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Alternative Schmerztherapie mit CBD-Extrakten

Zur Schmerztherapie wird CBD aufgrund seiner schmerzlindernden, entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften angewandt. Vor allem bei chronischen Schmerzen können CBD-Extrakte eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln bieten. So wird Cannabidiol zum Beispiel erfolgreich bei chronischer Migräne, Menstruationsbeschwerden oder Rheuma angewendet.

Wie entstehen Schmerzen?

Akuter Schmerz entsteht, indem ein Auslöser, beispielsweise Kälte oder starker Druck, den Körper belastet. Dabei werden die Schmerzrezeptoren angesprochen, welche den Reiz an das zentrale Nervensystem weiterleiten. So erfüllt der Körper seine Warnfunktion und wir versuchen die Schmerzquelle zu entfernen.

Da diese Rezeptoren über eine Art Erinnerungsvermögen verfügen, können sie bei wiederholten Reizen schneller reagieren. So wird die Warnfunktion bereits bei geringeren Belastungen ausgelöst, wodurch der Schmerz übermäßig intensiv in Erscheinung tritt. Zudem bleibt der Reiz über seine Warnfunktion hinaus bestehen und bildet somit ein eigenes Krankheitsbild.

Was ist CBD und wie kann es Schmerzen lindern?

CBD wird als Abkürzung für den Wirkstoff Cannabidiol, welches aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird, verwendet. Ihm werden zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften zugerechnet, wobei CBD im Gegensatz zum ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnenen THC keinerlei psychoaktive Wirkungen hervorruft. CBD-Extrakte werden in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft und sind bis zu einem THC-Gehalt von 0,02 % legal erhältlich. So können Sie den Wirkstoff in unterschiedlichen Darreichungsformen, wie beispielsweise als Kapseln, Liquid oder Öl, erwerben.

„Auch der menschliche Körper stellt Cannabinoide her. Fügt man CBD nun von außen hinzu, so kann der Heilungsprozess gefördert und der Schmerz gelindert werden“, berichtet CBD-Experte Cornelius De Luca.

Cannabidiol wirkt sich auf die CB1 Rezeptoren aus und hemmt sowohl das Schmerzempfinden als auch entzündungsfördernde Prozesse. Zudem nimmt der Wirkstoff Einfluss auf unsere CB2 Rezeptoren, wodurch der Heilungsprozess beschleunigt wird.

Die schmerzlindernde Wirkung konnte beispielsweise anhand einer Studie bestätigt werden, in der Tieren täglich Cannabidiol verabreicht wurde. Die Schmerztherapie führte zu einem geringerem Schmerzempfinden und auch die Reaktion auf akute Reize von außen konnte gemindert werden.

Weitere Anwendungsgebiete und Rat zum Thema CBD finden Sie auf dem CBD360.de Cannabis-Portal.

Cannabidiol im Vergleich zu üblichen Schmerzmitteln

Im Gegensatz zu herkömmlichen Schmerzmitteln bieten CBD-Extrakte eine natürliche Alternative, wodurch zahlreiche Risiken und Nebenwirkungen vermieden werden können.

Risiken und Nebenwirkungen herkömmlicher Schmerzmittel

Schmerzlindernde Medikamente, wie beispielsweise Ibuprofen, Paracetamol oder Naproxen können in niedrigen Dosierungen frei in der Apotheke erworben werden. Sie lindern leichte bis mäßige Schmerzen und werden in Deutschland regelmäßig bei der Schmerzbekämpfung angewendet.

Jährlich sterben jedoch zweitausend Menschen an den Nebenwirkungen solcher Schmerzmittel. Vor allem bei chronischen Schmerzen wird die Einnahme solcher Präparate schnell zur Gewohnheit. Jedoch sind diese Präparate zur Behandlung akuter Schmerzen in gesunden Abständen gedacht. Mit der regelmäßigen Einnahme steigt zudem das Risiko von möglichen Nebenwirkungen des Schmerzmittels betroffen zu sein.

Übliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Kopfschmerzen, Hautausschlag und Magenbeschwerden. Die regelmäßige Einnahme kann außerdem zu Magenblutungen oder sogar zu einem Magendurchbruch führen. Auch Nieren- und Leberschäden sind mögliche Risiken und das Herzinfarkt-Risiko steigt zudem an. Verwenden Sie regelmäßig denselben Wirkstoff, so können sich außerdem chronische Kopfschmerzen aufgrund der Einnahme entwickeln.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD-Produkten

Zwar kann auch die Einnahme von Cannabidiol gelegentlich zu Nebenwirkungen führen, jedoch sind diese meist deutlich weniger riskant. So kann der Wirkstoff den Appetit hemmen, den Blutdruck senken, einen trockenen Mund verursachen und zur Schläfrigkeit führen.

In seltenen Fällen kann es außerdem zu Benommenheit beim Anwender kommen. Für Betroffene eines Glaukoms, können CBD-Produkte zudem ungeeignet sein, da diese zu einem erhöhten Augeninnendruck führen können. Außerdem wurde bei Parkinson-Patienten ein erhöhter Tremor festgestellt und während der Schwangerschaft können die Enzyme negativ beeinflusst werden.

Fazit

Cannabidiol bietet eine risikoärmere Schmerztherapie als herkömmliche Schmerzmittel. Während die regelmäßige Anwendung von CBD-Produkten die Wirkung fördert, sind Ibuprofen und Co. nicht für eine stetige Einnahme gedacht. So kann das ständige Verwenden von Schmerzmitteln ernsthafte Risiken mit sich bringen.

Chronische Schmerzen entstehen aufgrund sich wiederholender Schmerzquellen, worauf die Rezeptoren schneller und intensiver reagieren. Da der Schmerz über den Auslöser hinaus bestehen bleibt, bilden sie ein eigenes Krankheitsbild. CBD kann diese Rezeptoren beeinflussen und die Schmerzempfindlichkeit lindern, ohne Ihre Gesundheit zu belasten.

Bildquelle:
Photo by CBD Infos on Unsplash (https://unsplash.com/photos/Zrca4A5bggc)