogen, die in die alte Uni-Bibliothek eingebaut wurden. Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom ASB arbeiten vor Ort – und tun ihr Möglichstes, um auf die Wünsche der Bewohner einzugehen.

 Ukraine-Flüchtlinge: Zeit wird knapp für Hilfe vom Jobcenter

Am 23. März waren die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine in Sumte angekommen. Auch sie sollen ab dem 1. Juni Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben. (Foto: A/t&w)

Sie müssen einen Antrag stellen und ein Konto eröffnen – dann erhalten die Flüchtlinge aus der Ukraine in Stadt und Landkreis Lüneburg Leistungen vom Jobcenter. Doch das wissen viele Flüchtlingen noch nicht – obwohl die Zeit knapp wird, denn die Umstellung soll schon am 1. Juni stattfinden.

 Unter einem Dach mit Ukraine-Flüchtlingen

Die Familie Zoder hat sich mit den Ukrainerinnen Luidmila, Polina und Tania in den vergangenen acht Wochen angefreundet. Der Kontakt soll auch nach ihrem Auszug noch bestehen bleiben. (Foto: t&w)

Familie Zoder aus Lüneburg hat acht Wochen mit drei Ukrainerinnen zusammengewohnt. Nun ziehen sie in eine eigene Wohnung. Wie verändert sich der Alltag einer Familie, wenn sie fremden Menschen einen Raum in ihren eigenen vier Wänden anbietet? Was funktioniert gut, was sind Herausforderungen?