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 „Der kleine Schornsteinfeger“ im Theater Lüneburg

Die Oper von Benjamin Britten "Der kleine Schornsteinfeger" feierte Premiere auf der jungen Bühne T.3.

Als Appell gegen Kinderarbeit lässt sich Benjamin Brittens 50-Minuten-Oper „Der kleine Schornsteinfeger“ erleben. Im T.3 des Lüneburger Theaters bringen der Kinderchor der Musikschule und Profis das 1949 geschriebene Stück auf die Bühne. Das Stück kann sich gut hören und sehen lassen und beginnt mit dem Jungen Sam, der im Kamin feststeckt.

 Der Sog des Radikalen

Christoph Vetter (links) und Niklas Schmidt spielen zwei Brüder in einem von der Welt abgehängten Dorf. (Foto: t&w)

Das Buch wird als Roman zur deutsch-deutschen Wende gefeiert. Sabine Bahnsen hat „Mit der Faust in die Welt schlagen“ fürs Theater bearbeitet und erzählt die Geschichte zweier Brüder, die ins Milieu der Neonazis schliddern. Das Stück führt in eine Ecke, in der nicht nur die Kohle braun ist.

 Der Frust der Verlierer

Anna Werner hat ihre erste Lüneburger Inszenierung eingetütet. (Foto: t&w)

Zwei Jugendlich wachsen in der Zeit nach der Wende im Osten Deutschlands auf, in einer ziemlich trostlosen Umgebung. Der Ausweg, den sie suchen, führt nach rechts. Lukas Rietzschel hat in seinem Roman "Mit der Faust in die Welt schlagen" die Entwicklung der Brüder geschildert. Sabine Bahnsen dramatisierte den Roman für das Theater Lüneburg, Anna Werner setzte das Stück im T.3 in Szenen – Premiere aber ist erst am 24. April.