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Sportwetten abseits des Steuergesetzes – Legal oder nicht?

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Sportwetten und die 5 % Wettsteuer stellen besonders Neulinge vor die Frage, ob die getätigten Wetten denn überhaupt legal sind. Auch nach einer hohen Auszahlung machen sich viele Tipper Gedanken über die Lohnsteuerabrechnung am Ende eines Jahres.

Wir können Sie jedoch beruhigen. Die Buchmacher selbst kümmern sich um die 5 % Wettsteuer und ziehen diese zumeist bei einer erfolgreichen Wette vom Gewinn ab. Zudem gibt es Buchmacher wie Tipico, die ihrer Kundschaft die 5 % komplett erlassen und diese aus eigener Tasche zahlen.

Auch bei Kombiwetten werden die Steuern zumeist ab drei Spielen erlassen. (Quelle: sportwetten.org) Wir haben uns einmal genauer umgesehen und wollen Ihnen die besten Anbieter zur Seite stellen, damit auch Sie die 5 % Wettsteuer nicht bei jedem Wettgewinn abgeben müssen.

Steuerfreie Wettanbieter zahlen die Wettsteuer aus eigener Tasche, um ihren Kunden einen höheren Gewinn anbieten zu können

Der bekannteste Anbieter, der die Wettsteuer aus eigener Tasche zahlt, wirbt unter anderem mit dem FC Bayern München und Oliver Kahn. Sicherlich haben auch Sie bereits in einer Werbepause eine der vielen Tipico Werbungen gesehen, die mit den Worten „Ihre Wette in sicheren Händen“ beendet wird.

Im Werbespot selbst spricht der FCB oder Oli Kahn zumeist auch darüber, dass neben der Cash-Out-Funktion, Tipper mehr gewinnen als bei anderen Buchmachern. Dies liegt daran, dass die meisten Sportwetten-Anbieter die 5 % Wettsteuer vom Gewinn abziehen. Somit ist bei einer identischen Quote der Wettende bei Tipico besser dran und erhält 5 % mehr Gewinn als ein Tipper bei einem anderen Buchmacher.

Neben Tipico platzieren sich neue Buchmacher mit dem Angebot steuerfreie Wetten anbieten zu können im Markt. Betworld ist einer dieser Anbieter, der seit 2013 den Markt aufmischt, aber noch nicht zu den großen durchgedrungen ist.

Anders hingegen ist die Wettbörse betfair und das Sportwetten-Portal expekt. Während betfair seinen Hauptumsatz im Bereich der Wettbörse einfährt, jedoch in Deutschland nur als Sportwetten-Anbieter fungiert, gibt es expekt schon seit 1999 und der Buchmacher zählt zu den bekanntesten im internationalen Markt.

Andere Anbieter zahlen bei einer Kombiwette die Wettsteuer für ihre Kundschaft.

Während also die oben genannten Buchmacher allesamt die Wettsteuer aus eigener Tasche zahlen, erlegen manche Buchmacher eine Kombiwette auf, damit die 5 % übernommen werden. Besonders weil Kombiwetten zumeist an einer Wette scheitern, ist die Verlockung hier für die Sportwetten-Portale besonders groß, dem Kunden dieses Angebot zu unterbreiten.

Ein bekannter Anbieter von Sportwetten der diese Taktik anwendet, um auch Kombiwetten unter die Tipper zu bringen ist betway. Der englische Buchmacher zahlt freundlicherweise die Wettsteuer, sofern der Tipper mindestens drei Wetten zusammenfügt und eine Kombiwette spielt.

Wichtiger Hinweis für betway Tipper – Durch den „Wett-Club“ können pro Woche zwei Freiwetten zu je 5,00 Euro erlangt werden. Hierzu muss eine Kombiwette in Höhe von 25,00 Euro platziert werden. Vielleicht hatten Sie ja auch bereits das Glück die Wettsteuer, durch eine erfolgreiche Kombiwette, zu sparen und dazu nebenbei auch noch zwei Freiwetten zu erhalten. Aber auch andere Anbieter wie SportingBet oder Bet3000 setzten auf die Übernahme der Wettsteuer bei einer Kombiwette.

Mybet Kunden erhalten jeden Freitag die 5 % Steuer auf Wetten geschenkt

In Sachen Marketing macht mybet niemand etwas vor und das Unternehmen bietet seinen Kunden jeden Freitag die steuerfreie Wettabgabe an. Hierbei übernimmt der Anbieter selbst die anfallenden 5 % für Merkel und Co, egal ob Sie sich für ein Fußball-, Basketball- oder Tennis-Spiel entscheiden. Generell gehört mybet seit dem Start im Jahr 2003 zu einem der stetig wachsenden Buchmacher, der seinen Kunden neben tollen Wetten auch besonders gut durchdachte Aktionen anbietet.

Auch Kombiwetten werden unter der Woche ab einer Zusammenstellung von drei Tipps steuerfrei auf das Guthabenkonto überwiesen. Eine tolle Idee, die mybet seit dem Aktionsbeginn sehr viele neue Kunden brachte!

Fest steht: Niemand kommt um die 5 % Wettsteuer herum

Halten wir es noch einmal fest. Bei jeder Wettabgabe verdient der Staat 5 % des eingesetzten Guthabens. Somit verringert sich der Gewinn des Tippers um diesen Prozentsatz. Wieviel Geld hier zusammenkommt, wollen wir Ihnen Anhand eines Beispiels zeigen.

Stellen Sie vor, Sie haben den Bonus bei einem der zahlreichen Anbieter in Anspruch genommen und verfügen nun über 200,00 Euro auf Ihrem Guthabenkonto. Bei jeder Wettabgabe die 10,00 Euro beträgt und auf eine Wettquote von 2.00 gesetzt wird, würde der Staat also einen Euro an Ihnen verdienen. Klingt in diesem Falle sehr wenig, doch erhöhen wir nun den Einsatz auf 100,00 Euro pro gespielter Wette. Wenn dieser Betrag ebenfalls auf eine Quote, die 2.5 beträgt, gesetzt wird, würden bei einem steuerfreien Buchmacher 250,00 Euro auf dem Guthabenkonto stehen, sofern die Wette erfolgreich wird. Bei Anbietern die 5 % von dem Ertrag abziehen, erhalten Tipper lediglich 237,50 Euro und der Staat verdient an dieser Wette wahnsinnige 12,50 Euro.

Ein Nachteil des Abzuges bei einem Gewinnfall entsteht für den Kunden dabei nicht. Zieht man die 5 % Wettsteuer bei der Wettabgabe bereits ab, würde der Einsatz lediglich 95,00 Euro betragen. Somit würde sich der Gewinn bei einer Wettquote von 2.50 ebenfalls auf 237,50 Euro belaufen.

Lohnt sich das Tippen bei einem steuerfreien Anbieter?

Fairerweise muss man hier eingestehen, dass Tipico zumeist niedrigere Quoten als die Konkurrenz bietet und somit die 5 % egalisiert werden. Natürlich sollten sich Tipper dennoch ausrechnen, ob eine Quote bei Tipico wirklich unter dieser Prozentzahl befindet, da es sich ansonsten wieder lohnen würde. Es geht also auch darum die Quoten zu vergleichen, um den höchstmöglichen Gewinn einzufahren.

Der Anbieter bet365 hat in seinem Bonusbereich zudem einen Kombiwetten-Bonus auf Tennis-, Basketball- oder Champions-League-Spiele integriert, welcher bereits nach zwei Tipps die zu einer Kombiwette zusammengeführt werden, eine Gutschrift von 5 % auf den Gewinn obendrauf rechnet. Rechnet man diese 5 % also gegen die Wettsteuer, geht man mit demselben Ertrag raus, wie auch bei steuerfreien Buchmachern und erhält zudem meist eine bessere Wettquote.