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Dauerhafter Schlafmangel wirkt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit aus. Deshalb ist es wichtig, Pausen einzulegen und Abstand von der Alltagshektik zu finden.

Stress reduzieren, besser schlafen

Ärger und Stress bei der Arbeit bleiben nach Feierabend nicht einfach im Büro zurück, sondern begleiten die Betroffenen bis nach Hause. Eine häufige Folge sind Schlafstörungen. Durch ständige Erreichbarkeit und Reizüberflutung können sie noch verstärkt werden, erholsamer Schlaf will sich dann gar nicht mehr einstellen. Nur eine einzige durchwachte Nacht kann bereits einen Leistungseinbruch mit sich bringen. Reihen sich mehrere schlaflose Nächte aneinander, klagen viele Betroffene über Kopfschmerzen, Schwindel und Unwohlsein.

Negative Folgen von Schlafmangel

Medizinischen Studien zufolge kann dauerhafter Schlafmangel zu Übergewicht führen und sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Auch seelische Veränderungen wie erhöhte Reizbarkeit, aggressives Verhalten und depressive Verstimmungen gehören zu den Folgen. Wer unter chronischem Schlafmangel leidet, sollte daher schleunigst etwas dagegen tun. Entspannungstherapeuten sehen einen Auslöser für Alltagsstress in der mangelnden Fähigkeit, wertschätzend und wohlwollend mit der eigenen Person umzugehen.

Erst wer Frieden schließe mit seinen eigenen Schwächen und mit ihnen in Einklang stehe, könne durch dieses „Selbstmitgefühl“ zu emotionalem Wohlbefinden und einer höheren Stresstoleranz gelangen. Viele Menschen, so die Experten, neigen dazu, eigene Fehler überkritisch zu beurteilen. Wer lernt, achtsam zu sein, nehme Geschehnisse wertungsfrei wahr. Diese innere Distanz lasse sich anhand von Achtsamkeitstraining und Meditationsübungen erlernen.

Mehr Achtsamkeit im Alltag

Den Wecker etwas früher stellen. Nach dem Aufwachen eine Zeit lang ruhig liegen bleiben und in den eigenen Körper hineinhören, sich auf die Atmung konzentrieren und Kraft für den Tag sammeln.
Alltägliche Tätigkeiten wie duschen, gehen oder essen ganz bewusst wahrnehmen. Wie fühlt sich an, was ich tue? Wie riecht es, wie schmeckt es, welche Gefühle löst es aus?
Im Tagesverlauf bewusst darauf achten, gedanklich innezuhalten. Achtsamkeitsübungen helfen dabei, mehr innere Distanz zu entwickeln: Anfangs mehrmals täglich eine Minute, dann langsam steigern.