Dienstag , 29. November 2022
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Tag Archives: Premiere

 Alice auf dem Weg zu sich selbst

Das Jugendensemble 5 überzeugte auf ganzer Linie mit dem Stück „Alice oder Nichts“.

Das Jugendensemble 5 des theaters im e.novum spielt mit „Alice oder Nichts“ von Tobias Bungter eine moderne Fassung des weltbekannten Klassikers „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll. Ein ambitioniertes Projekt unter der Leitung von Nils Beckmann.

 In 90 Minuten durch die Welt

Lichtinszenierungen visiualisieren die Schöpfung.

Musik, Tanz, szenisches Spiel, Licht und Raum: Es ist ein spannendes und mutiges Projekt, das Friedrich von Mansberg für das Theater Lüneburg rund um das klassische, die Schöpfung als vollendetes Werk preisendes Oratorium konzipiert hat. In Videos und Szenen werden in St. Johannis die Abgründe des Menschseins deutlich, manchmal überdeutlich.

 Hinreißendes Tanztheater

Wilde Gefühle erlebt das Premieren-Publikum bei „Green Light“.

Eine Uraufführung über die seismografischen Schwingungen einer Lost Generation im Findungsprozess nach Lockdowns, Maskenpflicht und Abstandsregeln erlebte das Publikum im Theater Lüneburg. Das Tanztheater „Green Light“ feierte Premiere.

 Molières “Tartuffe”: Der Mensch ist leicht zu verführen

"Tartuffe" ist eine typische Komödie von Molière, zum Lachen komisch und zum Weinen tragisch.

Für Heuchler, Wahrheitsverbieger und Verquerdenker sind es immer gute Zeiten. Der Prototyp eines Heuchlers, den der Komödiendichter Molière schon 1664 ersann, passt auch ins Jahr 2022: „Tartuffe“. Das zeigt Bettina Rehm in ihrer Inszenierung am Theater Lüneburg und auch, wie viel Wahrheit in der Satire liegt.

 Als der Sonnenkönig finster schaute

Solo für einen großen Gauner: Gregor Müller in der Titelrolle. (Foto: Tamme)

Jean-Baptiste Poquelin alias Molière war ein begnadeter Bühnenautor von Komödien, ihm verdankte das Pariser Publikum zur Zeit des Sonnenkönigs die Erkenntnis, dass auch lustiges Theater gesellschaftliche Relevanz haben kann. In Lüneburg feiert nun "Tartuffe" mit Gregor Müller in der Titelrolle als groß angelegte Inszenierung Premiere.

 Macht schlägt Moral

Plakative Inszenierung – eine Szene mit Sandra Gerlin, Daniel Hoevels und Ernst Stötzner.

„Revolution“ in Hamburger Schauspielhaus führt grotesk und böse zu den Mechanismen von Herrschaft und Unterwerfung.

 Momo: Und plötzlich steht die Zeit still

Mila Borchers spielte die Hauptrolle der Momo am Premierentag.

"Momo" – wer kennt ihn nicht, diesen Kinder- und Jugendroman von Michael Ende, der 1973 auf den Markt kam und heute immer noch aktuell ist. Das zeigt auch der Untertitel: "Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte". Denn Hetze, Stress, immer verfügbar sein – das sind Phänomene, mit denen heutzutage junge wie alte Menschen zu tun haben. Da ist es schön, wenn eine Momo kommt und die Zeit für Muße und Spaß zurückbringt ...

 Erst geliebt, dann gehasst

Yves Dudziak.

Aufstieg und Fall eines Influencers - Die deutsche Erstaufführung des Stücks „Der ideale Staat in mir“ am Theater Lüneburg.