Donnerstag , 29. September 2022
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Tag Archives: Gedenken

 30 Jahre Einsatz gegen das Vergessen

Die Sanierung des jüdischen Friedhofs Am Neuen Felde ist eines der künftigen Projekte der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. (Foto: t&w)

Seit 30 Jahren stemmt sich die "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lüneburg" gegen das Vergessen. Jetzt zieht sie Bilanz – und sieht einen Hoffnungsschimmer.

 Gedenkfeier auf dem Timeloberg: „Erschreckend aktuell“

Als Neuling weit vorne gelandet ist Pascal Mennen: "Ich freue mich auf ...

Einmal verhinderte die Pandemie die Gedenkfeier zum Weltkriegsende, einmal schränkte es sie ein. In diesem Jahr soll wieder in einem würdigen Rahmen an die Teilkapitulation auf dem Timeloberg gedacht werden. Leider in dem Bewusstsein, dass die Ära des Friedens in Europa vorbei ist.

 Diskussion über Lüneburger Denkmale und Gedenkorte

Wie soll sich die Stadt mit ihrer Geschichte auseinandersetzen? Darüber diskutiert in Lüneburg der Arbeitskreis Erinnerungskultur. Zwei Themen stehen dabei im Fokus: Der Friedhof für die Opfer der KZ-Häftlingstransporte 1945 im Tiergarten und besonders der Friedenspfad, der zu Orten des Gedenkens und Lernens führt.

 Mit Bildergalerie: Schweigeminute auf dem Marktplatz

Auf dem Lüneburger Marktplatz wurde am Freitag eine Schweigeminute in Gedenken an die getötete Polizistin und den getöteten Polizist aus Rheinland-Pfalz abgehalten. Mit dabei waren dutzende Polizisten, Bürger und Politiker. 

 Jüdischer Friedhof soll dem Vergessen entrissen werden

Der Jüdische Friedhof Am Neuen Felde soll dem Vergessen entrissen werden. Die SPD-Ratsfraktion beantragt, dass der Friedhof saniert wird.

Er ist einer der verlorenen Orte Lüneburgs: Der Jüdische Friedhof "Am Neuen Felde". Vielleicht auch, weil er für barbarische Verhalten gegenüber Mitbürgern in der Vergangenheit steht. Die SPD-Fraktion im Rat will, dass der Ort zu einem würdigen Gedenkort umgestaltet wird.

 Gedenken an die Opfer der Nazis

Bürgermeisterin Christel John und Hans-Wilfried Haase, Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Lüneburg, legten in der Synagogen-Gedenkstätte Kränze nieder. (Foto: be)

Die Pogromnacht am 9. November 1938 war der "kalkulierte Auftakt eines in der Geschichte beispiellosen Versuchs, die Juden in Europa auszulöschen", sagte Hans-Wilfried Haase bei einer Gedenkfeier in Lüneburg an der Syngogen-Gedenkstätte. Der Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit erinnerte an die "furchtbaren Gräuel, die sich hier vor 83 Jahren zugetragen haben".

 Eine Woche im Zeichen der NS-Opfer an der Leuphana

Auf dem Campus der Leuphana dreht sich in dieser Woche alles um die Opfer des Nationalsozialismus. Doch auch die Täter und die Vergangenheit des Lüneburger Universitätsstandorts sollen nicht außer Acht gelassen werden. Zahlreiche kostenlose Veranstaltungen werden das thematisieren.

Bänke für das Gedenken an den Frieden

Timeloberg

Wendisch Evern/Deutsch Evern. Informationstafeln am Timeloberg zwischen Wendisch und Deutsch Evern weisen seit fast zwei Jahren auf die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht gegenüber dem britischen Oberkommandierenden Bernard L. Mongomery …