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Tag Archives: Krieg

 Lüneburg wappnet sich für Folgen des Krieges

Der Blick auf Erdgas- und Stromzähler löst bei immer mehr Lüneburgern Sorgen aus. Der Ukraine-Krieg lässt die Kosten massiv steigen. Die Stadt Lüneburger will auch im Winter eine stabile Versorgung sicherstellen. (Foto: t&w)

Zwar ist Deutschland weit weg von der Front in der Ukraine, doch die Folgen des russischen Eroberungsfeldzugs sind auch hier zu spüren. Auch in Lüneburg. Zeit, sich für den Winter zu wappnen, findet Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. Sie beruft eine Konferenz vieler Entscheidungsträger ein.

 Kein Containerdorf für Kriegsflüchtlinge in Bardowick

Die Samtgemeinde Bardowick errichtet im Gewerbepark Wittorfer Heide ein Containerdorf für ukrainische Kriegsflüchtlinge. (Foto: phs)

Als schnelle und unbürokratische Hilfe wollte die Samtgemeinde Bardowick ein Containerdorf für ukrainische Kriegsflüchtlinge aufbauen – nun lässt die den Plan fallen. Ein Grund ist unter anderem, dass nicht so viele Menschen untergebracht werden müssen wie erwartet.

 Flucht aus der Ukraine: Die schwerste Entscheidung im Leben

Soziale Medien sind für Svitlana Bozhko vertrautes Terrain. Auch deshalb hat sie die Lüneburger Asconsit GmbH als Social Media Managerin eingestellt. Den Job hat sich die 22-Jährige vor ihre Flucht aus der Ukraine über das Internet gesucht. (Foto: t&w)

Es war die schwerste Entscheidung ihres Lebens: Anfang März verließ Svitlana Bozhko ihre Heimat. Denn sie war sich sicher, ihrer Familie in der Ukraine am besten finanziell unterstützen zu können, wenn sie selbst eine Arbeit im Ausland annimmt. In Lüneburg hat sie mehr als nur Schutz gefunden.

 Können Waffen Frieden stiften?

An der IGS Emsben diskutierten Jörn Schlumbohm (CDU), Michèl Pauly, Detlev Schulz-Hendel (Grüne), Amin Mirabi (Lehrer an der IGS), Anna-Lena Narewski (FDP) und Thorben Peters (Die Linke) über Waffenlieferungen an die Ukraine. (Foto: t&w)

An der IGS Embsen diskutierten Thorben Peters (Die Linke), Anna-Lena Narewski (FDP), Detlev Schulz-Hendel (Grüne), Jörn Schlumbohm (CDU) und Michèl Pauly (parteilos) auf dem Podium über Waffenlieferungen an die Ukraine. Die Frage, ob Waffen Frieden stiften können, stand dabei im Zentrum der Debatte.

 Ukraine-Flüchtlinge: Zeit wird knapp für Hilfe vom Jobcenter

Am 23. März waren die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine in Sumte angekommen. Auch sie sollen ab dem 1. Juni Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben. (Foto: A/t&w)

Sie müssen einen Antrag stellen und ein Konto eröffnen – dann erhalten die Flüchtlinge aus der Ukraine in Stadt und Landkreis Lüneburg Leistungen vom Jobcenter. Doch das wissen viele Flüchtlingen noch nicht – obwohl die Zeit knapp wird, denn die Umstellung soll schon am 1. Juni stattfinden.

 Kommentar: Alte Feindbilder, untaugliche Rezepte

Kommentar Ostermärsche

Was tun, um den russischen Eroberungsfeldzug in der Ukraine scheitern zu lassen? Während die einen Panzer liefern, setzten die Ostermarschierer auf die pazifistischen Rezepte der Vergangenheit: "Gegen Krieg und gegen Aufrüstung". Allzu kurzschlüssig gedacht, findet LZ-Kommentator Joachim Zießler. Appeasement habe sich schon einmal als fatal erwiesen.

 Drei Generationen sprechen über den Krieg

Manfred Stark (85, links), sein Enkel Dennis Schröder (42, rechts) und sein Urenkel Louis (10) im Garten von Elke Ermler (76). (Foto: t&w)

Was lösen die Bilder vom Krieg in der Ukraine bei jüngeren, was bei älteren Menschen aus? Welche Gedanken oder Erinnerungen kommen hoch? Gehen sie unterschiedlich mit dem Thema Bevorratung um? Finden alle, man darf zwischendurch auch mal Lachen und Feiern? Die LZ hat mit Lüneburgern verschiedener Generationen gesprochen.

 Video: AEC-Kapitän Kulabuchov im Interview zum Ukraine-Krieg

Der Krieg in der Ukraine ist das Thema in einer neuen Folge unserer Videoserie "Roman trifft...". Vadim Kulabuchov, Kapitän des Adendorfer EC, ist zu Gast bei Moderator Roman Gerth. Der gebürtige Ukrainer erfährt die Auswirkungen des Krieges in der eigenen Familie.

 Menschenketten, Lieder und Schweigeminute an Schulen

Schüler und Lehrer bildeten kürzlich auf dem Schulhof der Herderschule ein Friedenszeichen. (Foto: t&w)

Der Krieg in der Ukraine ist auch im Unterricht ein großes Thema. Besonders in der Oberschule am Wasserturm, denn dort lernen auch Kinder aus Syrien, die ebenfalls vor einem Krieg geflohen sind. Schülerinnen und Schüler wollen aber nicht nur über den russischen Militäreinsatz reden, sondern möglichst auch helfen oder zumindest Zeichen setzen.