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Tag Archives: Literatur

 13. Lüneburger Krimifestival: Das Programm

Mit Martin Walker geht es in die Provence, mit Nele Neuhaus in den Taunus, mit Dror Mishani nach Tel Aviv. Vom 26. Oktober bis 6. November erlebt Lüneburg wieder mordsmäßig spannende Tage. Mehrere Autoren des 13. Krimifestivals haben Lüneburg-Bezug.

 Das Elend, der Reichtum, der Dünkel

Martha Sophie Marcus. (Foto: ff)

In den Büchern der Lüneburger Schriftstellerin Martha Sophie Marcus sind vor allem Frauen die Heldinnen. Das ist auch in ihrem jüngsten Werk „Die Blüte der Novemberrosen“ nicht anders.

 Die Illusion, dass es besser wird

Gut gelaunt auf dem Podium: Lucy Fricke im Gespräch mit dem Lektor Matthias Teiting. (Foto: t&w)

Wie Diplomatie gegen die Wand läuft, schildert Luca Fricke in ihrem aktuellen Roman. „Die Diplomatin“ schildert Ohnmacht gegenüber einer willkürlich herrschenden, Meinungsfreiheit verhindernden Regierung. Im Zentrum steht eine Frau, die in Istanbul berufliches Scheitern und persönliche Einsamkeit verkraften muss. Im Lüneburger Glockenhaus stellte die Autorin ihr Buch vor.

 Poesie ist die Heimat von Emine Sevgi Özdamar

Emine Özdamar

Auf Einladung des Literaturbüros Lüneburg stelle die türkischstämmige Autorin Emine Sevgi Özdamar ihren neuen Roman "Ein von Schatten begrenzter Raum" vor. Ein Werk an dem sie neun Jahre gearbeitet hat, der viel Autobiographisches enthält. Auf 763 Seiten schildert sie ein Leben zwischen Istanbul, Berlin und Paris, von der Liebe zum Theater und der Suche nach Heimat.

 Was wir Glück nennen

Auch in Jan Steinbachs neuem Roman geht es um die Familie als Kernstück vieler Verstrickungen und Krisen. (Foto: t&w)

Der erste Termin zur Lesung fiel dem Sturm zum Opfer, doch jetzt kam Autor nach Lüneburg, um seinen neuen Roman "Was wir Glück nennen" bei Lünebuch vorzustellen. Ein Roman, der vor der Kulisse Lüneburgs in den Sechzigern spielt.

 Fortsetzung bei der Literarischen Gesellschaft Lüneburg ist erfolgt

Sie retten die Literarische Gesellschaft vor dem Aus und verstehen sich als Brückenbauer für die Zukunft: Renate Seemann, Birgit Lenz-Klein, Birte Schellmann, Evelyn Schade und Joachim Seemann.

Eine Auflösung drohte. Doch ein Brandbrief und eine Mitgliederversammlung sorgten dafür, dass die Literarische Gesellschaft Lüneburg noch eine Chance auf Zukunft bekommt. Birte Schellmann als neue Vorsitzende fand ein Team, mit dem sie den Verein krisenfest und attraktiv machen möchte. In diesem Jahr wird die „Literarische“ 35 Jahre alt.

 Rache aus Liebe

Joachim Hoog blättert stolz in seinem ersten Roman. (Foto: t&w)

Joachim Hoog liebt es, etwas Eigenes zu schaffen, bisher hat er seine Passion beim Musikmachen mit der Band Stone ausgelebt, jetzt ist er unter die Autoren gegangen und hält seine erstes Buch in den Händen: Ein Krimi, der in die menschliche Psyche eintaucht.

 Rote Katze Verlag feiert Debüt

Jesko Wilke, hier mit Hund Pepe.

Jesko Wilke kam als Zivi nach Lüneburg, verliebte sich, stand zwei Jahre am Stint hinterm Tresen und zog weiter. Heute lebt er als freier Autor in seinem Heimatort Bendestorf und bringt im März seinen fünften Roman heraus. Der führt zurück in die 70er-Jahre und zeigt, wie das Leben Kapriolen schlägt, im Guten wie im Schlechten.

 Anker der Erinnerung

Hanna Mira Nottorf mit ihrem Jugendroman "Anker der Erinnerung". (Foto: privat)

Die einen beginnen spät, die anderen früh mit dem Schreiben von Geschichten. Hanna Mira Nottorf aus Maschen gehört zu letzteren – sie hat ihren ersten Jugendroman veröffentlicht.

 Endlich wieder Zeit zum Schreiben

Deniz Ohde

Die Geschichte eines sozialen Aufstiegs, der dennoch in aller Härte soziale Trennlinien offenbart, beschreibt Deniz Ohde in ihrem Debütroman „Streulicht“. Jetzt nimmt die Schriftstellerin das Lüneburger Heinrich-Heine-Stipendium wahr und findet hier den Einstieg ins Schreiben für ihr zweites Buch.