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2 Frauen bei ihren Fitnessübungen im Fitnesscenter

Fit-Vorsatz! Fitnesstrends, die Gelassenheit, Spaß und Hüft-Rhythmik versprechen

Fit, fitter, Fitness. Bewegung gehört mittlerweile für die meisten Menschen zum Alltag dazu – und zwar nicht nur, wenn es zu Fuß zur Arbeit oder abends im Laufschritt durch den Park geht. Heute bedeutet Fitness vielmehr als nur einen Fuß vor den anderen zu setzen, oder seine Gesundheit zu erhalten. Das Fitnessangebot ist breit gefächert und es kommen jedes Jahr neue Trends hinzu, die neben Stressabbau und Fettreduktion, für Gemeinschaft und vor allem Spaß sorgen. Nachfolgend einige Trends, die Körper und Geist mit ein paar Hilfsmitteln Zuhause, im Tanzsaal oder im Kursraum des Fitnessstudios fit halten.

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Bewegung, Bewegung und noch einmal Bewegung

Die Fitnessbewegung hat mittlerweile die meisten Generationen erreicht. Ob es die Generation 50 Plus ist, die sich auf das Rad im Fitnessstudio schwingt, der 70-jährige Mann, der noch einen Marathon läuft, oder die junge Generation, die sich gerne einmal zusammen beim Zumba vergnügt. Das Fitnessprogramm dient dazu, die eigene physische und psychische Leistungsfähigkeit aus eigenem Antrieb heraus zu verbessern und dauerhaft auf einem Level zu halten. Fitness ist somit zum Garant für innere und äußere Zufriedenheit geworden. Kein Wunder, dass die Fitnessbranche immer mehr boomt – dies zeigen nicht zuletzt Prognosen, die für 2017 mit 10 Millionen Mitgliedern in Fitness-Anlagen rechnen. Die Zahl der Mitglieder bringen sicherlich auch die vielseitigen Vorteile von Fitness, wie Stärkung des Herz-Kreislaufsystems, Gemeinschaftsgefühl, Körperformung oder Stressabbau mit sich.

Aber auch die Tatsache, dass sich die Fitnesslandschaft immer wieder neu erfindet trägt zu deren Beliebtheit bei.

Doch was kann in der kalten Jahreszeit in den Fitnessstudios mit anderen oder im Heimtraining für Fettverbrennung, physisches Wohlbefinden und ein psychisches „es geht mir gut“-Gefühl sorgen? Nachfolgend ein paar innovative und unkomplizierte Fitnessideen, die nicht nur fit halten, sondern vor allem Spaß machen.

Barre-Fitness – Ballett Fitness

Mit Spitzenschuhen Fitness treiben? Nein, die Wahl der Schuhe muss beim Barre-Fitness natürlich nicht auf die Ballettschuhe fallen. Aber die Ballettstange steht bei diesem Fitnessprogramm dennoch im Mittelpunkt. Denn das Barre-Training wird hauptsächlich an einer Ballettstange durchgeführt. Das Ziel des Trainings ist eine grazile Ballett-Figur, denn an der Ballettstange werden mithilfe von Elementen aus Ballett, Pilates oder Krafttraining vor allem Bauch, Beine und Po trainiert. US-Stars wie Madonna oder Dita von Tees haben das Workout an der Ballerina-Stange bereits für sich entdeckt. Das Ganzkörpertraining sorgt für mehr Beweglichkeit, verbrennt Körperfett und baut gezielt Muskeln auf.

Das Springprogramm: Über das Seil und auf der Hüpfplattform

Junge Frau trainiert mit dem Springseil im Park

Klar, das Springen mit dem Seil gehörte beim Spielen auf dem Schulhof oft dazu. Aber auch als erwachsene Person kann dies immer noch Spaß machen und zudem für einen definierten Körper sorgen. Denn das Springen über das schwingende Seil, gehört zu den besten Fettverbrennern und noch nach dem Springen werden durch den so genannten Post-Übungs-Sauerstoffdefizit-Effekt Kalorien verbrannt. Das Seilspringen stärkt die Beinmuskulatur und formt die Schultern. Zudem wirkt es sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und schon etwa zehn Minuten Seilspringen bewirken einen ähnlichen Effekt wie 30 Minuten Joggen.

Damit die Fettverbrennung ordentlich angekurbelt wird, 30 Sekunden lang intensiv springen und danach etwa zehn Sekunden lang ruhen. Diese Trainingsabfolge einfach mehrmals wiederholen und dabei die Sprungtechnik ändern. Zum Beispiel einmal rückwärts oder auch mit einem angewinkelten Knie über das Seil springen.

Ein weiteres effizientes Sportgerät, was nicht nur für Hüpfspaß sorgt, sondern auch fit hält, ist das Minitrampolin. Das Springen, Joggen oder einfach nur Wippen auf dem Trampolin, stärkt Körper und Geist. Muskeln, Sehnen und Bänder werden massiert, während der gesamte Körper in Schwingung gerät. Etwa nach 20 Minuten Hüpf- oder Schwingprogramm wird die Fettverbrennung angekurbelt. Wer die Muskeln stärken möchte, sollte zusätzliche Hanteln nehmen. Wichtig ist, dass das Minitrampolin eine gute Randpolsterung hat und etwa einen Durchmesser von einem Meter hat.

Beim Kauf sollte zudem auf das TÜV-Siegel und die erlaubte Belastbarkeit geachtet werden – dann nur noch ein Plätzchen für das Minitrampolin im Schlafzimmer oder im Sommer im Garten reservieren und das Hüpfen kann losgehen. Wasserratten können das Springen auch unter Wasser durchführen – und zwar beim so genannten Aqua-Bouncing, bei dem ein spezielles Unterwasser-Trampolin zum Einsatz kommt.

Fitness mit yogischer Ruhe und Kraft

Frau vollführt eine Aerial Yoga Übung

Yoga gehört nicht nur zu den beliebtesten Sportarten, sondern zudem zu denen mit großem Ideenreichtum. Schon lange wird nicht mehr nur meditiert oder mit verschiedenen Asanas auf der Matte verharrt. Neben dem Power-Yoga, bei dem die Bewegungsabläufe meist doch schneller vonstatten gehen, gibt es noch Yoga-Trends, die Asanas mit Tanz oder anderen Hilfsmitteln verbinden.

Aus den USA kommt zum Beispiel das Breakti-Yoga, welches Breakdance-Moves, wie Headspins oder Windmühle, mit yogischen Übungen verbindet. Ein Tanztrend – der Breakdance – aus den Achtzigern wird mit dem heute populären Fitnesstrend Yoga verbunden. Damit die Übungen auch im Beat erfolgen, gibt es während so manch einer Yogastunde auch einen DJ, der für Stimmung sorgt – das so genannte Clubbing Yoga.

Ein weiterer Yoga-Trend, der Elemente aus dem Fitnessbereich mit yogischen Übungen verbindet, ist das Aerial Yoga. Dabei werden Akrobatik und Asanas miteinander kombiniert. Beim Aerial-Yoga wird ein elastisches Tuch an einem oder mehreren Punkten an der Decke befestigt. Das Tuch hat etwa eine Breite von drei Metern. Bei diesem akrobatisch orientierten Yoga werden einzelne Körperteile oder der ganze Körper in das Tuch gelegt und die Asanas hängend, über Kopf oder schaukelnd ausgeführt. Das klingt vielleicht für manch einen danach, dass akrobatische Höchstleistungen vollbracht werden müssen. Aber nein, dieses Yoga- Programm eignet sich auch für Anfänger, weil das Tuch einen Großteil der Schwerkraft abnimmt.

Yoga-Übungen werden mittlerweile zudem zusammen mit dem Hund durchgeführt. Beim Doga kann der Vierbeiner die Yoga-Übungen von Frauchen nachahmen oder sich einfach eine entspannte Massage genießen. Doga wirkt entspannend für Hund und Halter. Dabei werden Entspannungstherapie, Massagen, Atemtechnik und Akupressur miteinander verbunden. Aber ob nun mit oder ohne Hund: Yoga unterstützt den Körper ganzheitlich und hilft dabei überschüssige Pfunde loszuwerden.

Video: How to Hula Dance

Hot-Hula: Das neue Zumba?

Zumba ist ebenso wie das Yogaprogramm mittlerweile fester Bestandteil des Kursplans vieler Fitnessstudios. Dabei werden zu lateinamerikanischer Musik vor allem die Hüften bewegt. Eine andere Tanzvariante mit fernen Klängen ist „Hot Hula“ Fitness, dabei wird der Körper zu den Rhythmen der Trommelmusik polynesischer Urvölker und Reggae-Beats bewegt. Dieser Tanz ist Ganzkörperfitness, da Hot Hula alle großen Muskelgruppen, wie Bauch, Beine, Po und Rumpf, trainiert. Umso mehr dein Körper mit verschiedenen, traditionellen Hula-Bewegungen in Wallung gerät, desto mehr wird das Herz-Kreislauf-System angeregt. Das Video zeigt einige Bewegungen, die zum Hot Hula gehören:

Abbildung 1: © Fotolia.com/nd3000 

Abbildung 2: © Fotolia.com/Jacob Lund

Abbildung 3: © Fotolia.com/satyrenko