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Tag Archives: Stintmarkt

Trauerweide am Stint kommt an die Leine

Zwei dünne Drahtseile führen aktuell von der Trauerweide zur benachbarten Kastanie, um die Trauerweide zu sichern. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Weil nicht klar, ob der Baum noch standsicher ist, wird die Trauerweide am alten Kran zunächst durch Stahlseile mit der benachbarten Kastanie verbunden. Anschließend soll das Wurzelwerk untersucht und entschieden werden, wie man die Weide retten kann.  

 Die Generation Stint: Lüneburger erinnern sich

Abends auf den Treppen am Stint sitzen, Bowle oder Bier trinken und mit Freunden quatschen: Schon n den 90ern war der Stint der Treffpunkt schlechthin für die Jugend. (Foto: Archiv)

Zahlreiche Lüneburger folgten dem Aufruf der LZ und teilten ihre Erinnerungen an Partys am Stint mit der Redaktion. Eine Auswahl zeigt: Das Wasserviertel war schon immer der Treffpunkt schlechthin – und Probleme wie Lärmbelästigung sind auch kein neues Phänomen. Doch Unterschiede zu den aktuellen Problemen gibt es doch.

 Ab 22 Uhr Musik-Verbot am Stint

Die Stintbrücke war und ist ein beliebter Treffpunkt im Sommer. Das „Bridgen“ ist noch erlaubt, aber das Abspielen von Musik ab heute hingegen nicht mehr. (Foto: A/t&w)

Die Appelle haben nicht gefruchtet, die Verantwortlichen im Lüneburger Rathaus ziehen die Zügel wieder an: Für den Stint und Teile der Innenstadt treten ab diesen Freitag wieder strengere Regeln in Kraft. Die sollen vor allem abends für mehr Ruhe sorgen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung gilt vorerst bis Montag, 18. Juli.

 Partys: Alles im Rahmen am Stint, Probleme am Kreidebergsee

Auf der Wiese vor der Uni ist bei schönem Wetter jeden Abend reichlich was los. Ärger gab es in diesem Jahr bislang so gut wie gar nicht. (Foto: t&w)

Im vergangenen Jahr ist es nachts am Stint, Kreidebergsee und Campus regelmäßig eskaliert, die Polizei musste häufig ausrücken, Stadt und Uni sprachen Alkoholverbote aus. Wie sieht es aktuell an diesen Orten der Stadt aus – und was ist aus der Umfrage der Stadt geworden, mit der sie herausfinden wollte, was Jugendliche sich von öffentlichen Plätzen wünschen?

Die Stadt setzt am Stint zunächst auf Appelle

Lärm, Müll, Schlägereien. Im vergangenen Sommer griff die Stadt Lüneburg zu drastischen Maßnahmen, um die Lage am Stint zu beruhigen. Verbote soll es in diesem Jahr nicht geben. Die Verwaltung appelliert an Vernunft und Rücksicht.

Corona-Infektionen in Lüneburger Bar HAVN

In einer Bar am Lüneburger Stintmarkt haben sich sechs Gäste mit dem Coronavirus infiziert. (Foto: t&w)

Das Gesundheitsamt des Landkreises Lüneburg bittet um Mithilfe bei der Kontaktnachverfolgung. Wer war am 6. und 7. November in der Bar HAVN? Dort gab es sechs Infektionen mit dem Coronavirus.

 Lüneburger Stadtrat lehnt Nachtbürgermeister ab

Sowohl das städtische Ordnungsamt als auch die Polizei hatten im Juni ihr Personal aufgestockt, um die Einhaltung der neuen Regeln im Wasserviertel zu überwachen. (Foto: t&w)

Probleme mit Gewalt und Vandalismus im Lüneburger Wasserviertel, auf dem Campus der Leuphana und am Kreidebergsee. Als Konsequenz wollten die Grünen einen Nachtbürgermeister oder ehrenamtliche „Respektlotsen“ einführen. Der Stadtrat hat darüber beraten und abgestimmt.

Alkoholverbot am Stint jetzt erst ab 22 Uhr

Seit Mitte Juni gilt an den Wochenenden am Stint ein Alkoholverbot. (Foto: be)

Die Lage hat sich entspannt, das Verbot hat seinen Zweck erfüllt, heißt es aus dem Rathaus. Mit einer neuen Allgemeinverfügung lockert die Hansestadt deshalb jetzt die nächtlichen Auflagen für das Lüneburger Wasserviertel, die im Juni erlassen worden sind.