Anzeige

Tag Archives: Halle für Kunst

 Das böse Bodengemälde

Ann-Kathrin Eickhoff (links) und Elisa R. Linn bilden die neue Doppelspitze der Halle für Kunst. (Foto: Nina Könnemann)

Seit Anfang August hat die Lüneburger Halle für Kunst eine Doppelspitze. Das erfahrene Duo präsentiert mit der Ausstellung „Sliding through the Corridors“ von Linda Semadeni keine leichte Kost.

 Wort, Satz, Bild, Klang

Der Aufbau der Ausstellung ist traditionell, die Arbeiten von Sue Tompkins sind es nicht.

Manchmal ist es nur ein Wort. Manchmal ein Satz, manchmal etwas mehr. Sue Tompkins, Künstlerin aus Glasgow, löst Sprache aus ihrem Sinn-Kontext und Fluss. Sprache wird bei ihr Material für Performances. Eine Ausstellung in der Lüneburger Halle für Kunst präsentiert Tompkins-Kunst aber ohne bewegte Bilder.

 Nina Emge in der Halle für Kunst

Nina Emge setzt sich in ihren Projekten mit organischen Formen, mit Klang und Fragen des Zuhörens auseinander.

Diese Ausstellung wandelt sich. „(It’s never too late to) Stop, Look & Listen“ nennt die Zürcher Künstlerin Nina Emge ein dreiteiliges Projekt, mit dem sie in der Lüneburger Halle für Kunst Fragen von Klang und Hören umkreist. Dabei mischen Webradiomacher aus nahezu der ganzen Welt mit.

 Halle für Kunst stellt den Fotorealisten Alan Michael vor

Historische Bauten spiegeln sich in den Scheiben eines geparkten Autos

Die Ausstellung heißt „Playlife“ und zeigt Fotorealismus: Der in London lebende Schotte Alan Michael nutzt die Technik für Bilder, mit denen sich über Ästhetik, Bildproduktion und -wirklichkeit sinnieren lässt. Zu sehen sind in der Lüneburger Halle für Kunst wenige Bilder für viele Deutungen.

Lachen und Macht in der Halle für Kunst

Unter dem Titel „When there is no laughing matter, laughter matters“ steht eine Ausstellung über das, wie vermeintlicher Humor ins Diskriminierende, Ausgrenzende und Gewaltsame kippen kann. Oder wie er einfach lächerlich wirkt. Witzig ist die Ausstellung der Halle für Kunst so gar nicht. Sie erschließt sich auch nicht auf Anhieb.

 Die Schärfung des Profils

Ann-Kathrin Eickhoff

Seit 1995 vollführt die Lüneburger Halle für Kunst einen Spagat zwischen Ausstellungen junger Kunst und akademischer Anbindung. Für die Vernetzung zwischen Praxis und Theorie gibt es an der Reichenbachstraße jetzt ein neues Leitungsteam. Ann-Kathrin Eickhoff startet aber mit zwei Projekten, die noch ihre Vorgängerin Stefanie Kleefeld konzipiert hat.

 Sprungbrett für größere Aufgaben

Stefanie Kleefeld

Nach acht Jahren an der Spitze des Halle für Kunst wechselt Stefanie Kleefeld an die Kunsthalle Bremerhaven. Sie macht damit wie alle Vorgängerinnen und Vorgänger einen Karrieresprung. Eine neue Leiterin ist bereits ausgewählt. Verhandelt wird noch über den Ausstellungsort.