Home | Auto & Verkehr | Vor einer Autopanne im Urlaub wappnen
Warndreieck vor einem Auto welches eine Panne hat

Vor einer Autopanne im Urlaub wappnen

Wer seinen Urlaub mit dem PKW antritt, fürchtet sich am meisten vor einer Panne unterwegs. Nicht nur, weil diese sehr ärgerlich wäre und unter Umständen das Geplante ruinieren könnte, sondern vor allem, weil sich kaum jemand mit Pannendiensten und Abschleppservices vor Ort auskennt.

Die Angst, mit einem PKW-Schaden oder bei einem Unfall völlig hilflos allein dazustehen, ist bei den meisten groß. Wie also können Sie sich schon vor dem Urlaub vor einer Panne wappnen? Und was sollten Sie in keinem Fall vergessen?

Die Vorbereitung ist das A und O

Ob Sie bei Ihrem nächsten Wagen auf ein effizientes Hybridauto setzen, mit einem Gebrauchtwagen in den Urlaub starten oder sich gar mit einem Mietwagen ins Getümmel stürzen – mit einer Panne sollten Sie im Grunde immer rechnen.

Es kann durch auf der Straße liegende Gegenstände, andere Verkehrsteilnehmer aber auch durch Mängel am Wagen selbst nämlich immer passieren, dass man eine Panne hat – auch im Urlaub, wenn man dies gar nicht gebrauchen kann.

Bei einer Panne setzt man sich nicht nur selbst einer Gefahr aus, sondern auch seine Mitreisenden und andere Verkehrsteilnehmer. Ein Grund mehr, auf solche Fälle bestens vorbereitet zu sein und sich bestenfalls schon im Voraus um alles Wichtige zu kümmern.

Es gibt einige Schritte, die Sie durchführen können, um Ihre Autoreise in den Urlaub auf möglichst sichere und vorbereitete Weise anzutreten – mit dem Wissen, dass Sie alles unter Kontrolle haben, muss es außerdem erst gar nicht zu Panik bei einer Panne kommen. Und das ist in Notsituationen gerade im Ausland schon die halbe Miete.

Wie Sie sich vorbereiten und wappnen können

Je nachdem, in welches Land und welche Gegend Sie genau reisen möchten, sollten Sie Pannenhilfe-Nummern und auch Notrufnummern parat haben. Recherchieren Sie also bestenfalls im Voraus, welche Nummern in Frage kommen, schreiben Sie sich diese auf und bewahren Sie sie gut sichtbar im Handschuhfach. Auch Ihr Beifahrer sollte darüber informiert sein, wo er wichtige Nummern findet – für den Fall, dass Sie bei beispielsweise einem Unfall verletzt werden und nicht fähig sind, selbst zu agieren.

Für den Fall einer Panne sollten Sie aber auch diese Dinge gut zugänglich im Wagen verwahren:

  • bei einer Panne muss ein Warndreieck richtig aufgestellt werden – innerorts mindestens 50 m, auf Schnellstraßen mindestens 100 m und auf der Autobahn mindestens 200 m vor dem liegengebliebenen Fahrzeug
  • eine Warnweste, die in Deutschland zwar freiwillig mitgeführt werden kann, im Ausland aber oft Pflicht ist
  • ein Erste-Hilfe-Set
  • Werkzeug zum Wechseln eines Reifens, sowie ein Ersatzrad oder Reparatur-Set für beschädigte Räder
  • Werk-Handschuhe und eine Taschenlampe
  • eine warme Decke (für den Fall, dass man in der Nacht oder im Winter auf den Pannen- oder Abschleppdienst warten muss)

Einen Werkstatt-Besuch einplanen

Kennt man sich nicht allzu gut mit dem eigenen PKW aus, empfiehlt sich unmittelbar vor Urlaubsantritt ein Besuch in der Werkstatt. Ketten wie beispielsweise A.T.U. bieten regelrechte Urlaubs-Checks des Wagens an, um zu sehen, ob der PKW die geplante Strecke realistischerweise ohne Panne hinter sich bringen kann. Es wird beispielsweise geprüft, wie der Allgemeinzustand ausfällt, wie gut sicherheitsrelevante Autoteile dastehen und ob alle relevanten Flüssigkeiten in ausreichendem Maße vorhanden sind.

Es ist sinnvoll, bereits vor dem Urlaub einen möglichen Schaden zu vermeiden. Eine Motorinstandsetzung in Hamburg, Köln oder in einer anderen Großstadt kann teuer werden, da Kunden auf die erstbeste freie Anlaufstelle angewiesen sind.

Wer beispielsweise in Hamburg unterwegs ist und sich nicht auskennt, weiß nicht, welche Anlaufstelle Zeit und Kapazitäten aufweist. „Noch dazu kommt, dass die Schäden variieren und die Preise unterschiedlich ausfallen können, um die Funktionstüchtigkeit des Motors wieder herzustellen.“, so die Fachleute von caroobi, die auch in Hamburg (z.B. in Eimsbüttel, Bönningstedt oder Wandsbek) Werkstätten betreiben.

Sie selbst können vor Urlaubsantritt außerdem Folgendes tun, um sich vor allen Eventualitäten zu schützen. Auch hier kann Ihnen eine Werkstatt helfend zur Seite stehen:

  • den Ölstand prüfen und gegebenenfalls das richtige Öl zum Nachfüllen mitführen
  • Scheibenwaschwasserstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen
  • Kühlflüssigkeitsstand checken
  • es empfiehlt sich, einen Notfall-Kanister Benzin im Wagen parat zu halten

Mit diesen Maßnahmen sind Sie in jedem Fall so gut gewappnet, dass Ihnen eine kleine Panne den Urlaub nicht verderben wird – und das ist doch, worauf es ankommt.

Titelbild: © iStock – trendobjects