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Der Ruhepuls ist ein wichtiger Faktor für die Herzgesundheit. Bei Patienten mit Vorerkrankungen sollte er regelmäßig kontrolliert werden.

Regelmäßig Puls messen

Jeder Mensch ab dem 65. Lebensjahr und jeder Bluthochdruck-Patient sollte regelmäßig selbst seinen Puls am Handgelenk messen. Das empfiehlt die Deutsche Herzstiftung. Mit den regelmäßigen Messungen lasse sich Herzrhythmusstörungen auf die Spur kommen, die in der Regel auf unerkannten Herzerkrankungen beruhen und unbehandelt bis zum Schlaganfall führen könnten.
Um den eigenen Puls zu kontrollieren, sollte man zunächst fünf Minuten ruhig sitzen bleiben, rät die Stiftung. Anschließend tastet man an der Innenseite des Unterarms unter dem Daumen mit Zeige- und Mittelfinger nach der Unterarmarterie. Ist der Puls gefunden, zählt man 30 Sekunden lang die Schläge und verdoppelt dann die Zahl. Liegt das Ergebnis bei 60 bis 90 Schlägen pro Minute, ist alles in Ordnung.
Wer dagegen bemerkt, dass sein Puls unregelmäßig oder mehr als 100 Mal pro Minute schlägt, geht am besten umgehend zum Arzt. Denn das können Anzeichen für Vorhofflimmern sein. Dieses kann der Stiftung zufolge dazu führen, dass sich innerhalb weniger Stunden in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel bilden. Werden diese etwa ins Hirn geschwemmt, kann ein Schlaganfall auftreten.
Je älter ein Mensch ist, desto höher das Risiko, dass er Vorhofflimmern hat. Menschen mit Bluthochdruck sind besonders gefährdet: Etwa 70 Prozent der Patienten mit Vorhofflimmern hätten einen zu hohen Blutdruck.

Foto: djd/pulsgesund.de