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Tag Archives: Lesung

 Kunst & Frevel – Erfindung der Lesebühne in Lüneburg

Martin Schröder (rechts) und Jörg Schwedler laden zum Comedy-Open-Air. (Foto: phs)

Jörg Schwedler schreibt und liest, Martin Schröder organisiert. Sie bilden das Kernteam von Kunst & Frevel und haben das Format der Lesebühne in Lüneburg etabliert. Der literarische Mix aus Sinn und Unsinn findet meistens im Salon Hansen statt und manchmal im Freien wie jüngst mit einer „Sexlesung“ im Kurpark. Jetzt bereiten Schwedler/Schröder ein Comedy-Open-Air vor, unter anderem mit Miss Allie.

 Junge Autorinnen stellen sich vor

Juli Haase (links) und Michèle Yves Pauty im Gespräch mit Moderator Thomas Klupp.

Schreiben kann man lernen, kreatives Schreiben auch. Darum ging es bei der jüngsten Veranstaltung des Literaturbüros. Im Salon Hansen stellten sich junge Autorinnen vor, die mit ihrem Debütroman überzeugten, über ihre Arbeit mit einem Verlagsmitarbeiter sprachen.

 Karl-Heinz Ott: Es schwirrt der Kopf

Karl-Heinz Ott schaut auf Moderator Hans-Christian Oeser: Start zu einem philosophischen Flug ins ganz rechte Lager.

Die Freiheit des Denkens ist ihnen suspekt. Immer präsentere Vordenker der radikalen Rechten bekämpfen die liberale Demokratie und wollen die westliche Welt zurückführen in obrigkeitsstaatliche, Werte und Sinn diktierende Gesellschaften. Protagonisten und (un)freiwillige Helfer stellt Karl-Heinz Ott in seiner „Geschichte des reaktionären Denkens“ vor – jetzt bei einer Lesung im Lüneburger Heine-Haus.

 Poesie ist die Heimat von Emine Sevgi Özdamar

Emine Özdamar

Auf Einladung des Literaturbüros Lüneburg stelle die türkischstämmige Autorin Emine Sevgi Özdamar ihren neuen Roman "Ein von Schatten begrenzter Raum" vor. Ein Werk an dem sie neun Jahre gearbeitet hat, der viel Autobiographisches enthält. Auf 763 Seiten schildert sie ein Leben zwischen Istanbul, Berlin und Paris, von der Liebe zum Theater und der Suche nach Heimat.

 Lesung: Und dann kam Gott

Carolin George

Der Lüneburger Autorin Carolin George war Gott war lange nicht sympathisch, religiöse Fragen waren in ihrem Leben so gut wie nicht präsent. Doch das sollte sich ändern. Was genau passierte, das erzählt sie in ihrem Buch "Und dann kam Gott", das sie jetzt bei Lünebuch vorstellte.

 Antje Rávik Strubel liest im Glockenhaus

Sie sei froh, wieder in Lüneburg zu sein, die Stadt habe mit ihrem Werdegang zu tun, sagt Antje Rávik Strubel im Glockenhaus. Im Hintergrund: Moderatorin Martina Sulner.

Mit dem Deutschen Buchpreis wurde Rávik Strubels Roman „Blaue Frau“ ausgezeichnet. Die Schriftstellerin schreibt über Machtstrukturen und Ohnmacht am Beispiel einer jungen Frau, die nach Folter und Vergewaltigung einen Weg zu sich sucht. Jetzt kam Ante Rávik Strubel ins Lüneburger Glockenhaus.

 Raphaela Edelbauer stellt „Dave“ vor

Raphaela Edelbauer im Heine-Haus.

Ein bisschen Science Fiction und eine gute Prise Amore – das sind Zutaten, die Spannung und Unterhaltung zugleich bieten. Was die österreichische Autorin Raphaela Edelbauer daraus gemacht hat und wie sie mit dem Thema "Künstliche Intelligenz" umgeht, verriet sie im Heine-Haus bei der Vorstellung ihres jüngsten Romans "DAVE".

 Björn Stephan liest im Heine-Haus

Björn Stephan las aus seinem Roman, Judith Scheffel, Leuphana-Studentin des Begleitseminars bei Tilmann Lahme (r.), moderierte den Abend und stellte den Journalisten und Autor vor.

Plattenbau, Nachwendezeit, alles ist anders. Aus der Sicht eines 13-Jährigen erzählt Björn Stephan in seinem ersten Roman von äußeren und inneren Umbrüchen. „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“ heißt das Buch, das der aus Schwerin stammende Autor im Lüneburger Heine-Haus vorstellte. Stephan führt in eine unaufgeräumte Zeit.

 Wo der Blick bis an den Horizont reicht

Judith Hermann in der Musikschule in Lüneburg.

Eine Frau verlässt ihren Mann, die Stadt, ihren Job, zieht ans Ende einer Straße eines Dorfes an der Nordsee. In ihrem Roman „Daheim“ gibt Judith Hermann der Landschaft und ihren Menschen eine Sprache. Beim Lüneburg-Stopp im Rahmen der LiteraTour Nord zeigt die Schriftstellerin, wie sich mit wenigen Worten weite Räume öffnen lassen.