Mittwoch , 30. November 2022
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Tag Archives: Lesung

 Julia Gilfert liest aus ihrem Debüt “Himmel voller Schweigen”

Sich den Großvater zu erschreiben, den sie nie gekannt hatte; der zur Nazizeit in einer Nervenheilanstalt wahrscheinlich Opfer der Euthanasie-Verbrechen wurde. Das war Julia Gilferts Ziel mit ihrem Erstlingswerk "Himmel voller Schweigen". Die intime Lesung der Jungautorin war der Auftakt zur Fachtagung "Transformationen" der Lüneburger "Euthanasie"-Gedenkstätte.

 Karen Duves zwiespältiges Bild von Kaiserin Sisi

Karen Duve

Die österreichische Kaiserin "Sisi" ist eine Legende, ihr Bild wird geprägt von der TV-Schauspielerin Romy Schneider. Eine ganz andere historische Figur präsentiert die Romanautorin Karen Duve. Sie beschreibt eine sportliche, aber auch rücksichtslose Reiterin und Jägerin, die sich die größten Sorgen um ihre Schönheit machte.

 Martin Walker zu Gast beim Krimifestival

Martin Walker.

Als Journalist bereiste Martin Walker die Welt. Sein Herz aber verlor der Schotte an die Provence. Dort schreibt er seit 2008 Jahr um Jahr einen kulinarischen und touristisch wertvollen Krimi rund um den Polizisten Bruno. Der 14. Fall führte Walker und seine deutsche Stimme Sebastian Dunkelberg zum Lünebuch-Krimifestival ins Castanea Adendorf – zu einem Vergnügen samt Maronen, Rotwein und Gesang.

 Joe Bausch begeistert beim Krimifestival

Joe Bausch, Arzt, Autor und Schauspieler ist auch ein faszinierender Erzähler.

Zum dritten Mal liest True-Crime-Experte Joe Bausch beim Lüneburger Krimifestival. „Maxima Culpa. Jedes Verbrechen beginnt im Kopf“ heißt sein aktuelles Buch, in dem der langjährige Gefängnisarzt und „Tatort“-Rechtsmediziner unter anderem die Geschichte einer „Eislady“ aufrollt. Er packt das Publikum mit spannenden Erzählungen aus seiner langen Erfahrung mit Kriminellen und anderen Menschen.

 Geordneter Übergang oder Chaos

Warum ein Ende des Wachstums eigentlich unausweichlich sei, diskutierte Ulrike Herrmann (rechts) mit Hannah Ulbrich-Trittin und anderen Anwesenden im Glockenhaus.

"Ich bin vom Kapitalismus fasziniert" sagt die Autorin Ulrike Herrmann bei Diskussion über ihr Buch "Das Ende des Kapitalismus" im ausverkauften Glockenhaus. Dennoch sieht sie keine Alternative dazu, als sich vom immerwährenden Wachstum zu verabschieden. Ein Lokaltermin.