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So geht Klimaschutz in Karlsruhe: Das sind die Resultate des K3 Kongresses vom September 2019

Die Regierung in Karlsruhe möchte bis zum Jahr 2030 alle Ergebnisse aus dem K3 Kongress 2019 umgesetzt haben. Ende September trafen sich namhafte Experten aus Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen, um neben den Belangen der Gesellschaft und eine Optimierung der Kommunikation auch aktuelle Fragen des Klimaschutzes zu diskutieren. Wie kann der Klimawandel noch aufgehalten werden? Die Stadtverwaltung von Karlsruhe arbeitet jetzt auf Hochtouren an einem umfangreichen Konzept, mit welchem Beitrag sich Karlsruhe am Erhalt der Natur beteiligen kann. Außerdem will die Verwaltung weiterhin bis zum Jahr 2040 absolut klimaneutral arbeiten und viele Prozesse in der Antragstellung digitalisieren. Ziel der Karlsruher Bürgermeisterin Lisbach sei es weiterhin, dass alle Einwohner in den Klimaschutz einbezogen werden und daher private Gebäudesanierungen oder der Einbau von PV-Anlagen auf dem eigenen Hausdach in Karlsruhe vorangetrieben werden sollen.

Welche Maßnahmen sind geeignet, um den Klimawandel zu stoppen?

Nicht nur in Karlsruhe und ganz Deutschland wird derzeit an Methoden und Möglichkeiten geforscht, wie die globale Erwärmung des Klimas noch rechtzeitig aufgehalten werden kann. Einige Wissenschaftler möchten Buchten und Bodden im Meer mit speziellen Algen besiedeln, welche zum einen das Sonnenlicht reflektieren und andererseits Sauerstoff produzieren können. Kritiker warnen jedoch vor einem Massensterben der Meerestiere, sollte nicht mehr ausreichend Sonnenlicht durch die dichte Algendecke in die Tiefen der Meere gelangen. In diesem Fall können Wasserpflanzen nicht wachsen, welche den Fischen und anderen Meeresbewohnern als Nahrungsgrundlage dienen.

Von der Politik wird seit vielen Monaten von Jugendlichen jeden Freitag auf’s Neue gefordert, dass die industrielle Umweltverschmutzung sofort einzustellen ist. Vielmehr sollten Fertigungsprozesse nicht allein auf den Profit hin ausgerichtet werden, sondern auch in einem verträglichen Verhältnis und in Einklang mit der Natur stehen. Dabei sollen von den Unternehmen weder Ressourcen verschwendet noch unnötig Energie verbraucht werden. Fossile Brennstoffe wie Braunkohle oder Erdöl belasten die Atmosphäre sehr, auch das hochgiftige Treibhausgas FCKW wird in einigen fern östlichen Ländern wieder vermehrt in die Luft abgesondert.

Karlsruhe setzt auf die Kommunikation mit der Gesellschaft zur Rettung des Klimas

In Karlsruhe werden vermehrt Straßen- und Stadtfeste gefeiert, in welchen der Klimaschutz thematisch in den Mittelpunkt gesetzt wird. Auch bei den vielfältigen Aktionen und Events rund ums Jahr wird in Karlsruhe darauf geachtet, dass eine klimaneutrale Durchführung durch die Betreiber und Schausteller gewährleistet wird. Im beliebten Stadtmagazin gibt es nicht nur die aktuellen Veranstaltungen in Karlsruhe, auf https://meinka.de/ finden sich weiterhin die Kontaktdaten der Stadtverwaltung und weitere Informationen, wie das Klima von Karlsruhe aus gerettet werden soll.

In vielen deutschen Städten sind vermehrt E-Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Nicht nur auf E-Scootern heizen Jugendliche morgens in die Schule oder Uni, auch der Geschäftsmann spart sich so manchen Stau im Berufsverkehr und fährt elektro-mobil ins Büro. So wie E-Kleinstfahrzeuge werden aber auch Elektroautos immer häufiger zum Kauf gesucht, auch wenn aktuelle Modelle nur eine geringe Höchstgeschwindigkeit erreichen und außerdem eine stark begrenzte Reichweite aufweisen, bevor die Batterie wieder stundenlang aufgeladen werden muss. Einige Fast-Food-Ketten haben den Bedarf an Elektrotankstellen bereits erkannt und bieten ihren Gästen die Möglichkeit, kostenlos Strom in das eigene Auto zu laden während des Aufenthalts im Lokal.

Plastik bedroht die Gesundheit von Flora und Fauna

In den Tiefen des Ozeans sind nunmehr ebenso Reste von Plastikmüll gefunden worden, wie auch in den Organismen schon kleiner Kinder. Internationale Experten schlagen Alarm und suchen nach ökologischen Alternativen für Kunststoffverpackungen aller Art. In vielen deutschen Supermärkten sind die umweltschädlichen Plastik-Tragetaschen bereits durch umweltfreundliche Papiertüten ersetzt worden. Auch die Packungen von Lebensmitteln sind teilweise bereits deutlich kleiner geworden. Schon in Kürze soll es per Gesetz verboten werden, nur noch bis zur Hälfte gefüllte Verpackungen zum Verkauf anzubieten. Allein durch diese Maßnahme kann es zu Einsparungen von Plastikmüll von annähernd 50 Prozent kommen. Immer mehr Menschen kaufen außerdem in Läden ein, in die man eine eigene Verpackung von zu Hause mitbringt. Da sich von Plastikgefäßen bei längerem Gebrauch immer Partikel ablösen können, welche dann in den Nahrungsmitteln verfügbar wären, können am besten Behältnisse aus Glas verwendet werden, wenn Lebensmittel ohne Verpackung eingekauft werden.

Bildquelle
Photo by Markus Spiske on Unsplash
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