Mittwoch , 28. September 2022
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Tag Archives: Landgericht

 Mordprozess: Aussage des Angeklagten durch Handydaten widerlegt

Aimen H. (38) bestreitet, seine von ihm im siebten Monat schwangere Frau Hajer A. erstochen zu haben. Er will zur Tatzeit durch Lüneburg geschlendert sein und telefoniert haben. Doch die Verbindungsdaten seines Handys legen nahe, dass er zur Tatzeit in der Wohnung war, in der seine Frau gegen ihren Mörder kämpfte.

 76-Jähriger soll seine Partnerin erstochen haben

Der mutmaßliche Täter wählte selbst die 112, meldete aber nur einen Sturz seiner Partnerin. Doch die lag in einer Blutlache, niedergestreckt von mehreren Messerstichen. Nun muss sich der 76-Jährige vor dem Landgericht Lüneburg verantworten.

 Encrochat-Prozess: Riskante Rentenaufbesserung

Sie nutzten verschlüsselte Kryptohandys, während Altersgenossen auf Seniorenhandys umsteigen: Zwei Rentnern (72 und 74) wird vorgeworfen, im großen Stil Marihuana aus Spanien nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Das war nicht ohne Risiko.

 Haftstrafe für aufbrausenden Täter

Alfred B. (86) machte nach seinem Einkauf beim Bäcker nur eine Pause auf einer Parkbank – und fand sich in einem Alptraum wieder. Ramazan S. hielt ihm in Hohnstorf ein Messer vor, um sein Pedelec zu rauben. Nun wurde der Lauenburger verurteilt.

Haftsstrafe für die Autoschlachter

Das Gericht sah sich in der Verhandlung mit zwei Angeklagten konfrontiert, die versuchten, die eigene Haut zu retten und stattdessen dem Komplizen möglichst viel Schuld in die Schuhe zu schieben.

Das Landgericht Lüneburg verurteilt ein Duo, dass mit fingierten Probefahrten Autohäuser geprellt hatte. Die Serie hatte am 17. August 2020 in Seevetal begonnen.

Betrüger tappen in Falle der Polizei

Christian B. (l.) lieh sich unter falschem Namen hochwertige Autos für vermeintliche Probefahrten und verkaufte diese weiter. Der Seevetaler Elvis A. (r.) soll die gefälschten Ausweise besorgt haben. (Fotos: be)

Ein Duo hat Autos bei Probefahrten unterschlagen. Am zweiten Verhandlungstag vor dem Landgericht Lüneburg schilderten Ermittler, wie sie den beiden Ganoven auf die Schliche kamen.

 Encrochat-Prozess: Kiloweise Drogen im Bettkasten

Am Landgericht Lüneburg wurde am Freitag ein weiteres Urteil in einem Encrochat-Prozess gesprochen: Zwei Drogendealer aus Winsen, die den Landkreis Harburg mit vielen Kilogramm Marihuana und Amphetaminen versorgt haben, müssen für mehrere Jahre in Haft.

Stadt lässt Poller vor dem Landgericht entfernen

Die Poller vor dem Landgericht.

Lüneburg. Für die meisten Lüneburgerinnen und Lüneburger sind die Poller, die im Stadtgebiet verteilt sind und dazu dienen, das Befahren oder Beparken von Bereichen zu verhindern, kaum sichtbar. Die schlechte …

Feuerwehr befreit Gefangenen

Wie genau die Fußfesseln ausgesehen haben, ist nicht bekannt. Jedenfalls haben sie ihren Zweck erfüllt, sie ließen sich nämlich nicht ohne Weiteres öffnen. (Symbolfoto: Adobe Stock)

Weil sich die Fußfesseln eines Untersuchungshäftlings nicht öffnen ließen, musste schweres Geräte geordert werden. Nach dem Einsatz der Feuerwehr konnte die Gerichtsverhandlung endlich beginnen.

 Encrochat-Prozess: Übersetzer oder Dealer?

Younes D. (28) soll an einer Drogenlieferung von Marihuana und Haschisch im dreistelligen Kilogrammbereich beteiligt gewesen sein.

400 Kilogramm Marihuana und 100 Kilogramm Haschisch soll Younes D. im April 2020 von Spanien nach Deutschland geschmuggelt und gewinnbringend verkauft haben. Das wirft im die 11. Große Strafkammer des Landgerichts Lüneburg vor. Aufgeflogen ist der Deal durch die Auswertung zahlreicher Encrochat-Nachrichten. Der Angeklagte äußerte sich nun zu den Vorwürfen.