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Tag Archives: Verwaltungsgericht

Der Schäfer bleibt unbewaffnet

Berufsschäfer Wendelin Schmücker aus Winsen vor dem Lüneburger Landgericht: Seine Klage scheiterte, eine Waffenbesitzkarte wird es für ihn nicht geben. (Foto: be)

Schäfer Wendelin Schmücker aus Borstel will seine Herden vor dem Wolf schützen – mit einer Flinte. Die Winsener Stadtverwaltung hatte dies abgelehnt. Also wandte sich Schmücker an das Verwaltungsgericht Lüneburg. Doch das weist die Klage ab.

 Kommentar: Machtwort zur Arena

Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat der AfD den Weg in die LKH Arena geebnet. Dem Wehklagen vieler politischer Akteure zum Trotz ein richtiger Beschluss. Die Richter legen zudem Versäumnisse von Politik und Verwaltung offen und definieren klare Grenzen zwischen politischer Mehrheitsmeinung und rechtstaatlichen Prinzipien.

 Update: AfD will Landesparteitag in der Arena vor Gericht erzwingen

Der Landesparteitag der AfD soll nach dem Willen des Landesverbandes weiterhin am 11./12. Juni in der Lüneburger Arena stattfinden. Mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht wendet sich die Partei gegen eine entsprechende Absage der Betriebsgesellschaft in der vergangenen Woche.

 Hamburgs Durst ist ungestillt

13 Prozent des Trinkwassers für Hamburgs Haushalte kommt aus der Nordheide. Die Hamburger Wasserwerke wollen mehr und garantierte Abnahmemengen für die Zukunft. (Foto: A/be)

Sieben Wochen prüfte die „Hamburg Wasser“, der Wasserversorger der Hansestadt, das Urteil des Lüneburger Verwaltungsgerichts, das die Entnahme von mehr Grundwasser aus der Nordheide versagte. Nun legte das Unternehmen Berufung ein. Es pocht auf seine Investitionssicherheit.

 Harburg darf den Hahn bei Dürre zudrehen

Ein Foto aus dem Jahr 2018: Im Quellgebiet des Radenbaches in Undeloh wuchert das Gras, Wasser sucht man vergeblich. Nur noch das Info-Schild erinnert an den früheren Zustand. Hamburg Wasser bestreitet einen Zusammenhang mit der Heidewasserförderung und nennt als Ursache den Klimawandel. (Foto: Christine Brockmann)

Kriegt Hamburg mehr oder weniger Wasser aus der Nordheide? Das war die Frage vor Beginn des Prozesses vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg. Das urteilte: Die Hansestadt bekommt genau so viel, wie Harburg ihr einräumt. Und: Wenn der Klimawandel für Dürren sorgt, darf Harburg die Menge kappen.

 Heidewasser-Prozess: Vergangenheit und Zukunft im Zeugenstand

Der Zulauf vom Vorteich in die Alte Badeanstalt in Hanstedt ist ausgetrocknet. Früher haben die Kinder begeistert im Wasser gespielt. Folge der trockenen Jahre oder des Abpumpens von Grundwasser? (Foto: Christine Brockmann)

Im Prozess vor dem Verwaltungsgericht um die Zukunft der Grundwasserförderung Hamburgs in der Nordheide marschierten die Experten auf. Einige Gutachter wollten belegen, dass das Abpumpen folgenlos bleibt. Andere Gutachter bestritten dies. Zweiter Akt des wasserrechtlichen Mammutverfahrens.

Neu Darchau scheitert vor Gericht

Lüneburg/Neu Darchau. Der Landkreis Lüneburg darf die Planungsarbeiten für die Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau ohne zeitliche Verzögerung fortsetzen. Dabei hat die Gemeinde Neu Darchau Kartierungs- und Vermessungsarbeiten auf …

 Gericht bestätigt Brückenvereinbarung

Elbbrücke

Gescheitert ist die Gemeinde Neu Darchau mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg. Dabei ist erstmals auch die Brückenvereinbarung zwischen den Kreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sowie der Samtgemeinde Elbtalaue und der Gemeinde Neu Darchau gerichtlich überprüft worden. Ergebnis: Das Papier von 2009 ist auch heute noch wirksam. Nun will Neu Darchaus Bürgermeister Klaus-Peter Dehde vor das Oberverwaltungsgericht ziehen.