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Tag Archives: Heine-Haus

 Das Märchen von der ewigen Jugend

Kathrin Bick-Müller und Michael Heinrich

Ewige Jugend, das ist ein Versprechen, mit dem Werbemacher arbeiten, es ist auch ein Thema in der Kunst. Der Bund Bildender Künstler Lüneburg präsentiert nun im Heinrich-Heine-Haus sechs Positionen, die vom Gemälde über Videos bis zur Installation reichen. Dabei entlarvt sich das Versprechen mal als romantisches Märchen, zuweilen auch einfach als Lüge.

 Karl-Heinz Ott: Es schwirrt der Kopf

Karl-Heinz Ott schaut auf Moderator Hans-Christian Oeser: Start zu einem philosophischen Flug ins ganz rechte Lager.

Die Freiheit des Denkens ist ihnen suspekt. Immer präsentere Vordenker der radikalen Rechten bekämpfen die liberale Demokratie und wollen die westliche Welt zurückführen in obrigkeitsstaatliche, Werte und Sinn diktierende Gesellschaften. Protagonisten und (un)freiwillige Helfer stellt Karl-Heinz Ott in seiner „Geschichte des reaktionären Denkens“ vor – jetzt bei einer Lesung im Lüneburger Heine-Haus.

 Werke von Detlef Aderhold im Heine-Haus ausgestellt

Seit 2011 wurden Detlef Aderholds Arbeiten in Galerien, auf Messen international sowie in Museen in Nordamerika wie dem Monmouth Museum, dem Islip Museum und dem Museum of Contemporary Arts Long Island gezeigt. Nun sind seine Werke noch bis zum 24. April im Heine-Haus zu sehen.

 Poesie ist die Heimat von Emine Sevgi Özdamar

Emine Özdamar

Auf Einladung des Literaturbüros Lüneburg stelle die türkischstämmige Autorin Emine Sevgi Özdamar ihren neuen Roman "Ein von Schatten begrenzter Raum" vor. Ein Werk an dem sie neun Jahre gearbeitet hat, der viel Autobiographisches enthält. Auf 763 Seiten schildert sie ein Leben zwischen Istanbul, Berlin und Paris, von der Liebe zum Theater und der Suche nach Heimat.

 Björn Stephan liest im Heine-Haus

Björn Stephan las aus seinem Roman, Judith Scheffel, Leuphana-Studentin des Begleitseminars bei Tilmann Lahme (r.), moderierte den Abend und stellte den Journalisten und Autor vor.

Plattenbau, Nachwendezeit, alles ist anders. Aus der Sicht eines 13-Jährigen erzählt Björn Stephan in seinem ersten Roman von äußeren und inneren Umbrüchen. „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ heißt das Buch, das der aus Schwerin stammende Autor im Lüneburger Heine-Haus vorstellte. Stephan führt in eine unaufgeräumte Zeit.

 Autoren brauchen viele Baustellen

Kaum ein Schriftsteller kann allein vom Verkauf seiner Bücher leben. Ohne Preise und Stipendien wäre anspruchsvolle Literatur kaum denkbar. Ein Blick auf die ehemaligen Literaturstipendiaten des Lüneburger Heinrich-Heine-Hauses zeigt: Viele setzen ihr Schreibtalent auch auf anderen Gebieten ein, etwa als Lektoren oder als Autoren von Drehbüchern.

Alles kann auch anders sein

Lüneburg. Am Ende einer Ausstellung steht meistens ein Tisch, auf ihm liegen Kataloge – Fotos, kluge Worte, Vita. Das ist bei Jaakov Blumas auch so, aber doch n ur fast. …

Vom Erfahren der Welt

Lüneburg. Das Wort Erfahrung hat bei Hans Christoph Buch einen besonderen Klang und eine wortgetreue Bedeutung. Kein deutscher Schriftsteller hat die Welt so intensiv bereist wie der heute 72-Jährige. Keiner …

Blick in den Fundus des Bundes Bildender Künstler

Lüneburg. Dass Besucher eines Hauses von einem nackten Hintern empfangen werden, ist eher ungewöhnlich, kommt aber durchaus vor. Im Heinrich-Heine-Haus jedenfalls hat es der Bund Bildender Künstler (BBK) möglich gemacht, …