Donnerstag , 11. August 2022
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Tag Archives: Kunst

 Kondensat eines Sommers

Christa Donatius wohnt und arbeitet für drei Monate in der Stipendiatenwohnung im Rote-Hahn-Stift.

Eine Menschenmalerin ist Christa Donatius. Sie zeigt Männer und Frauen in alltäglichem Tun, umgeben von Lüneburger Kulissen. Die Künstlerin war drei Sommermonate lang als Stipendiatin der Uwe-Lüders-Stiftung in der Stadt. Besonders werden die Bilder durch einen Effekt, der Motive wie Fotonegative aussehen lässt.

 Walter Knolle: Die alte Linde ist freundlich

Skulpturen von Walter Knolle.

Seit 2008 betreibt der Maler, Grafiker und Bildhauer Walter Knolle als Galerie eine geräumige Scheune in Radbruch. Jedes Jahr wechselte die Präsentation, heute zeigt der Künstler vor allem eigene Arbeiten. Im Mittelpunkt steht eine überlebensgroße Skulpturengruppe, herausgeschlagen aus einem einzigen großen Lindenstamm.

 One World: Ein Abend, der Musik und Malerei verbindet

Liedermacherin trifft Künstlerin: Tania Fritz und Kerstin Svensson gestalten im Reinstorfer One World einen Abend, der Musik und Malerei in ungewöhnlicher Form verbindet. Tania Fritz schreibt emotionale Lieder, die vom Aufbruch nach Krisen ausgehen. Kerstin Svensson thematisiert in ihrem aktuellen Schaffen „Die Krone der Weiblichkeit“. Das Publikum soll in Reinstorf mit „weiblicher Kunst geflutet“ werden.

 Werke von Detlef Aderhold im Heine-Haus ausgestellt

Seit 2011 wurden Detlef Aderholds Arbeiten in Galerien, auf Messen international sowie in Museen in Nordamerika wie dem Monmouth Museum, dem Islip Museum und dem Museum of Contemporary Arts Long Island gezeigt. Nun sind seine Werke noch bis zum 24. April im Heine-Haus zu sehen.

 Eike Kuhse erhält Uwe-Lüders-Stipendium

Der Künstler Eike Kuhse bekam das Uwe Lüders Kunststipendium.

Immer wieder geht es dem Künstler Eike Kuhse darum, was das Heimelige bedeutet. Seine Bilder und Objekte drehen sich um Fragen von Kitsch und Spießigkeit oder genauer, von „vermeintlicher Spießigkeit“. Der Lüneburger kann jetzt für drei Monate zwei Ateliers in der Stadt nutzen.

 Bund Bildender Künstler stellt sich neu auf

Friedemann Baader, Ulrike Hennecke und Ursula Blancke-Dau bilden den neuen Vorstand des Bundes Bildender Künstler und haben eine Ausstellung aufgebaut, die es nur virtuell zu sehen gibt. (Foto: oc)

Der Mensch an den Grenzen seines Selbstverständnisses: Dazu beziehen 13 Künstler Position, auf unterschiedlichste Weise. Ausgangspunkt für die Lüneburger Ausstellung „Die Krone der Schöpfung“ war Corona. Vieles, was der Bund Bildender Künstler nun zeigt, passt erschreckend in die aus den Fugen geratene Weltordnung. Zu sehen ist die Ausstellung nur im Internet.

 Kunst im Rathaus: Es ist nicht alles echt, was glänzt

Es ist das schönste und weitläufigste mittelalterliche Rathaus weit und breit. Sage und gelebte Geschichte verschmelzen hier zu einem Gesamtkunstwerk. Und manchmal gilt: Es ist nicht alles echt, was glänzt. Einer, der sich auskennt, ist Prof. Dr. Edgar Ring, Stadtarchäologe im Ruhestand und lange Chef des historischen Rathauses. Mit ihm hat die LZ solche Ecken aufgesucht.

 Hürden und Zugänglichkeit zur Kunst

Untersuchen die Zugänglichkeit und Hürden der Kunst: Josephine Quaas, Linh Tran, Annalena Walther, Kim Diescher, Anne Grigoleit (v.l.).

Menschen betrachten gerne Kunst. Viele scheuen aber den Gang in Galerien und Museen. Über Hürden und Zugänglichkeit zur Kunst hat sich ein Leuphana-Seminar Gedanken gemacht. Beim Kunstverein Lüneburg werden nun vielen Fragen angerissen.

 Nina Emge in der Halle für Kunst

Nina Emge setzt sich in ihren Projekten mit organischen Formen, mit Klang und Fragen des Zuhörens auseinander.

Diese Ausstellung wandelt sich. „(It’s never too late to) Stop, Look & Listen“ nennt die Zürcher Künstlerin Nina Emge ein dreiteiliges Projekt, mit dem sie in der Lüneburger Halle für Kunst Fragen von Klang und Hören umkreist. Dabei mischen Webradiomacher aus nahezu der ganzen Welt mit.

 Willy Dammasch: Angewandte Kunstgeschichte

1917 malte Willy Dammasch ein für ihn thematisch und formal typisches Bild: "Der Hafen. Bi Hus. Finkenwärder Fischerboote".

Was die Kunst seit 1900 zu bieten hatte, findet sich weitgehend im Werk des Malers Willy Dammasch. Er kam aus Berlin, lebte auf Finkenwerder und in Worpswede. Dammasch zählt zu denen, die im Meer der Kunstgeschichte versinken. Jetzt ist sein Werk für eine Ausstellung aufgetaucht.