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Spieler im Kasino

Zeitvertreib oder Sucht? Vor- und Nachteile des Glückspiels

Schon im dritten Jahrtausend vor Christus vertrieben sich Menschen die Zeit mit Glücksspielen – elfenbeinerne Würfel, die von Archäologen in China ausgegraben wurden belegen dies. Ihre Faszination haben die sogenannten Hazardspiele sowohl den positiven wie auch negativen Aspekten zu verdanken – denn Spannung und Nervenkitzel sind in jedem Fall garantiert!

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Pro Glücksspiel: Die Vorteile dieses Zeitvertreibs

  • Spielbanken werden von einem schicken, noblen Flair dominiert. Wer beispielsweise in Salzburg ein elegantes Event verbringen möchte, geht ins Schloss Kleßheim. Das fürstliche Anwesen fungiert als Spielcasino und wird gerne als gesellschaftliches Highlight angesteuert, versuchen Geschäftspartner ihren Gästen einen unvergesslichen Abend zu bescheren.
  • Doch vermögen Glücksspiele auch in legerer Atmosphäre zelebriert zu werden. Entspannt von zu Hause aus spielen und mit dem Laptop auf den Knien im liebsten Internetcasino einige Stunden dem Müßiggang anhängen. Weil Spiele wie Black Jack die volle Konzentration des Users fordern, vergisst dieser auf die Sorgen und Probleme des Alltags und fühlt sich bereits nach einigen Zügen herrlich entschleunigt.
  • Glücksspiele sorgen für Geselligkeit. Unabhängig davon ob in Las Vegas, auf dem heimischen Sofa oder in der nächstgelegenen Spielbank: Der Spieler lernt virtuell oder analog Gleichgesinnte kennen, knüpft Kontakte und kommt mit Leuten ins Gespräch, die er ansonsten nie getroffen hätte. Auch kann sich mit Freunden zu einem Glücksspielabend verabredet werden, bei dem es nicht um hohe Geldbeträge sondern um den Spaß an der Freunde geht – gewinnen ist Nebensache!
  • Viele Formen der Freizeitgestaltung kosten Geld. Während bei einem Opern- oder Konzertbesuch ausschließlich schöne Erinnerungen mit aus dem Saal genommen werden dürfen, kann es sein, dass ein Abend im Spielcasino durchaus Bares einbringt. Ist ihm Fortuna, die Glücksgöttin hold, geht der Spieler mit mehr nach Hause als er beim Betreten der Spielhalle in der Tasche hatte.

Video: Terra Xpress Gewonnen oder zerronnen

Kontra-Argumente: die Risiken des Glücksspiels

  • Damit Hasardspiele auch wirklich Nervenkitzel erzeugen, geht es um Geldbeträge, die verloren oder gewonnen werden können. Wird das Glück überstrapaziert und hört der Spieler nicht auf, ist sein Portemonnaie leer, wird dies existenzielle Probleme hervorrufen. Wer das gesamte Gehalt am Spieltisch oder im Internetcasino lässt, rutscht gefährlich tief in den Dispo.
  • Weil Spielen und vor allem das Gewinnen einen Adrenalinschub im Gehirn auslöst und der Mensch diese Hormon-Rushs als äußerst befriedigend empfindet, kann es zu einer Spielsucht kommen. Personen, die trotz finanzieller Schieflage nicht aufhören zu zocken, brauchen Hilfe und müssen wie jeder andere Süchtige auf Entzug gehen. Um nicht zum pathologischen Spieler zu werden, gilt es sich selbst Limits zu setzen und jene auch strikt einzuhalten. Nur zu gewissen Zeiten und lediglich für einen bestimmten Betrag zu spielen, hilft dabei die Kontrolle zu behalten.
  • Weil es sich, wie der Name bereits verrät, um Spiele handelt, die einzig vom Zufall abhängig sind und nichts mit dem Können oder Wissensstand des Spielers zu tun haben, ist die Gefahr des Betrugs gegeben. Darum sollten begeisterte Spieler niemals außerhalb des gesetzlich erlaubten Raumes an Spielen teilnehmen. In öffentlichen Kasinos oder bei seriösen Anbietern im Internet ist jene Gefahr nicht gegeben – in schummrigen Hinterzimmern allerdings schon!

Mit Besonnenheit und großem Spieltrieb

Nicht nur kleine Kinder spielen gerne; der Mensch hört sein Leben lang nicht auf sich Spaß und Bestätigung mittels Brett-, Glücks-und anderen Spielvergnünglichkeiten zu holen. Entscheidet dabei ist nur, dass diesem Hobby in Maßen und mit Genuss nachgegangen wird – dann nämlich verspricht es stimmungsvolle und manchmal sogar gewinnbringende Momente!

Titelbild: © istock.com – shironosov