Dienstag , 6. Dezember 2022
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Tag Archives: Russland

 Hilfstransport aus Geesthacht, jetzt mit Lkw

Dmytro Gryshyn (links) und Tudor Usturica haben Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht. Nun sollen aus Geesthacht drei LKW mit Hilfsgütern starten. (Foto: privat)

Ein Kleinbus aus Geesthacht hat Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht. Auf dem Weg zurück brachten die beiden Fahrer fünf Menschen nach Krakau. Nach Deutschland hingegen wollten die zumeist Ukrainerinnen nicht, das sei zu weit weg von ihrer Heimat und ihren Männern.

 Ritterakademie in Regenbogenfarben

Als Zeichen für den Frieden wurde am Abend auch die Ritterakademie in Regenbogenfarben beleuchtet. (Foto: Event Manufaktur)

Für zwei Stunden leuchten die Ritterakademie und die Arena am Donnerstagabend in Regenbogenfarben. Die Aktion der Veranstaltungsbranche soll ein Zeichen für Frieden und gegen Krieg überall auf der Welt sein.

 Kommentar: Ein Abgang mit Stil

Politiker kehren ihrer Partei den Rücken, seit es Politik gibt. Das kann Schmierentheater sein oder großes Kino, findet LZ-Kommentator Joachim Zießler. Michèl Pauly gelang ein Abgang mit Stil.

 "Waffenlieferungen verlängern den Krieg"

Thorben Peters ruft für das Lüneburger Friedensbündnis zu einer Demo gegen den Ukraine-Krieg auf. (Foto: t&w)

Der Einmarsch russischer Streitkräfte in die Ukraine versetzte im Westen viele in Schockstarre – auch die Friedensbewegung. Zugleich kam es zu Zerwürfnissen, weil manche die über Jahrzehnte liebgewonnene, ritualisierte Schuldzuweisung an den Westen nicht mehr mittragen wollen. Der vormalige Lüneburger Linken-OB-Kandidat Michèl Pauly verließ sogar seine Partei. Ist Pazifismus noch eine zeitgemäße Antwort auf Kriegstreiber wie Putin?

Michèl Pauly kehrt der Linken den Rücken

Michèl Pauly bei einem Hearing zur OB-Wahl im September in der Lüneburger Ritterakademie. (Foto: t&w)

Der Krieg in der Ukraine erreicht jetzt auch das politische Lüneburg. Michèl Pauly, Ratsherr, OB-Kandidat und früherer Fraktionschef der Linken im Lüneburger Stadtrat, tritt aus der Partei aus. Er begründet diesen Schritt mit "relativierenden Äußerungen zum Angriffskrieg auf die Ukraine" innerhalb der Partei. 

 Kommentar: Zeit für ein neues Denken

Deutschland exportiert Waffen und rüstet auf. Russlands Invasion in der Ukraine sorgt für radikale Kurskorrekturen in der Politik. Notwendig sind Korrekturen aber auch im Denken eines jeden Einzelnen, meint LZ-Kommentator Joachim Zießler. Es ist Zeit, das Windrad in der Nachbarschaft nicht länger als Ärgernis, sondern als Gewinn zu verstehen.

 Auch der Sport ist mit im Boot

Auch der lokale Sport demonstriert in aller Deutlichkeit Solidarität mit der Ukraine. Dabei handelt es sich nicht um Effekthascherei, sondern um wichtige Gesten des Zusammenhalts und der Mitmenschlichkeit in schwerer Zeit, findet unser Autor.

 “Den großen Krieg will keiner”

Die udmurtische Hauptstadt Ischewsk. Das Gymnasium Johanneum ist Partnerschule von "Ischewsk 22". Schüleraustausche sorgten für Kontakte.

Wie denken die Menschen in Russland über die Invasion ihrer Truppen in der Ukraine? Schlaglichter auf die Stimmung in Ischewsk, 1000 Kilometer östlich von Moskau, werfen E-Mails, die nun an einen Lehrer des Johanneums gingen.

 „Putin sieht sich als imperiale Gestalt“

Prof. Otto Luchterhandt arbeitete fast 30 Jahre als Rechtsberater unter anderem auch in der Ukraine. (Foto: t&w)

„Der ist doch irre!“ „Das passt nicht in die Zeit!“ Die Fassungslosigkeit über Putins Krieg teilen viele Menschen. Russland-Experte Prof. Otto Luchterhandt sieht keine Irrationalität hinter Putins Vorgehen, sondern im Gegenteil strategisches Kalkül. Eine Analyse.

 Schwierige Zeiten für Stadt und Kreis

Eigentlich sollte die Gemeinschaftsunterkunft am Bilmer Berg Ende des Jahres geschlossen werden. Doch für die Aufnahme von Vertriebenen aus der Ukraine hält die Stadt die Einrichtung offen. (Foto: t&w)

Landrat Jens Böter und Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch rechnen mit gravierenden Auswirkungen auf die Haushalte von Stadt und Landkreis Lüneburg durch den Krieg in der Ukraine. Dies könnte die Umsetzung wichtiger Projekte erschweren.