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Tag Archives: Obdachlos

 Aktionswoche gegen Wohnungslosigkeit: Übernachtung am Sande

Julian Schulze verbrachte eine Nacht auf dem Sande, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie es wohnungslosen Menschen geht. Für ihn war das Erlebnis eine Chance, um Vorurteile abzubauen. (Foto: t&w)

Eine Nacht auf dem Sande verbringen. So wie es wohnungslose Menschen oftmals tun müssen. Dazu hatte die Selbstvertretung wohnungsloser Menschen am 12. September eingeladen. Und Julian Schulze (20) ist der Einladung gefolgt. Für ihn war das Erlebnis eine Chance, um Vorurteile abzubauen.

 Wenn Wohnen zum Luxus wird

Die Herberge zur Heimat ist längst an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen, die Stadt hat in Rettmer und am Bilmer Berg weiteren Wohnraum für Obdachlose angemietet. (Foto: A/be)

Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten haben viele Lüneburger Mühe, ihre Miete allein bestreiten zu können. Die Zahl derer, die Unterstützung braucht, ist deutlich gestiegen. Und auch in den Unterkünften für Wohnungslose sind freie Plätze die Ausnahme.

24 Türchen zum Thema Wohnungslosigkeit

Dieser Adventskalender soll auf eine etwas andere Art und Weise die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. An jedem Tag wird mit einem Türchen der Blick auf Menschen gerichtet, für die der Winter eine Herausforderung darstellt, weil sie sich kein warmes Zuhause oder dicke Winterjacken leisten können. 24 Tage lang wird es um das Thema Wohnungslosigkeit und Bedürftigkeit gehen und darum, was in Lüneburg dagegen getan wird. 

 Mit Lüneburgs Streetworker durch die Stadt

Vor einigen Jahren hat Streetworker André Pluskwa (links) für Heiko eine Unterkunft in Lüneburg organisiert. Die Bushaltestelle Am Sande aber, die sucht Heiko trotzdem nach wie vor täglich auf. (Foto: t&w)

André Pluskwa ist seit 2012 als Streetworker auf Lüneburgs Straßen unterwegs und sucht bekannte Treffpunkte von Menschen auf, deren Alltag von Armut, Suchtmitteln und Wohnungslosigkeit geprägt ist. Er fragt nicht, was war. Er sagt, wie es weitergehen kann. Die LZ hat ihn auf einer seiner Runden durch die Stadt begleitet.

Housing First: Diakonie will es angehen

Das Prinzip von Housing First ist einfach: Wenn Menschen eine Wohnung haben, können sie sich deutlich besser um andere Probleme wie Schulden oder Suchterkrankungen kümmern. Deshalb sollten die eigenen vier Wände ganz oben auf der Liste stehen. Das will die Diakonie nun angehen.

Es kommt auf die Mitbewohner an

Sein Leben lässt sich nicht in diese paar Zeilen verpacken. Nur so viel: Marcus Pinnow sagt, er hat eine Zeit lang eine Flasche Wodka am Tag getrunken, heute lebt er allerdings in einer WG, in der Alkohol und Drogen tabu sind. Für ihn kommt es immer sehr auf die Menschen im eigenen Umfeld an.

Entgegenkommen bei fehlenden Impfnachweisen

Wer keine eigene Wohnung hat, hat es manchmal auch schwer, immer alle wichtigen Dokumente beisammen zu haben. Das gilt auch für die Impfnachweise. Hier kann es zu Problemen bei Kontrollen kommen – oder bei der nächsten Impfung. In Lüneburg gibt es jedoch ein großes Entgegenkommen, sagt Diakonie-Chef Michael Elsner.

Jetzt werden die Frühstücke eingelöst

An einem entspannten Vormittag in einem Café zu frühstücken ist für viele eine ganz normale Sache. Nicht aber für Menschen, die wirklich auf jeden Euro achten müssen oder gerade andere Sorgen haben. Daher sind die Frühstücks-Gutscheine aus dem Coffee House No 1 beim Wendepunkt auch an die richtige Adresse gegangen.

Schülerinnen initiieren Klamottenspende

Es sollte ein Projekt mit Klamotten sein. Doch anstatt sich mit Vintage-Mode zu beschäftigen, hatten ein paar Schülerinnen und Schüler der BBS1 Lüneburg die Idee, Menschen um warme Sachen für Wohnungslose zu bitten.

Fotoprojekt mit der Herberge

Mit Einwegkameras haben Bewohnerinnen und Bewohner der Herberge festgehalten, was ihnen besonders wichtig ist. Das Uni-Projekt soll Einblicke in den Bereich der Gesellschaft geben, den nur wenige haben – und zwar mit einem Blick von innen heraus.