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Tipps und Tricks zur Gestaltung der eigenen 4 Wände

Tapeten sind mehr als nur Raufaser: Versionen mit Grafiken und Mustern sowie Bordüren liegen derzeit im Trend. Besonders beliebt ist dabei die Gestaltung einer Akzentwand. Wir schildern nachfolgend, welche Effekte Tapeten auf die Räumlichkeiten haben und geben weitere Tipps zur Wahl der Wandverzierungen.

Raumwirkung: Akzente setzen mit Tapeten

Das Wichtigste vorneweg: Beim Renovieren entscheidet immer der eigene Geschmack und nicht der aktuelle Trend. Doch es kann sich lohnen, einmal über den Tellerrand zu schauen. Denn eine Akzentwand wirkt sich auch auf die Wahrnehmung des Raumes aus: Kleine Zimmer werden von kräftigen Farben und groß gemusterten Tapeten schnell erschlagen. In großen Räumen hingegen verlieren sich zierliche Muster.

Wer dem entgegenwirken möchte, wählt für kleine Zimmer eine Akzentwand mit einem zurückhaltenden Muster und in hellen Farben. Wer mag, kann sogar bei Anbietern wie style-your-castle.de eine eigene Tapete entwerfen. Die übrigen Wände werden dann in hellen Tönen gestrichen. Besonders große Räume vertragen hingegen auch knallige Farben und werden mithilfe von Querstreifen optisch verkleinert.

Gestaltung der Wände: Welche Wand eignet sich als Akzentwand?

gestaltung der wände

Im Wohnzimmer wird meist die Wand hinter der Couch oder hinter dem Fernseher als Akzentwand ausgewählt, im Schlafzimmer ist es die Wand hinter dem Bett. So kommen Couch und Bett besonders gut zur Geltung. Unterstützt wird diese Wirkung noch mit passenden Kissen oder Bettwäsche. Weniger geeignet sind Zimmerwände, die durch Fenster oder Türen unterbrochen werden. Denn eine Betonung dieser Bereiche würde eher Unruhe in den Räumen schaffen. Der beste Effekt wird erzielt, wenn diejenige Wand als Akzentwand genutzt wird, die beim Betreten des Raums zuerst in den Blick fällt. Nicht geeignet sind Dachschrägen, was zum Beispiel beim Ausbau des Dachgeschosses zu beachten ist.

Welche Tapeten eignen sich?

Bei der Wahl der Tapete entscheidet vornehmlich der eigene Geschmack: Die Auswahl an Mustern und Formen für eine Tapete ist groß. Neben den klassischen Designs, beispielsweise Ornamenten und floralen Mustern, die für eine zeitlose Eleganz sorgen, gibt es auch ausgefallene Designs mit schimmerndem Prägedruck und großformatigen Grafiken. Wer es lieber dezent mag, wählt eine Tapete, die Ton in Ton mit der restlichen Einrichtung einhergeht.

Wände gestalten mit Tapeten Bordüren

Bordüren setzen dekorative Highlights und verdecken gleichzeitig Makel. Die Tapetenstreifen gibt es mit verschiedenen Mustern. Bei der klassischen Variante wird eine Borte horizontal eingesetzt und wirkt so als Raumteiler und verkürzt den hohen Raum optisch. Sehr beliebt sind Bordüren im Kinderzimmer. Der Raum wird einladender, wenn eine Bordüre den oberen und unteren Bereich der Wand farblich trennt. Doch sie setzen auch Akzente, indem zum Beispiel ein Fenster mit einer hübschen Borte eingerahmt wird.

So wird die Bordüre angebracht

Bordüren gibt es aber nicht nur in unzähligen Mustern, sondern auch in einer nicht selbstklebenden und in einer selbstklebenden Variante. Letztere wird fast ohne Hilfsmittel angebracht und eignet sich somit hervorragend zur Gestaltung von Räumen. Für die nicht selbstklebende Version wird klassischer Tapetenkleister benötigt. Im Handel ist ein spezieller Bordürenkleber erhältlich, der sich durch eine besonders gute Klebkraft auszeichnet.

Bevor es an die endgültige Befestigung geht, sollte die Borte zunächst einmal testweise mit Reißzwecken an der gewünschten Stelle des Raums befestigt werden, um die Wirkung zu testen. Für die spätere Anbringung gelten die üblichen Regeln fürs Tapezieren: Die Wand muss staubfrei und trocken sein.

Titelbild: © istock.com/kokouu

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