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Tag Archives: Hochwasser

 Sorgenvoller Blick auf die Zukunft der Ilmenau

Die Ilmenau hat sich bei Teufelsbrück in Lüneburg nach dem vielen Regen und Sturm breit gemacht und die Wiesen überflutet. (Foto: be)

Der Bund plant weiterhin, die Ilmenau zurückzubauen, die historischen Nadelwehre durch starre Barrieren zu ersetzen. Ein Bardowicker befürchtet, dass dadurch die Regulierung des Wasserstandes bei extremen Wetterereignissen wie derzeit aus der Hand gegeben wird.

 Keine Hochwassergefahr an der Elbe

„Das ist nur ein bescheidenes Hochwasser“, ordnet der Geschäftsführer des Artlenburger Deichverbandes, Ansgar Dettmer, die momentane Lage an der Elbe ein. Zwar steigen die Pegel weiter, doch voraussichtlich nicht in einen gefährlich Bereich.

Hochwassergefahr früh erkennen

Die Rögnitz bei Rosien: Im Hochwasserfall drohen hier, aber auch an anderen Gewässern im Amt Neuhaus, Gefahren.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat jetzt im Landkreis Lüneburg das Überschwemmungsgebiet von Sude, Krainke, Rögnitz und Löcknitz neu ermittelt. Die neuen Bewertungen ersetzen eine noch aus DDR-Zeiten stammende Gefahreneinschätzung.

 In Karze bedroht ein Biberdamm Hab und Gut von Anwohnern

Wilhelm Ortmann steht auf seiner Weide, die zusehends überflutet wird. Grund ist ein Damm, den ein Biber im nahen Radengraben errichtet hat. (Foto: kre)

Der Biber ist wieder heimisch in der Elbmarsch. Das freut viele Tier- und Naturschützer. Doch die Anwesenheit des nachtaktiven "Baumeisters" bringt auch Probleme mit sich – in Karze bedroht ein Biberdamm nun Hab und Gut von Anwohnern. Deshalb soll der Damm beseitigt werden.

 Der Biber und das Hochwasser

Kleiner Damm große Wirkung: Von hier aus staut das Wasser zurück und vernässt die Wiesen und Äcker bei Karze.

Der Biber ist heimisch geworden in der Bleckeder Elbmarsch. Doch die Rückkehr des nachtaktiven "Baumeisters" bringt Probleme mit sich. Viele Flächen stehen unter Wasser. Der Bürgermeister fordert Lösungen.

 Besserer Schutz an den Flüssen

Bevor die Arbeiten am Deckwerk des Hauptdeiches bei Stove beginnen konnten, musste zuvor mit schwerem Gerät die Sedimente aus dem Wasser entnommen werden.

Wo gibt es Handlungsbedarf und was ist schon eingetütet? Bei Deichschauen hat der Artlenburger Deichverband Vertretern aus Politik, Verwaltung und Institutionen vorgestellt, was in den kommenden Monaten wo geplant ist.

 Deichverband ordert eine bessere Zusammenarbeit der Länder

ADV-Geschäftsführer Ansgar Dettmer (hinten) und Deichhauptmann Hartmut Burmester

Die Sorge vor dem nächsten Hochwasser ist fast omnipräsent in den Orten an der Elbe. Auch in Artlenburg. Die Bewohner fordern den bestmöglichen Schutz, dafür aber müssen auch die Länder besser zusammenarbeiten. Aber wo gibt es Verbesserungspotenzial? Das soll nun eine Schifffahrt mit dem niedersächsischen Umweltminister klären.

 Aus der Kaserne ins Überschwemmungsgebiet

Heiko Heyde (l.) und Kevin Ackermann engagieren sich ehrenamtlich bei den Aufräumarbeiten im Ahrtal. Heiko Heyde ist jetzt erneut auf dem Weg in das Katastrophengebiet. (Foto: t&w)

In nur wenigen Stunden wurde ganze Ortschaften im Ahrtal durch sintflutartige Regenfälle zerstört. Die Aufräumarbeiten werden Jahre dauern. Zu den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich vor Ort engagieren, gehört auch Heiko Heyde aus Bardowick. Für ihn keine einmalige Aktion.