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Tipps & Tricks für einen erholsamen Schlaf

Sieben bis acht Stunden durchschlafen und am Morgen ausgeruht in den Tag starten: Das gelingt leider nicht jedem. Viele Menschen fällt es schwer, zu Ruhe zu kommen und einzuschlafen, andere wachen nachts häufig auf. Mit den richtigen Tipps und Tricks lässt sich jedoch viel für einen erholsamen Schlaf tun.

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Entspannter ruhen in gut temperierten Räumen

Guter Schlaf hängt von vielen Faktoren ab: Der richtigen Temperatur im Schlafzimmer, der Umgebungslautstärke, der Helligkeit und eine bequeme Matratze. Die optimale Temperatur im Schlafzimmer sollte weder zu heiß oder zu kalt sein. Als ideal gelten 15 bis 19 Grad.

Jalousien und dunkle Vorhänge verhindern im Sommer, dass der Raum sich aufheizt. Wer schnell friert, kann probieren, mit kuscheligen Socken zu schlafen. Genauso wichtig wie die äußeren Gegebenheiten ist die eigene innere Ruhe. Fernsehen, Computer, Smartphone oder auch beleuchtete E-Reader – all diese Geräte stellen das Gehirn auf den Wachzustand ein.

Werden die Geräte rund 60 Minuten vor dem Zubettgehen ausgeschaltet, fällt das Einschlafen leichter. Das Schlafzimmer sollte zudem möglichst frei von technischen Geräten bleiben. Wer zum Grübeln neigt, kann versuchen, die Gedanken vor dem Schlafen in einem Tagebuch zu notieren.

Die optimale Matratze für gesunden Schlaf

Sehr häufig gibt es noch eine ganz andere Ursache für unruhige Nächte: eine zu alte oder nicht zu den eigenen Bedürfnissen passende Matratze. Doch welche Matratze ist die richtige für einen erholsamen, gesunden Schlaf? Das hängt zum einen von den eigenen Schlafgewohnheiten ab, zum anderen von Körpergröße und Gewicht.

Bauchschläfer benötigen eine andere Matratze als Rücken- oder Seitenschläfer. In der Seitenlage bildet die Wirbelsäule idealerweise eine gerade Linie, Matratzen für Rückenschläfer stützen den Lendenwirbel, Bauchschläfer brauchen eine härtere Unterlage, auf der sie flach liegen können. Paare entscheiden sich daher am besten für zwei separate Matratzen.

Matratzenkäufer stehen dann vor der Wahl zwischen Federkern-, Schaum- und Latexmatratzen. Federkernmatratzen verteilen den Druck gut und sorgen für angenehme Durchlüftung.Bei Kaltschaummatratzen zeigt das Raumgewicht (RG) an, wie gut sie stützen: Je höher es ist, umso stützender die Unterlage. Auch Latexmatratzen stützen den Rücken sehr gut ab und eignen sich besonders für schwere Menschen.

Video: Tipps für einen erholsamen Schlaf | Schlafhygieneregeln bei Schlafstörungen | Schlafhygiene

Weitere Tipps und Tricks für Ausgeschlafene

Zu einer ruhigen Nacht führen weiterhin folgende Tipps:

  • Kein Alkohol vor dem Schlafengehen, da dieser das Durchschlafen behindert.
  • Wer auf Licht besonders empfindlich reagiert, kann sich eine Schlafmaske gönnen.
  • Rund 30 Minuten Bewegung täglich sorgen für eine bessere Nachtruhe.
  • Ein heißes Bad vor dem Schlafengehen bereitet das Hirn auf die Nacht vor.
  • Am besten schläft es sich in einer ruhigen Umgebung. Ist das Schlafzimmer jedoch zu ruhig, stört jedes kleine Geräusch den Schlaf. Aufnahmen mit Meeresrauschen oder anderen beruhigenden Geräuschen können beim Einschlafen unterstützen.

Manchmal helfen aber rundum optimale äußere Umstände nicht weiter. Wer morgens häufig gerädert aufwacht, sollte beim Arzt einen Test auf Schlafapnoe durchführen lassen. Dabei setzt der Atem in der Nacht mehrmals aus. Schnarchen kann ein Hinweis auf Schlafapnoe sein.

Erholsamer Schlaf – mehr Schwung am nächsten Tag

Die Ursachen für einen unruhigen Schlaf können vielseitig sein. Wer sich Nacht für Nacht hin- und herwälzt, sollte versuchen, die äußeren Umstände zu optimieren. Eine ruhige Atmosphäre, eine angenehme Temperatur und möglichst wenig technische Geräte im Schlafzimmer helfen beim Ein- und Durchschlafen. Für gesunden und erholsamen Schlaf unabdingbar ist außerdem die richtige Matratze. Ausgeschlafen gelingt dann der frische Start in den Tag.

Titelbild: © istock.com – dima_sidelnikov