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Tag Archives: Heinrich-Heine-Haus

 Die eigenen Wurzeln und das Schweigen darüber

Deniz Ohde (links) und Yannic Han Biao Federer im Dialog. (Foto: t&w)

Deniz Ohde und Yannic Han Biao Federer haben ein gemeinsames Thema: Ihre neuen Romane "Streulicht" und "Alles wie aus Pappmaché" führen zu Protagonisten, die mit ihrer Herkunft hadern, verunsichert sind oder im Unklaren gelassen werden. Bei einer Tandemlesung im Heine-Haus sprachen die Autoren über ihre Erzählungen und autobiographische Bezüge.

 Es gab fast keinen Müll im Mittelalter

Annette Kehnel führte in eine Zeit, in der Wiederverwertung selbstverständlich war. (Foto: t&w)

Unsere Vorfahren kannten das moderne Wort Nachhaltigkeit wohl noch nicht. Tatsächlich aber haben sie sich so verhalten, dass sie wenig Spuren hinterließen: Abgerissene Gebäude wurden recycelt, was in irgendeiner Form wiederverwertet werden konnte, wanderte nicht in den Müll. Darüber sprach die Historikerin Annette Kehnel bei der Lesung ihres Buches "Wir konnten auch anders".

 Inspiration durch Backsteinmauern

Stephan Thome, Heine-Stipendiat, arbeitet an einem neuen Buch. (Foto: phs)

Stephan Thome lebt eigentlich in Taipeh, hat Familie in der taiwanesischen Hauptstadt. Für Buchvorstellungen und anderes kommt der Bestsellerautor allerdings immer wieder nach Europa. So verbringt er drei Monate als Heinrich-Heine-Stipendiat in Lüneburg, wo er an seinem neuesten Roman arbeitet, der mal nicht in Asien spielt.

 Projektionen auf dem Bungalow

Stephani Voß und Eike Kuhse spielen mit Zitaten und Kodierungen. (Foto: ff)

Das Märchen gehört zum Kanon der deutschen Literatur. Aber wie werden Schneewittchen und der Froschönig heute wahrgenommen, welche Themen sind noch aktuell? und Eike Kuhse präsentieren im Heine-Haus Gemälde, in denen sie Märchen-Motive in einen modernen Kontext stellen.

 Prosecco heilt nicht alle Wunden

Jovana Reising stellte ihre "Spitzenreiterinnen" im Heine-Haus vor. (Foto: phs)

In der Reihe "Aufbrüche" des Literaturbüros Lüneburg geht es um Wege, die zu einem erfolgreichen Romandebüt führen. Im zweiten Teil hat nun die Autorin und Filmemacherin Jovana Reisinger im Heine-Haus ihren Roman "Spitzenreiterinnen" vorgestellt, der sich um neun Frauen dreht, die eine Familie gründen und im Beruf vorankommen wollen.

 Karl-Heinz Ott: Es schwirrt der Kopf

Karl-Heinz Ott schaut auf Moderator Hans-Christian Oeser: Start zu einem philosophischen Flug ins ganz rechte Lager.

Die Freiheit des Denkens ist ihnen suspekt. Immer präsentere Vordenker der radikalen Rechten bekämpfen die liberale Demokratie und wollen die westliche Welt zurückführen in obrigkeitsstaatliche, Werte und Sinn diktierende Gesellschaften. Protagonisten und (un)freiwillige Helfer stellt Karl-Heinz Ott in seiner „Geschichte des reaktionären Denkens“ vor – jetzt bei einer Lesung im Lüneburger Heine-Haus.

 Zurück zur Sprache finden

Kurt Drawert findet das Vergangene in der Gegenwart wieder und hat dafür deutliche Worte. (Foto: t&w)

Der Schriftsteller Kurt Drawert, Träger des Walter-Kempowski-Preises für biografische Literatur 20021, ließ bei einer Lesung im Lüneburger Heinrich-Heine-Haus einen Blick in seine Arbeit zu und fand deutliche Worte für das Vergangene in der Gegenwart.

 Raphaela Edelbauer stellt „Dave“ vor

Raphaela Edelbauer im Heine-Haus.

Ein bisschen Science Fiction und eine gute Prise Amore – das sind Zutaten, die Spannung und Unterhaltung zugleich bieten. Was die österreichische Autorin Raphaela Edelbauer daraus gemacht hat und wie sie mit dem Thema "Künstliche Intelligenz" umgeht, verriet sie im Heine-Haus bei der Vorstellung ihres jüngsten Romans "DAVE".

 Philipp Stadelmaier über seine Zeit in Lüneburg

Mit kleinen Städten hat es Philipp Stadelmaier eigentlich nicht so. Der in Wien lebende Schriftsteller bewarb sich trotzdem fürs Heinrich-Heine-Stipendium in Lüneburg – und wurde ausgewählt. Bereut hat er es nicht.

 Melodie und Rhythmus

Thomas Kunst stellt im Heinrich-Heine-Haus sein Werk „Zandschower Klinken“ vor. (Foto: t&w)

Als Roman wird Thomas Kunsts Buch „Zandschower Klinken“ bezeichnet. Das trügt. Kunst schreibt anders, so, als gelte es, ein langes improvisiertes Jazzstück in Literatur zu übertragen. Kunsts Werk stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Nun geht es um den Preis der LiteraTour Nord.