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Deutschland, deine Dicken: Fast 60 % der Menschen sind fettleibig

Statistisch gesehen werden die Deutschen in den letzten Jahren immer fetter: Waren es 2006 noch 53 Prozent der Deutschen, die an Übergewicht litten, sind es zehn Jahre später schon knapp 57 Prozent. Damit liegt Deutschland leicht unter dem europaweiten Trend zu mehr Körperfülle, welcher ebenfalls seit einigen Jahren stetig ansteigt. Besonders drastisch schlägt dieser Trend bei Kindern zu Buche: Deutsche Kinderärzte diagnostizieren immer häufiger eine Fettleibigkeit in besonders jungen Jahren. Schuld sind eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und mangelnde Alternativen an der frischen Luft.

Die Folge für dicke Kinder ist oftmals Diabetes, was eine Störung des Zuckerstoffwechsels im Blut beschreibt. Hier bleiben Betroffenen häufig nur lebenslange Eingriffe in den Organismus, zum Beispiel durch Insulin-Spritzen. Aber auch zu einer Fettleber kann es bereits im Kindesalter kommen, außerdem sind Gelenkprobleme eine der häufigsten Begleiterscheinungen von übergewichtigen Menschen. Einerseits werden die Gelenke durch das übermäßige Gewicht belastet, andererseits kommt es häufig auch zu falschen Bewegungsabläufen aufgrund der voluminösen Körperfülle.

Ein Ausweg aus der Adipositas, wenn Diäten nicht den gewünschten Erfolg bringen

Ein starker Eingriff in den Organismus eines fettleibigen Menschen ist das Legen eines Magenbandes. Bei dieser Operation wird der Magen stark verkleinert, sodass er nicht mehr so viel Volumen an Nahrung aufnehmen kann und sich dadurch früher ein Sättigungsgefühl einstellt. Ein derartiger Eingriff stellt den letzten Ausweg dar, häufig gelingt das Abnehmen aber auch in einer speziellen Kur.

Hier treiben adipöse Menschen nicht nur täglich Sport, sie erhalten auch eine Anleitung von geschulten Ernährungsberatern zu einer ausgewogenen Ernährung. Gemeinsames Kochen steht also ebenso auf dem Tagesplan wie die morgendliche Joggingrunde. Ziel der Kur ist es, einen operativen Eingriff zu vermeiden und die übergewichtigen Menschen für ihre Gesundheit zu sensibilisieren. Lernen sie es während der Schlankheitskur, sich nicht zu fettreich zu ernähren, können sie anschließend als genesen nach Hause entlassen werden. Viele schaffen es dann meist mit einer begleitenden, psychologischen Betreuung, ihr Gewicht dauerhaft zu halten.

Welche Ernährungsform eignet sich am besten, um Gewicht zu verlieren?

An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Im Buchladen gibt es reihenweise Diät-Ratgeber, welche das Problem auf ganz verschiedene Weisen angehen. Allen Ernährungsformen gemein ist jedoch die Tatsache, dass eine dauerhafte Gewichtsreduktion nie von heute auf morgen geschehen kann. Bei Wunder-Diäten aus bunten Illustrierten, die einen Gewichtsverlust von 10 Kilo in drei Tagen versprechen, tritt fast immer der berüchtigte Jo-Jo-Effekt ein. Besser ist es, wie in der vom Arzt verordneten Schlankheitskur auch, langsam, aber konstant an Gewicht zu verlieren. Geschieht die Nahrungsumstellung allmählich über einen langfristig angelegten Zeitraum, kann es zu einem Umdenken kommen und die Betroffenen achten auch in Zukunft mehr auf ihr Essverhalten.

Hier finden Sie einen Weg, dauerhaft Gewicht zu verlieren, und das ganz ohne Hungergefühl! Auf https://abnehmtricks-und-abnehmtipps.de/ gibt es außerdem jede Menge leckere, kohlenhydratreduzierte Rezepte und raffinierte Ideen, damit auf dem Low Carb Speiseplan auch nach zwei Wochen der Diät keine Eintönigkeit aufkommt. Eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform wird übrigens auch von vielen Sportlern besonders vor Wettkämpfen angewendet, um in Kürze noch einmal für einen ordentlichen Muskelzuwachs zu sorgen. Fehlen dem Körper Kohlenhydrate im Essen, können Fette und Öle aus den Speisen nämlich nicht aufgenommen werden, sondern werden mit den Ballaststoffen ausgeschieden.

Die Energie wird aus den übrigen Nährstoffen gezogen, aber auch durch körpereigene Prozesse und Enzyme direkt aus den Fettzellen für den Muskelaufbau eingesetzt. Während einer Low Carb Diät darf also so viel Fett zu sich genommen werden, wie man nur möchte! Auch Fleisch und Fisch dürfen auf dem Speiseplan nicht fehlen. Viele Kohlenhydrate sind hingegen in Backwaren, Reis und stärkehaltigen Lebensmitteln enthalten. Damit es nicht nach wenigen Tagen zu einem rechten Heißhunger auf die „verbotenen Lebensmittel“ kommt, lassen sich Benjamin Oltmanns Rezepte prima zu Hause nachkochen – sie decken den gesamten Nährstoffbedarf ab und sind kostenlos im Internet zu finden.

Bildquelle:
Photo by Louis Hansel on Unsplash (https://unsplash.com/photos/NmOBfNhSuP8)