Donnerstag , 12. Dezember 2019
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Ratgeber: Tipps zum Verhalten bei Autopanne

Das A und O bei Autopannen: Wie verhält man sich richtig?

Grundsätzlich sind bei einer Autopanne drei aufeinander folgende Schritte essenziell. Wenn die größte Befürchtung eines jeden Auto- und LKW Fahrers eintritt, spielt die Besonnenheit eine übergeordnete Rolle. Die richtige Verhaltensreihenfolge heißt Absichern, Hilfe anfordern und sich in Sicherheit zu bringen. Auch wenn die Gedanken kreisen und die Panne – was immer der Fall ist – im sichtbar unpassendsten Moment zum unfreiwilligen Stopp führt, werden die richtigen Entscheidungen nur in Ruhe getroffen.

Tipps für die Panne mit einem LKW

Ob auf Landstraßen oder Autobahnen, täglich bleiben zahlreiche Fahrzeuge liegen und benötigen Fremdhilfe beim Abschleppen oder für die Weiterfahrt. Bei einer LKW Panne gelten die gleichen Verhaltensregeln wie beim PKW, doch erfordert die Situation dem Fahrer deutlich mehr Besonnenheit ab. Auch hier heißt es absichern, Hilfe rufen und sich selbst in Sicherheit begeben. Erst wenn diese drei Schritte erfolgt sind und der LKW Fahrer hinter der Leitplanke steht, kann er sich bis zum Eintreffen der Pannenhilfe beispielsweise über die Kosten der notwendigen Ersatzteile auf autodoc.de informieren. In den Mitteilungen auf Landeszeitung zeigt sich immer wieder, dass nicht jeder liegengebliebene LKW- und Autofahrer richtig handelt. Eine nicht oder schlecht gesicherte Pannenstelle bringt andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr und ist eine nicht zu unterschätzende Unfallquelle.

Der wichtigste Punkt – Ruhe bewahren und mit Bedacht handeln

Trotz regelmäßiger technischer Kontrolle des Fahrzeugs lässt sich eine Autopanne nicht grundsätzlich ausschließen. Steigt zum Beispiel Qualm aus der Motorhaube auf oder das Auto nimmt kein Gas mehr an, ist ein Stopp angeraten. Bei heiß gelaufenem Motor und anderen Defekten die die Weiterfahrt verhindern, muss der Fahrer einen kühlen Kopf bewahren. Ausgestiegen wird nur auf der Beifahrerseite, wie auch im Artikel auf t-online.de nachzulesen ist. Während die Mitfahrer bereits hinter die Leitplanke treten und sich aus dem fließenden Verkehr begeben, stellt der Fahrer das Warndreieck mindestens 100 Meter hinter dem Pannenfahrzeug auf. Der Weg bis dahin wird hinter der Leitplanke und nicht auf dem Seitenstreifen der Autobahn zurückgelegt. Funktioniert die Elektrik, muss die Warnblinkanlage als zusätzliches Hinweissignal eingeschaltet bleiben.

Hilfe holen und die richtigen Angaben machen

Nachdem die Pannenstelle richtig gesichert ist, wird der gewählte und bestenfalls im Handy gespeicherte Pannendienst gerufen. Konkrete Angaben zur Straße, zum Standort und zur Fahrtrichtung sowie zur Beschilderung des Autobahnkilometers der Panne sind notwendig. Pannenursachenvermutungen sind laut Welt ebenfalls hilfreich. Viele Pannendienste bieten ihren Mitgliedern eine App, die bei eingeschalteter Ortung automatisch den aktuellen Standort anzeigt. Alle Insassen des Fahrzeugs tragen die mitzuführende Warnweste, durch die sie von weiteren Verkehrsteilnehmern bereits aus der Entfernung gesehen werden. Die Fahrbahn wird zu keinem Zeitpunkt betreten.

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