Mittwoch , 28. September 2022
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Tag Archives: KulturBäckerei

 Das kann doch nicht alles gewesen sein

Sie sind beste Freundinnen und doch grundverschieden. Susanne Feiner lässt in ihrer Komödie „Eine Frau braucht einen Plan“ Lebensentwürfe aufeinanderprallen. In der Lüneburger KulturBäckerei führen Isabel Arlt und Erika Döhmen vor, dass es auf dem Weg zu Veränderungen manchmal drastische Maßnahmen braucht.

 Wenn das Leben zu zerfließen droht

Isabel Arlt (links) und Erika Döhmen spielen die Freundinnen Elena und Amanda. (Foto: ff)

Susanne Feiners" Eine Frau braucht einen Plan" feiert am Freitag, 5. November, Premiere in der Kulturbäckerei. Thomas Ney inszeniert die Komödie mit Isabel Arlt und Erika Döhmen, sie dreht sich um zwei Freundinnen und um die Frage, was von den Idealen der Jugendzeit übrig geblieben ist.

 Wir sind die Neuen

Neu in der Galerie der Künstler (v. l.): Heinrich Heine, Johann Abraham Peter Schulz, Johannes Grützke. (Fotos: oc)

Die einen sind hier geboren, die anderen verbrachten hier wichtige Zeit: Aus Kunst, Musik und Literatur kommen Frauen und Männer, an die vor der Kulturbäckerei erinnert wird. Die Bildhauerin Barbara Westphal schuf Bronzebüsten für eine Art Ehrenhain der Kunst.

 Was für ein scheiß Pech

Nils Nupnau versteht es, durch Mimik und Gestik die Figur des Jürgen Bartsch darzustellen. (Foto: t&w)

Was muss passieren, dass aus einem Menschen eine Killerbestie wie Jürgen Bartsch wird? Vier kleine Jungs gingen in den 1960er-Jahren auf das Konto des brutalen Triebtäters, der später bei seiner Kastration starb. Einblick in die Gedankenwelt seiner Kindheit lieferten Hunderte Briefe an einen US-Journalisten, Basis eines Theaterstücks, das jetzt in der KulturBäckerei Premiere feierte.

 „Bartsch, Kindermörder“ in der KulturBäckerei

Nils Nupnau spielt den Kindermörder Jürgen Bartsch. (Foto: t&w)

Vier minderjährige Jungen quälte und ermordete Jürgen Bartsch in den 1960er Jahren. Nach seiner Verhaftung offenbarte Bartsch sein Seelenleben in mehr als 400 Briefen. Daraus filterte Oliver Reese den Theatermonolog "Bartsch, Kindermörder". Thomas Ney inszeniert das Stück nun mit Nils Nupnau. Es sei spannend wie ein Krimi, meint der Regisseur.

 Der leise Weltstar

Klaus Voormann präsentiert das berühmte "Revolver"-Cover. (Foto: t&w)

Er spielte den Bass für „Imagine“, die Flöte für „Mighty Quinn“, er bekam für sein Cover des Beatles-Albums „Revolver“ einen Grammy. Jetzt wird dem Künstler Klaus Voormann zum ersten Mal eine Ausstellung gewidmet, die seine Kunst und seine Musik gleichermaßen darstellt. In der Lüneburger Kulturbäckerei wird Popkulturgeschichte dokumentiert.

 FormArt in der Kulturbäckerei Lüneburg

Am Freitag beginnt in der Lüneburger Kulturbäckerei die FormArt, eine dreitägige Kunsthandwerks- und Design-Messe. Mit dabei ist Lilli Veers, sie hat ihr Atelier selbst in der Kulturbäckerei. Die Goldschmiedin und Designerin ist in ihrer Stilistik kaum festzulegen, die Arbeiten sind mal minimalistisch, mal expressiv, mal floral, mal streng architektonisch.

Die Bravo kommt ins Rentenalter

Eine Ausstellung in der Kulturbäckerei über die Bravo-Starschnitte stieß auf große Resonanz. Das Magazin prägt einst die deutsche Jugendkultur, hat sich mittlerweile in digitalen Zeiten neu erfunden. 

 Die Rixdorfer, älteste Boygroup der Kunst, drucken in Lüneburg

Seit 1963 besteht die Werkstatt Rixdorfer Drucke. Was in einem Hinterhof von Kreuzberg begann, sich mit Treffen im Wendland fortsetzte, hat in der Lüneburger KulturBäckerei seine wohl letzte Station gefunden. Jetzt traf sich dort die langlebigste deutsche Künstlergruppe für ein Projekt, eigentlich sollte es das letzte gemeinsame sein.

 Ein Lübecker für Lüneburg

Treffen im Café im Glockenhof: Uwe Lüders (links), Unternehmer aus Lübeck, engagiert sich stark für die Kunst- und Kulturszene in Lüneburg. Partnerin dabei ist die Sparkassenstiftung um ihren Geschäftsführer Carsten Junge (rechts). (Foto: t&w)

Es war ein Bild mit Meereswellen, das den Lübecker Uwe Lüders nach Lüneburg brachte – in die KulturBäckerei. In wenigen Jahren hat der Unternehmer als Mäzen für die Kultur in der Stadt mit der Sparkassenstiftung Zeichen gesetzt – jetzt im Glockenhof.