Donnerstag , 11. August 2022
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Tag Archives: Kulturausschuss

 Mitmachkultur in der Lüneburger Innenstadt

Leerstände in der City sollen künstlerisch gefüllt werden.

Wie kann die Innenstadt von Lüneburg vom reinen Konsum-Tempel zu einem Kultur-Tempel umgewidmet werden? Ideen für eine neue Mitmachkultur in der Stadt stellte nun die Verwaltung vor.

 Stadt fördert das lunatic-Festival

„Donna Leona“ begeisterte auf dem diesjährigen lunatic-Festival auch Ratsfrau Kalina Magdzinska (2.v.r.).

Den Fokus verrücken wollten Politiker von Grünen, CDU und FDP in der Kulturpolitik. Zur klassischen Kultur solle die Jugendkultur kommen. Als Schritt dahin wurde nun beschlossen, dass die Stadt das studentische lunatic-Festival jährlich mit 15.000 Euro unterstützt.

 „Möllering-Villa“ wird Gedenk- und Lernort

Die Reste der ehemaligen Möllering-Villa. Die Politik ebnete jetzt den Weg für die Schaffung eines Gedenkortes.

Erinnerungskultur ist in unseren Nachbarstaaten zumeist deutlich weniger umstritten als hierzulande. Wie wichtig war die "Möllering-Villa" am Ende des Zweiten Weltkriegs? Wurde dort Geschichte geschrieben? Fragen, über die in Lüneburg lange gestritten wurde. Jetzt sollen sie in einer Ausstellung am Ort des Geschehens beantwortet werden.

 Diskussion über Lüneburger Denkmale und Gedenkorte

Wie soll sich die Stadt mit ihrer Geschichte auseinandersetzen? Darüber diskutiert in Lüneburg der Arbeitskreis Erinnerungskultur. Zwei Themen stehen dabei im Fokus: Der Friedhof für die Opfer der KZ-Häftlingstransporte 1945 im Tiergarten und besonders der Friedenspfad, der zu Orten des Gedenkens und Lernens führt.

 Möllering-Villa: Neben dem alten Giebel

Die Entwurfsplanungen für den Neubau der Möllering-Villa werden gerade überarbeitet: neben dem Erhalt des Giebels des ursprünglichen Gebäudes an einem Neubau wird auch eine etwa 50 Quadratmeter große Ausstellungsfläche im Erdgeschoss geschaffen.

 Infotafeln am Ehrenfriedhof beschlossen

Mahnmal im Tiergarten

Für die geplanten Informationstafeln am Ehrenfriedhof im Tiergarten ist nun ein Ort gefunden worden. Die Bebilderung sowie weitere Infos auf einer Website stehen noch aus. Uneinigkeit gab es an anderer Stelle über das Zeichen des roten Winkels, mit dem in der Nazi-Zeit politische Häftlinge bzw. Widerstandskämpfer und -kämpferinnen ausgewiesen wurden.