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Wer ein Haus aus zweiter Hand kauft, sollte unter anderem auch Faktoren wie die Bausubstanz berücksichtigen.

Worauf man beim Kauf einer Gebrauchtimmobilie achten sollte

Nicht jeder, der sich ein Haus wünscht, möchte selber bauen. Und in vielen städtischen Regionen sind Bauplätze rar. Gebrauchte Immobilien sind daher oft eine gute Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben. Allerdings lauern auch hier Tücken, warnen Experten.

Erstauswahl muss in Lebensplanung passen

Bei der Erstauswahl raten die Fachleute dazu, vor allem auf die Lage zu achten. Standort und Infrastruktur, soziales und kulturelles Umfeld und Verkehrsanbindung müssen zur Lebensplanung passen. Kleinere Kompromisse wird man eingehen müssen, man sollte aber immer im Auge behalten, dass das neue alte Haus oft Lebensmittelpunkt für Jahrzehnte wird.

Je vollständiger die Unterlagen zum Haus und seinem Grundriss, zu Modernisierungen , Umbauten und den verbauten technischen Anlagen sind, desto besser lässt sich der Zustand des Hauses beurteilen. Eine Kaufentscheidung sollte daher nicht auf Basis des Maklerexposés, sondern nach Sichtung aller Unterlagen getroffen werden. „Sind die Papiere zum Haus unvollständig, empfiehlt sich in jedem Fall eine Bewertung des Hauses durch einen Sachverständigen“, sagen die Experten.

Bei Baubehörden Genehmigungen einholen

Wer plant, den Wohnraum einer Bestandsimmobilie zu vergrößern, muss vor dem Kauf klären, ob zum Beispiel Anbauten oder Dachaufstockungen überhaupt genehmigungsfähig sind. Zuständig sind hier die regionalen Baubehörden, bei denen man bereits vor Kaufabschluss nachfragen sollte.
Der Preis einer Immobilie bemisst sich vor allem nach Standort, Zustand, Grundstücksgröße und der aktuellen Marktlage. Doch in vielen älteren Wohnhäusern sind weitere finanzielle Mittel für Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt der Gebäudesubstanz, zur Verbesserung der Energiebilanz oder für Umbauten bei der Raumaufteilung einzuplanen.