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Tag Archives: Krieg in der Ukraine

 Ukrainer jetzt als arbeitslos erfasst

Kerstin Kuechler-Kakoschke, Leiterin der Lüneburger Arbeitsagentur.

Der Arbeitsmarkt konnte nicht ewig unbeeindruckt vom Trommelfeuer der Krisen bleiben. Nun steigen die Arbeitslosenzahlen, aber nur, weil die Jobcenter für die ukrainischen Flüchtlinge zuständig sind.

 Spendenlauf am Johanneum bringt 30.000 Euro ein

Beim Spendenlauf am Johanneum haben die knapp 1000 Schülerinnen und Schüler 12.107 Runden hingelegt und dadurch über 30.000 Euro gesammelt. Die Hälfte davon geht an Hilfsprojekte in der Ukraine, mit dem Rest sollen unter anderem die Gruppenräume des Gymnasiums verschönert werden.

 Muttertag: Der Plan, der den Krieg überlebt hat

Am heutigen Sonntag, 8. Mai, ist Muttertag. Aus diesem Anlass hat die LZ Kateryna und ihre Tochter Maria getroffen, die zusammen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind. Für ihre Geschichte fehlten zwischenzeitlich selbst der Übersetzerin die Worte.

 Energiepreise: Jetzt wird es richtig teuer

Die Preise für Energie ziehen mächtig an. Das werden viele Lüneburger spätestens dann zu spüren bekommen, wenn die nächste Abrechnung ins Haus flattert. (Adobe Stock)

Der Ukraine-Konflikt und die Sanktionen gegen Russland treiben die Preise für Strom und Gas weiter in die Höhe. In der Region Lüneburg hat jetzt der Grundversorger E.ON seine Kunden über eine geplante Preissteigerungen zum 1. Juni informiert: Künftig zahlt ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt bei einem Verbrauch von 2400 Kilowattstunden 171 Euro brutto jährlich mehr.

 Lüneburger Völkerrechtler: „Russland begeht Völkermord in Mariupol“

Nicht mal die zwischenzeitliche Evakuierung zehntausender Bewohner Mariupols vermag am Urteil des Lüneburger Völkerrechtlers Prof. Otto Luchterhandt etwas zu ändern: "Russland macht sich in Mariupol des Völkermords schuldig". Der Vernichtungswillen des Kreml werde durch den Einsatz der für ihre Brutalität berüchtigten tschetschenischen Einheiten unterstrichen.

Der Bäcker aus der Ukraine

Jeden Tag ist er in der Backstube in Scharmbeck: Nazim Seydametov hat bei der Bäckerei Soetebier schnell einen neuen Arbeitsplatz gefunden. (Foto: tm)

Nazim Seydametov wohnte nur fünf Kilometer entfernt von dem Dorf Butscha, in dem die russische Armee Massaker an der Zivilbevölkerung verübte. Er flüchtete umgehend mit seinen zwei Kindern und seiner krebskranken Frau nach Winsen, weil seine Schwester dort seit Jahren wohnt. Jetzt arbeitet er dort in einer Bäckerei – und fertigt jetzt Brote für sein überfallenes Heimatland.

 Ein 40-Tonner voller Spenden für die Ukraine

Einen 40-Tonner mit 43 Paletten Lebensmitteln und Hilfsgütern im Wert von mehr als 60.000 Euro haben Round Table und Old Table Lüneburg und Uelzen in die Stadt Ceadir-Lunga im Süden von Moldawien, sechs Kilometer vor der ukrainischen Grenze, geschickt.

 Ukraine-Krieg stellt Lüneburger Tafel vor Herausforderungen

Seit Jahresbeginn erhält die Tafel weniger Lebensmittelspenden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Bedürftigen: Zu den vielen Menschen, die sich die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten nicht mehr leisten können, kommen Geflüchtete aus der Ukraine, die Unterstützung brauchen. Die Ehrenamtlichen aus Lüneburg suchen händeringend Lebensmittelspenden.

 Deutschlands historische Verantwortung gegenüber der Ukraine

Was geht Deutschland die Ukraine an? Historisch eine Menge. Zwei Mal fielen deutsche Truppen in dem Land ein, hinterließen es verwüstet und leer. "Deutschlands Verantwortung, der Ukraine auf dem Weg nach Europa zu helfen, ist nicht kleiner als etwa gegenüber Polen", sagt der in Bardowick lebende, renommierte Militärhistoriker Prof. Michael Epkenhans.

 Fahrräder für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine

In einer Werkstatt an der Domstraße 7 in Bardowick reparieren Harald Ahrendt und Gerd Schlüschen Fahrräder, richten gebrauchte Fahrräder wieder her – ehrenamtlich für Bedürftige und für den guten Zweck unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins „Lydias Haus“.