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Wettquoten der Bundesliga – Woraus setzen sich die Quoten zusammen?

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Wetten auf die Bundesliga sind inzwischen bei dem Spiel der 1. Liga gegenwärtig und werden ununterbrochen beworben. Sei es bei Sky die „betway Vorberichterstattung“ oder die „Tipico Halbzeitanalyse“. Natürlich reicht dies noch lange nicht und während der Halbzeitpause laufen in der Werbung die Spots der Wettanbieter rauf und runter.

Nicht nur deutsche Sporttipper interessieren sich für die 1. Bundesliga, denn auch im Ausland steht die BuLi hoch im Kurs und wird sehr oft gewettet. Erfahrene Tipper setzen bei einer Wettabgabe auf die höchste Quote, während Neulinge einfach drauf los tippen und dadurch deutlich weniger Gewinn erwirtschaften können. Ein Vergleich der Wettquoten auf dieser Seite kann sich durchaus lohnen, da viele Anbieter auf dem Markt sind und somit unterschiedliche Quoten angeboten werden.
Doch warum unterscheiden sich die Quoten teilweise so stark und wie werden sie errechnet? Wir sind diesem Thema einmal auf den Grund gegangen.

Wie entsteht eine Wettquote?

Sportwetten-Portale setzen die Quote zumeist selbst und errechnen dabei die Gewinnwahrscheinlichkeit eines Teams abzüglich der Marge für sich selbst. Besonders beim Fußball können mehrere Faktoren mit einfließen, die eine Siegwahrscheinlichkeit eines Teams beeinflussen. Hierzu zählen:

  • Spielerausfälle
  • Aktuelle Form
  • Tabellenplatz

Ein Head-to-Head Vergleich, der die letzten Aufeinandertreffen miteinbezieht
Heim- und Auswärtsstatistiken der Teams
Aus diesen Informationen errechnet der Wettanbieter die Gewinnchance eines Teams. Unterschiedlich hohe Quoten werden also durch eine eigene Meinung des Buchmachers erzeugt.

Was ist ein Quotenschlüssel und die Gewinnmarge der Buchmacher?

Ein Quotenschlüssel errechnet sich abzüglich der Gewinnmarge, die der Buchmacher einbehält und selbst bestimmen kann. Am einfachsten erklärt sich dies anhand eines Beispiels.

Nehmen wir einmal ein Match der ersten Bundesliga. Der Favorit Bayern München spielt auswärts in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim. Während Bayern zumeist einen Sieg davonträgt, schwankt Hoffenheim auf dem Platz 6 für unser Beispiel. Somit errechnet der Buchmacher nun die Chancen auf beide Teams und ein Unentschieden.

  • Sieg Hoffenheim – 11 %
  • Unentschieden – 27 %
  • Sieg Bayern München – 62 %

Daraus ergibt sich die Quotenverteilung:

  • Sieg Heimteam – Quote 9.09
  • Unentschieden – Quote 3.70
  • Sieg Auswärtsteam – Quote 1.61

Nun liegt es in der Hand der Buchmacher eine Gewinnmarge anzusetzen. In unserem Beispiel liegt diese bei 8 %, wodurch der Quotenschlüssel 92 % beträgt. Hierdurch würden dem Tipper folgende Quoten angeboten:

  • Sieg Hoffenheim – 8.36
  • Unentschieden – 3.40
  • Sieg Bayern München – 1.48

Die Wettsteuer wird von vielen Buchmachern ebenfalls berechnet

Neben der Gewinnmarge wird von vielen Buchmachern auch die 5 % Wettsteuer abgezogen und der Tipper muss noch mehr Abstriche machen, da der Staat an Sportwetten Geld verdienen möchte und in einem Gesetzentwurf die 5 % einfordert. Diese Steuer beläuft sich auf jede Wette, die platziert wird.

Anbieter wie Tipico oder betfair bieten Kunden die Übernahme der Wettsteuer an und zahlen diese aus der eigenen Tasche. Somit würde ein Tipper bei diesen Portalen 5 % mehr Gewinn einfahren, sofern die Quote identisch ist. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass die Quoten zumeist niedriger ausfallen als bei Mitbewerbern. Im Wettbereich der 1. Bundesliga hingegen setzt Tipico auf hohe Quoten und erfreut sich deshalb besonders in Deutschland einer sehr großen Beliebtheit.

Welche Chancen bieten sich dem Tipper dennoch einen satten Gewinn einzufahren?

Besonders durch Kenntnisse der einzelnen Spieler und Teams kann ein Tipper dennoch den Buchmacher bezwingen und ein hohes Guthaben aufbauen, welches sich anschließend problemlos auszahlen lässt. Im Falle der 1. Bundesliga sind natürlich auch die Mitarbeiter der Wettportale immer auf dem neusten Stand und beschäftigen sich täglich mit den Teams und deren Spielern. Somit kann sich das Wissen in eher exotischen oder unterklassigen Ligen auszahlen, da Buchmacher hier zumeist nur den Tabellenplatz und die aktuelle Form mit in die Quote einbeziehen. Tipper die über ein gutes Wissen dieser Ligen verfügen, können bei bestimmten Ausfällen des Favoriten also eine hohe Quote auf den Außenseiter setzen und somit viel Guthaben gewinnen.

Das sogenannte „Value“ ist bei jedem Tipper unterschiedlich ausgeprägt. Value bedeutet nichts anderes, als die Gewinnchance mit der Quote zu vergleichen, um daraus einen Nutzen ziehen zu können. Somit spricht man von einer Value-Bet wenn der Wettende überzeugt davon ist, dass die Quote auf den Favoriten oder Außenseiter zu hoch gesetzt ist.

Warum sollte man Quoten vergleichen?

Auch hier lohnt sich wieder ein Beispiel. Tippt man beispielsweise mit einem Einsatz von 100,00 Euro pro Wette, kann sich ein Quotenausreißer von lediglich 0.50 Punkten sehr stark auf den Gesamtgewinn ausüben. Während eine Quote von 2.00 also einen Gewinn von 100,00 Euro bedeuten würden, würde die Quote mit 0.50 Punkten mehr bereits 0,50 Euro pro eingesetztem Euro mehr einbringen und der Tipper würde insgesamt 250,00 Euro auf sein Guthabenkonto erhalten.

Rechnet man den Mehrgewinn von 50,00 Euro nun auf zehn Wetten, wären dies bereits 500,00 Euro mehr, sofern alle Wetten erfolgreich wären. Somit lohnt sich ein Quotenvergleich besonders für Tipper, die bei mehreren Anbietern ein Konto besitzen.

Wie können Tipper so schnell agieren und eine Einzahlung tätigen, um die bessere Quote zu spielen?

Hierzu bieten sich mehrere Möglichkeiten, die dem Tipper die Möglichkeit der schnellen Ein- und Auszahlung bieten. Eine der beliebtesten Einzahlungsvarianten ist das sogenannte „E-Wallet“. Im Grund ist das Wallet nichts anderes als eine online Geldbörse. PayPal, Skrill und Neteller bieten Plattformen bei denen das schnelle Ein- und Auszahlen möglich ist. Auch Buchmacher legen Auszahlungen auf diese Plattformen keinerlei Steine in den Weg, wodurch ein Tipper schnell agieren kann und das Geld von Buchmacher zu Buchmacher schieben kann.

Eine Alternative stellt die Paysafecard, mit der Wettende mittels eines Codes eine Einzahlung tätigen können. Einen Code der Paysafecard erhält man an Tankstellen oder im Einzelhandel inzwischen sehr häufig.

Auch mit GiroPay und Sofortüberweisung lässt sich schnell eine Einzahlung vornehmen und der Tipper kann sich den Gewinn anschließend wieder auf sein Bankkonto auszahlen lassen. Alternativ besteht die Möglichkeit bei jedem Buchmacher ein wenig Guthaben zu postieren, um auf die beste Wettquote tippen zu können.