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Tag Archives: Landwirtschaft

 Eichenprozessionsspinner wird mit Fadenwürmern bekämpft

Die kleinen Raupen des Nachtfalters haben es in sich. Ihre Brennhaare können beim Menschen Hautreizungen sowie schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Zum Schutz vor dieser Gesundheitsgefahr rückt der Kreis dem Eichenprozessionsspinner nun mit einer biologischen Methode zu Leibe.

 Der Kampf um den Dünger

Landwirte haben jetzt an einem Workshop zum Thema Düngen teilgenommen.

Pflanzen brauchen Nährstoffe, um zu wachsen. Die erhalten sie durch gezielte Düngung. Doch seit dem Ukraine-Krieg steht der Düngermarkt Kopf – der Dünger ist teuer und rar geworden.

 Landwirtschaft in der Ukraine: Ein Albtraum auf dem Acker

Vor wenigen Tagen hat Moritz Stamm einen Kontrollposten am Ortsrand errichtet. Dort stünden nun rund um die Uhr zwei Soldaten und freiwillige Helfer, um die Pässe der Autofahrer zu kontrollieren, erklärt er, „um herauszufinden, ob feindliche Leute in den Wagen sitzen“.

Ein Hof in der Ukraine – das war Moritz Stamms großer Traum. Doch seit dort Krieg herrscht, ist es ein Albtraum. Seine Sorgen teilt der Landwirt in diesen Tagen mit seinem Freund und früheren Berufskollegen Ernst Schlumbohm aus Ehlbeck. Der ist zutiefst erschüttert.

 Wenn Grünland plötzlich rot wird

Auch Dauergrünland soll künftig in den Fokus nitratbelasteter Gebiete rücken. Das sorgt für Kritik. (Foto: t&w)

Die EU fordert eine Neufestlegung von nitratbelasteten Gebieten mit möglicherweise besonderen Härten für Grünlandbetriebe auch rund um Lüneburg.

 Landwirtschaftliches Sorgentelefon: Wichtige Hilfe in Notlagen

Die Trägervereinsvorsitzende Dörte Stellmacher (Mitte) freut sich gemeinsam mit BTO-Leiterin Oxana Klein (rechts) über die große Spende der ADM Hamburg AG, überreicht von Geschäftsführerin Jaana Kleinschmit von Lengefeld.

Kostenfrei und anonym beraten seit fast 30 Jahren die ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des landwirtschaftlichen Sorgentelefons auch am Standort Barendorf Familien bei betrieblichen Sorgen und familiären Konflikten. Die Corona-Pandemie hat die Lage weiter verschärft. Eine Spende von fast 30.000 Euro hilft nun, das Angebot bekannter zu machen.

 Auf einen Schnack bei Luhmanns

Gemeinsam mit seinem Bruder Tim will Malte Luhmann seinen Hof in Handorf auch zum Treffpunkt im Ort machen. (Foto: t&w)

Die Handorfer haben wieder einen Treffpunkt im Ort, der zum Klönen einlädt. Und auch Fahrrad-Touristen können bald auf dem Hof von Malte und Tim Luhmann eine Pause einlegen und die Akkus ihrer E-Bikes aufladen. Landwirtschaft zum Anfassen gibt es außerdem.

 Ein Huhn, das Hoffnung macht

Und so sehen sie aus, die Hennen der neuen Rasse „Coffee“. Christine Bremer erkennt in diesen Tieren die Lösung für einen ethischen Konflikt in der Landwirtschaft.

Weil die Hähne etablierter Rassen in der Legehennenindustrie weder Eier legen, noch genügend Fleisch ansetzen können, gilt ihre Aufzucht als unrentabel. Sie wurden darum noch bis zum Jahreswechsel in der Regel nach dem Schlüpfen getötet. Weil diese Praxis nun verboten ist, sollen Betriebe künftig unter anderem auf die Geschlechtsbestimmung im Ei setzen. Dabei werden die männlichen Küken gar nicht erst ausgebrütet. Christine Bremer erkennt darin keine Verbesserung – und beteiligt sich darum an der Zucht sogenannter Zweinutzungshühner. Eine Erfolgsgeschichte?

 Landwirte besorgt: Düngerpreise steigen rasant

Landwirt Carsten Hövermann. (Foto: t&w)

Die Kosten für Stickstoffdünger sind explodiert: In einem Marktbericht des Deutschen Bauernverbands für 2021 ist von Preissteigerungen von bis zu 236 Prozent die Rede. Was das für die Landwirte bedeutet? Carsten Hövermann vom Bauernverband Nordostniedersachsen zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft.

 Bauern droht ein dickes Minus

Die Schließung der Gastronomie wirkt sich mit einem Minus in den Büchern der Bauern aus: Die Nachfrage nach Pommes und Schnitzel brach im Lockdown massiv ein. Doch das ist nur ein Grund für die schlechte Bilanz.

 Lüneburg: Schleppender Start in die Grünkohlsaison

Frost braucht der Grünkohl schon lange nicht mehr, das erste Wintergemüse ist bereits vor vier Wochen geerntet worden. Qualität und Ertrag sind gut, das freut die Anbauer. Noch hapert es allerdings bei der Nachfrage, der Grund: die milden Temperaturen. Wie der Grünkohl gelingt, wenn es soweit ist, verrät Hildegard Meyer aus Bardowick.