Donnerstag , 29. September 2022
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Tag Archives: Flüchtlingsunterkunft

 Turnhalle wird zur Notunterkunft: Anwohner wollen helfen

Der Plan der Stadt Lüneburg, die Turnhalle an der Hermann-Löns-Schule zur Notunterkunft für Geflüchtete umzufunktionieren, hatte im Vorfeld für reichlich Kritik gesorgt. Jetzt erläuterten Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und ihr Team die Beweggründe und den Stand der Dinge. Und viele Anwohner wollen helfen, damit die Nachbarschaft auf Zeit funktioniert.

 Eine Sammelunterkunft für Geflüchtete in Amelinghausen?

43 Menschen, die nach der Flucht aus der Ukraine oder anderen Ländern zunächst in der Notunterkunft in Sumte untergekommen waren, haben seit Ende März Wohnraum in der Samtgemeinde Amelinghausen gefunden. Nun fürchtet Rathauschef Christoph Palesch, dass die Kommune die Quote zur Aufnahme von Flüchtlingen bald nicht mehr erfüllen kann – und sucht nach einem Standort für eine Sammelunterkunft.

 Unterbringung von Geflüchteten: Kontroverse Diskussion im Rat

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und die Zahl der geflüchteten Ukrainer wird steigen. Das stellt auch die Stadt Lüneburg vor Herausforderungen. Wie die Verwaltung diese bewältigen will, war Thema im Rat der Stadt und sorgte für Kontroversen seitens der Politik.

 Notunterkunft in Sumte soll weiter ausgebaut werden

Bauarbeiten in Sumte

Nach wie vor sterben Menschen in der Ukraine, werden von den russischen Aggressoren Städte und Dörfer verwüstet. Die Folge: Immer mehr Menschen befinden sich auf der Flucht. Auch nach Lüneburg. Nun will der Landkreis seine Notunterkunft in Sumte weiter ausbauen.

 Unterbringung von Geflüchteten: Hansestadt sieht rot

Jede Minute stemmen sich Ukraine gegen die Invasoren. Russlands Eroberungskrieg sorgt aber auch dort für Härten, wo nicht getötet und zerstört wird. Die Verteilungsquoten für Geflüchtete seien für Lüneburg nicht tragbar, moniert etwa Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Weil nur nach Einwohnerzahl, nicht aber nach vorhandenem Wohnraum zugeteilt werde, müsse Lüneburg zu viel schultern. Sie drängt darauf, dass das Land umsteuert.

 Kein Containerdorf für Kriegsflüchtlinge in Bardowick

Die Samtgemeinde Bardowick errichtet im Gewerbepark Wittorfer Heide ein Containerdorf für ukrainische Kriegsflüchtlinge. (Foto: phs)

Als schnelle und unbürokratische Hilfe wollte die Samtgemeinde Bardowick ein Containerdorf für ukrainische Kriegsflüchtlinge aufbauen – nun lässt die den Plan fallen. Ein Grund ist unter anderem, dass nicht so viele Menschen untergebracht werden müssen wie erwartet.

 Lüneburg schafft Platz für 80 Geflüchtete aus der Ukraine

Auf einer Bürgerversammlung hat Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch Anwohner über die geplante Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine im Roten Feld informiert. Doch nicht alle begrüßen das Vorhaben der Stadt, in den Räumen der ehemaligen Mensa und Bibliothek der Leuphana Geflüchtete vorübergehend unterzubringen.

 Lüneburg muss sich für Aufnahme von Vertriebenen wappnen

Der nur zweieinhalb Stunden nahe Krieg in der Ukraine prägt die Politik des Lüneburger Rates. Nicht nur über Friedensresolutionen, sondern über die Auseinandersetzung um die Frage, ob Lüneburg gewappnet ist, um die zu erwartenden Hunderten von Vertriebenen aufzunehmen.

 Zahl der Geflüchteten steigt wieder an

Der Landkreis Harburg muss aktuell so viele Flüchtlinge aufnehmen wie im Jahr des großen Flüchtlingsstroms 2015. Der Kreis denkt schon wieder darüber nach, Sporthallen als Notunterkünfte einzurichten. Und in Lüneburg? Auch hier steigen die Zahlen.

 Ein Urteil auf Messers Schneide

Tespe Flüchtlingsunterkunft

Nach einer Bluttat in der Flüchtlingsunterkunft von Tespe im November war der Somalier Mohamud J. (53) wegen versuchten Mordes angeklagt worden. Verurteilt wurde er am Mittwoch aber wegen gefährlicher Körperverletzung. Anderenfalls wären es mehr als 5 Jahre geworden.