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Kuschelig warm durch die kalte Jahreszeit: So wird das Schlafzimmer zur winterlichen Wohlfühloase

Wenn die Nächte länger werden und die Temperaturen in kältere Gefilde sinken, wird ein kuscheliger Rückzugsort umso wichtiger. Nun ist es wieder an der Zeit, das heimische Schlafzimmer auf ungemütliches Wetter und kuschelige Stunden vorzubereiten. So wird jede Ruhestätte zur gemütlichen Wohlfühloase.

Erst vor wenigen Tagen war es wieder einmal so weit: Die Uhren wurden von Sommerzeit auf Winterzeit zurückgestellt und das bedeutet, dass die Tage von nun an merklich kürzer und die Nächte deutlich länger werden. Gerade in den Jahreszeiten, in denen die Sonne den Körper nicht so stark verwöhnt, ist gesunder und erholsamer Schlaf von besonderer Bedeutung. Höchste Zeit also, einen prüfenden Blick auf die Schlafatmosphäre zu werfen, die das heimische Schlafzimmer bietet. Es gibt schließlich nichts Besseres als der kalten und ungemütlichen Jahreszeit mit einer Extraportion Behaglichkeit zu begegnen. In fünf einfachen Schritten gelingt der perfekte Winterschlaf:

Die Schlaftemperatur im Auge behalten

Wenn es draußen kälter wird, sollen behagliche Temperaturen im Innenbereich für Wohlfühlatmosphäre sorgen. Auch wenn das Schlafzimmer eher zu den kühleren Räumen der eigenen vier Wände gehören sollte, ist es im Winter empfehlenswert, auch hier zu heizen. Dabei ist allerdings Maßhalten angesagt, denn auch extreme Außentemperaturen ändern nichts an der idealen Temperatur, die zum Schlafen herrschen sollte. Die liegt im Sommer wie im Winter bei 16 bis 18 Grad. Während im Sommer oft nicht einmal die Nacht diese willkommene Abkühlung bietet, geht es im Winter nicht ohne Heizen.

Wer schnell friert, sollte sich hier besonders disziplinieren, denn ein überhitztes Schlafzimmer ist auch im Winter nicht gesund und kann die Schlafqualität empfindlich stören. Übersteigt die Raumtemperatur 20 Grad, kann die meist sehr trockene Heizungsluft die Schleimhäute stark reizen. Außerdem besteht in einem überhitzten Schlafzimmer die Gefahr des Schwitzens. Bekommt die feuchte Haut dann Zugluft ab, ist eine Erkältung nahezu vorprogrammiert. Deshalb gilt: Spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte die Heizung zurückgedreht werden, sodass das Zimmer langsam auf eine angenehme Schlaftemperatur herunterkühlen kann. Bei angenehmen 16 bis 18 Grad kann sich der Körper optimal entspannen und im Schlaf erholen.

Trotz Kälte gut lüften

Frische Luft ist eine wichtige Voraussetzung für erholsamen Schlaf. Das Schlafzimmer sollte vor dem Zubettgehen deshalb immer gut gelüftet werden, damit eine ausreichende Sauerstoffversorgung während der Nacht gewährleistet ist. Regelmäßiges Lüften kann auch die Auswirkungen der trockenen Heizungsluft abmildern. Wenn die Temperaturen draußen sich dem Gefrierpunkt nähern oder sogar darunter sinken, ist es allerdings wenig ratsam, das Schlafzimmer den ganzen Tag bei gekipptem oder geöffnetem Fenster auskühlen zu lassen. Es dauert sonst viel zu lange, bis sich der gesamte Raum wieder auf eine angenehme Schlaftemperatur aufgewärmt hat.

Dies gilt auch für das Schlafen bei geöffnetem oder gekipptem Fenster. Das Expertenportal medizin-lexikon.de rät bei besonders niedrigen Temperaturen im Winter davon ab. Zu hoch ist die Gefahr, durch die kalte Nachtluft auszukühlen oder Zugluft abzubekommen und infolgedessen krank zu werden. Ideal ist ein kurzes Stoßlüften von maximal fünf Minuten kurz vor dem Schlafengehen. So kann sich die Luft im Raum mit viel Sauerstoff anreichern und sorgt so für eine angenehme und gesunde Schlafatmosphäre.

Nicht an der Bettdecke sparen

Wer es im Winter mollig warm haben möchte, ohne zu schwitzen, sollte sich eine hochwertige Bettdecke gönnen. Grundsätzlich empfehlen Experten, für die warme und kalte Jahreszeit jeweils eine andere Bettdecke zu verwenden, die den besonderen Schlafanforderungen des Körpers gerecht wird. Die ideale Winterdecke sollte aus einem warmen und besonders atmungsaktiven Material bestehen, das sich angenehm auf der Haut anfühlt. Naturfasern sind hier besonders gut geeignet, da sie Feuchtigkeit gut aufnehmen und die Hitze nicht stauen. Als Füllmaterial sind Daunen oder Federn besonders gut geeignet. Sie spenden angenehme Wärme und sorgen gleichzeitig für einen optimalen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch. So kommt es weder zum Hitzestau noch zur Auskühlung. Wer sich noch nicht für das richtige Material für die Winterbettdecke entschieden hat, kann sich unter betten.de verschiedene Ausführungen ansehen und sich über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Materialien informieren. Ein kuschelig warmer Bettbezug rundet die Wohlfühlatmosphäre im winterlichen Schlafzimmer ab. Frottee, Mikrofaser und Biber gehören zu den beliebtesten Stoffen für wohlig warmen Schlaf.

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Zusätzlich zu einem für winterliche Temperaturen geeigneten Material sollte das gewählte Oberbett aber auch im Hinblick auf die Abmessungen gewissen Anforderungen genügen. Um auch bei Lagewechseln während der Nacht eine optimale Schlafatmosphäre kreieren zu können, sollte die Bettdecke so groß sein, dass sie sowohl die Füße als auch die Schultern immer ausreichend bedeckt. Sehr große Schläfer sollten statt der durchschnittlichen Deckenlänge von 1,80 m deshalb lieber auf ein übergroßes Modell von mindestens 2 m Länge zurückgreifen. So ist der Körper jederzeit kuschelig warm zugedeckt und dem erholsamen Nachtschlaf steht nichts mehr im Wege.

Trockene Raumluft befeuchten

Erscheint das Raumklima im beheizten Schlafzimmer sehr trocken, kann es hilfreich sein, die Luft durch einfache Hilfsmittel zu befeuchten. Besonders gut geeignet sind eine Schale mit Wasser oder feuchte Tücher auf dem Heizkörper. Sie lassen Verdunstungsfeuchtigkeit entstehen, die die Raumluft wieder etwas anreichert. Auch grüne Zimmerpflanzen können für ein besonders gutes Raumklima sorgen. Sie geben in der Nacht nicht nur Feuchtigkeit an die Luft ab sondern reichen sie auch mit Sauerstoff an. Zu feucht sollte die Raumluft allerdings auch nicht werden, da sonst die Gefahr von Schimmelbildung entsteht.

Die richtige Nachtwäsche wählen

Nicht nur das richtige Bettzeug sorgt im Winter für angenehme Nächte, auch die Nachtwäsche sollte den äußeren Gegebenheiten angepasst werden. Selbstverständlich darf die Schlafbekleidung im Winter aus wärmeren Materialien bestehen als im Sommer. Zu viel des Guten ist aber auch an dieser Stelle dem erholsamen Nachtschlaf eher abträglich. So ist beispielsweise von mehreren Schichten an Kleidung während der Nacht abzuraten. Zum einen besteht die Gefahr eines Hitzestaus, der zu unangenehmem Schwitzen führen kann, zum anderen wird durch zu dicke Kleidung verhindert, dass die Körperwärme die Luft unter der Bettdecke anwärmen und so für eine angenehme Atmosphäre sorgen kann.

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Die ideale Nachtwäsche für den Winter sollte Wärme spenden und gleichzeitig atmungsaktiv sein, damit Körperflüssigkeit zuverlässig aufgenommen und abgeleitet werden kann. Flanell, Frottee oder warme Baumwolle gehören zu den beliebtesten Stoffen für die winterliche Schlafbekleidung. Wer zu kalten Füßen neigt, kann mit ein paar warmen und kuschelig weichen Bettsocken und einem Heizkissen vorsorgen. Von einer Wärmflasche ist eher abzuraten, da diese meist sehr heiß werden und Überhitzung oder sogar leichte Verbrennungen hervorrufen können.

In einer behaglichen Schlafatmosphäre lassen sich kalte Winternächte besonders gut verbringen. Mit wenigen einfachen Handgriffen lässt sich das heimische Schlafzimmer in eine Wohlfühloase verwandeln, in der der winterliche Nachtschlaf besonders erholsam wird.

 

 

 

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