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Die Hanfpflanze und deren Vorteile für die menschliche Gesundheit

Bereits vor über 5.000 Jahren wurde die Hanfpflanze für medizinische Zwecke eingesetzt. Dank intensiver Forschungen konnten immer mehr Bestandteile des Hanfs entdeckt und deren Bedeutung auf den menschlichen Körper erforscht werden.
Vor allem die Phytocannabinoide spielen eine bedeutende Rolle – dazu gehören das THC (Tetrahydrocannabinole), das CBD (Cannabinoid) und die CBG (Cannabigerole).

Die Geschichte des CBD

Vor tausenden Jahren wurde die Cannabispflanze in Asien zur Herstellung von Kleidungsstücken und Seilen verwendet. Daneben wurde es auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Cannabis wurde bereits 2.000 v. Chr. in China als bedeutendes Heilmittel gegen Rheuma und Gicht verwendet. Auch andere Völker, wie die Ägypter und Griechen, verwendeten es bei verschiedenen Krankheitsbildern.

Im 19. Jahrhundert wurde die Pflanze endgültig nach Europa verschifft. Erst um das Jahr 1940 wurde die Hanfpflanze und deren Wirkung verbannt – bis zum Jahre 2017. In diesem Jahre erschienen dann die ersten CBD-Tabletten, die gegen verschiedene Leiden helfen sollen.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

Während das THC als der berauschende Wirkstoff der Hanf-Pflanze bekannt ist, der für psychoaktive Einflüsse sorgt, ist das CBD durch den Einsatz bei vielen verschiedenen körperlichen Leiden bekannt.
Entgegen skeptischer Meinungen erleben Menschen bei der Einnahme von CBD keinerlei berauschende Wirkung. Nimmt man hingegen THC ein, kann es zu benommenen Zuständen kommen. Studien haben sogar nachgewiesen, dass die Einnahme von CBD, den Rauschzustand von THC verringern kann.

THC

Viele der Hanfpflanzen weisen einen hohen Anteil des THC-Wirkstoffes auf, während der CBD-Gehalt ziemlich gering ist. Das THC dockt an die körpereigenen CB1-Rezeptoren an und führt dazu, dass im Körper Dopamin ausgeschüttet wird, was wiederum die Wahrnehmung des Anwenders ändert. Nach wenigen Minuten kann es dann zu einem berauschten Zustand kommen, der nach ein paar Stunden wieder nachlässt.
Die meisten Menschen konsumieren den Wirkstoff, da sie sich dadurch besser fühlen und besser schlafen können.

CBD

Das CBD kommt nur in sehr geringer Konzentration in der Hanfpflanze vor. Während das THC nur an die CB1-Rezeptoren dockt, kann sich CBD an zwei körpereigene Rezeptoren (CB1 und CB2) binden. Das CBD bevorzugt die CB2-Reptoren, deshalb gibt es auch keinen Rauschzustand. Nimmt man eine größere Menge an CBD ein, dann profitieren Nutzer von den stimmungsaufhellenden, schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Im Gegensatz zu THC führt das CBD zu keinen Angstzuständen.

Worauf müssen Sie beim Kauf von CBD achten?

Obwohl in vielen Ländern der Konsum von Marihuana verboten ist, trifft das nicht auf viele CBD Produkte zu. Wenn Sie sich für Produkte entscheiden, in denen der CBD-Anteil viel höher als die THC-Konzentration ist, können diese bedenkenlos gekauft werden. Möchten Sie beispielsweise ein Produkt kaufen mit 5 % CBD und nur 0,02 % THC, dann ist das legal.

Auch die aktuelle Situation in Krankenhäusern hat sich mittlerweile dahingehend verändert, dass den Menschen, die unter bestimmten Krankheiten leiden, bereits Mittel verabreicht werden dürfen, die einen höheren THC-Anteil aufweisen. Diese Produkte sind aber nicht frei verkäuflich und müssen vom Arzt verschrieben werden. Die Gesetzeslage lockert sich in Bezug auf CBD und THC immer weiter auf, sodass kranke Menschen unter der fantastischen Wirkung dieser Pflanze auch profitieren können.

Falls Sie ein beliebtes CBD-Produkt, das CBD-Öl, kaufen möchten, sollten Sie unbedingt auf eine gute Qualität achten. Sind Sie sich unsicher, sollten Sie im Internet nach vertrauenswürdigen Shops mit guten Rezensionen, wie zum Beispiel https://nordicoil.de/, suchen und die Angebote miteinander vergleichen. Überprüfte Siegel können auch die Auswahl des richtigen Shops erleichtern.

Beim Kauf von CBD-Öl muss auf eine reine Form geachtet werden, d.h. das CBD-Extrakt sollten in einer möglichst natürlichen Form extrahiert werden und ohne künstliche Zusatzstoffe auskommen – diese nämlich setzen die Wirkung des Produktes herunter.

Fazit

CBD hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen und das nicht zuletzt wegen seiner bedeutenden Eigenschaften bei verschiedenen Krankheitsbildern. Neben einer gesunden Ernährung kann dieses Öl das Wohlbefinden der Menschen stark erhöhen.

Zwischen THC und CBD gibt es große Unterschieden und deshalb sollte die Hanfpflanze auch nicht nur auf die berauschende Wirkung reduziert werden.

Bildquelle:
https://pixabay.com/de/photos/hanfpflanze-hand-cannabis-sativa-3661210/