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Tag Archives: Landgericht Lüneburg

 Entzug soll den "Teufel Crack" austreiben

Ammar A. zeigte sich wie sein Mitangeklagter bereit, seine Drogensucht zu bekämpfen. (Foto: be)

In der neuen Heimat gibt es zwar keinen Krieg, aber auch keine Perspektive. So gerieten zwei syrische Flüchtlinge auf die schiefe Bahn, wurden drogenabhängig und kriminell. Dafür wurden sie nun zu Haftstrafen verurteilt – und zu einem Entzug. Diesen sehen sie als Chance.

 Fünffache Mutter bekommt Bewährung

Landgericht Lüneburg: Angeklagte wird wegen Helerei und Anstiftung zum versuchten Wohnungseinbruchdiebstahl verurteilt. Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. (Foto: Grote)

Maria K. war zusammen mit vier Männern angeklagt worden, schweren Einbruchdiebstahl begangen zu haben. Vor Gericht entpuppte sie sich als Nebenfigur – und bekam nun Bewährung.

 Mordprozess: Das Lügengebäude stürzt ein

Der Angeklagte Aimen H. bestreitet, seine schwangere Frau erstochen zu haben. (Foto: be)

Aimen H. bestreitet, seine schwangere Frau (36) erstochen zu haben. Doch ein Bündel von Beweisen und Indizien macht für die Staatsanwaltschaft klar: Er war der Täter. Nun wurde im Prozess vor dem Landgericht lebenslange Haft gefordert.

 Schwerer Bandendiebstahl: Einbrüche in Vereinsheime

Die 19- bis 22-Jährigen sollen in unterschiedlicher Ausprägung an den Taten beteiligt gewesen sein. Sie alle wollen sich zu den Vorwürfen äußern. (Foto: be)

Die Anklageschrift umfasst 26 Straftaten: Von März bis August 2021 sollen sechs junge Erwachsene im Alter von heute 19 bis 22 Jahren vor allem in Vereinsheime in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen eingebrochen sein und zur Vernichtung von Spuren mehrmals Feuer gelegt haben. Laut einem der Angeklagten sei es ihnen dabei vornehmlich um die Erbeutung von Getränken gegangen - zum eigenen Genuss.

 Urteil gegen Fares A. bestätigt

Er wurde im September zu zwölf Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteielt: Der 19-jährige Angeklagte Fares A., hier neben seinem Anwalt vor der 2. großen Jugendkammer des Landgerichts Lüneburg. (Foto: be)

Dieser Prozess und diese Bluttat hatten die ganze Stadt aufgewühlt. Fares A. hatte seine Freundin Jana D. in Lüneburg in ihrem Wagen mit 40 Messerstichen getötet, war zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof musste nun über eine Revision entscheiden.

 Geringere Strafe in der Revision

Jens M. (53) hatte versucht, seine Frau, die sich von ihm trennen wollte, mit zwölf Messerstichen zu töten. Seine Strafe wurde nun massiv verkürzt. (Foto: be)

Er wollte nicht akzeptieren, dass sich seine Frau einem anderen Mann zugewandt hatte. Da griff Jens M. zum Messer. Seine Frau überlebte den Angriff knapp. Im Revisionsverfahren wurde der Schneverdinger nun zu einer deutlich milderen Strafe verurteilt.

 Senior wegen Totschlags verurteilt

"Ich schäme mich. Es tut mir leid", sagte Manfred S. vor Gericht. (Foto: be)

Über Jahre waren Manfred S. (76) und Gisela S. (74) ein Paar. Dann griff er zum Messer, sie starb. Nun fällte das Landgericht Lüneburg sein Urteil über den Senior.

 Encrochat-Prozesse: Der "Übersetzer" bekommt sieben Jahre

Younes D. (28) ist verurteilt worden, weil er daran beteiligt war, Marihuana und Haschisch im dreistelligen Kilogrammbereich zu schmuggeln und zu verkaufen. (Foto: be)

Im Zuge der Infiltrierung des Messenger-Dienstes Encrochat hatten auch in Lüneburg einige Drogenhändler das Nachsehen. So ist auch der Angeklagte Younes D. zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Dabei, so sagt er, habe er lediglich zwischen seinen spanischen und deutschen Auftraggebern übersetzt. Andere Angeklagte müssen für drei, fünf und neun Jahre hinter Gitter.