Sonntag , 25. September 2022
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Tag Archives: Ostpreußisches Landesmuseum

 "Rufmordkampagne endlich beerdigen"

"Kein Einfluss feststellbar!" Die Bundesregierung attestiert dem Ostpreußischen Landesmuseum, unabhängig von Vertriebenenvereinen zu agieren. Dennoch attackiert die Linke das Museum. (Foto: phs)

Der Lüneburger Linken bleibt das Ostpreußische Landesmuseum ein Dorn im Auge. Nun wollte die Partei von der Bundesregierung wissen, ob Vertriebene dort das Sagen hätten. Antwort: Nein, weder inhaltlich noch finanziell. Die Linke sieht sich dennoch in ihrer Kritik bestätigt, der Museumsdirektor schäumt.

 Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche

Der Biologe und Museums-Kurator Dr. Christoph Hinkelmann präsentiert das Präparat eines Alaska Elches. (Foto: t&w)

Elche gelten als bezaubernde Tiere: Sie sind groß, ein bisschen trottelig, sehen mit ihren Schaufeln und der klobigen Ramsnase etwas seltsam aus, und sie sind meistens scheu und friedlich. Im Ostpreußischen Landesmuseum ist ihnen eine Sonderausstellung gewidmet, sie nähert sich dem riesigen Hirsch aus verschiedenen Blickwinkeln.

Trauer um Ronny Kabus: Einer, der Haltung zeigte

Ronny Kabus war von 1991 bis 2004 Direktor des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg. (Foto: Stadt Lüneburg)

13 Jahre lang, von 1991 bis 2004, leitete er das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg. In dieser Zeit verdiente sich Ronny Kabus eine Menge Anerkennung, weil er das Haus moderner aufstellte – die Besucherzahlen stiegen. Am Ende stand ein Abgang, der in den Medien weit über die Grenzen Lüneburgs für Aufsehen sorgte. Zum Tode des Historikers wirft die LZ einen Blick zurück.

 Ostpreußisches Landesmuseum wehrt sich gegen Attacke von links

Direktor Dr. Joachim Mähnert: "Solche Vorwürfe tun wirklich weh." (Foto: t&w)

Das Ostpreußische Landesmuseum stünde revisionistischen Vereinen nahe, heißt es in der Antifa und der "taz". Die Lüneburger Linken wollen dem Museum den Geldhahn zudrehen lassen. Das Museum sieht Verschwörungstheoretiker am Werk, verweist auf seine internationale Reputation.

 Verfemt, verboten und fast vergessen

Arthur Degner: "Sonne über dem Haff" (ca. 1922). (Foto: Ostpreußisches Landesmuseum)

Sie standen für Aufbruch, für Mut und neue Wege. Doch expressionistisch malende Künstler blieben in Königsberg eine Randgruppe, ihr Werk wurde von Nazis und Krieg weitgehend verfemt bzw. zerstört. Nach dem Krieg hatten es viele der – ihrer künstlerischen Basis und Heimat beraubte – Maler schwer, Fuß zu fassen.

 Wie schmeckt Mädesüß?

Der Biologe Holger Abel präsentiert die Ergebnisse seiner Wildfruchtmanufaktur auf dem Museumsmarkt des Ostpreußischen Landesmuseum.

 Kant-Ausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum

Vorentwurf des geplanten Neubaus für die Kant-Dauerausstellung. (Foto: Sunder-Plassmann)

Lüneburg wird zum zentralen Dokumentationsort von Leben und Werk des Philosophen Immanuel Kant. Zu seinem 300. Geburtstag, am 22. April 2024, soll im Ostpreußischen Landesmuseum eine Dauerausstellung mit rund 700 Quadratmetern Fläche eröffnet werden. Der Architekt für den Anbau steht nun fest.

 Die schönen Seiten des Alltags

"Laterenegehen" von Ute Brinckmann-Schmolling, Linolschnitt, 1956. (Foto: Museum)

Als in den 50er-Jahren das deutsche Wirtschaftswunder in Gang kam, entwickelte eine wachsende Mittelschicht wieder Sinn für die Kunst in den eigenen vier Wänden. Grafiken von Ute Brinckmann-Schmolling und Gerhard Matzat zeigt das Ostpreußische Landesmuseum in einer Kabinettausstellung.