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Wenn Liebe zu weit geht: Hilfe bei Stalking

Ständige Anrufe, Nachrichten und Belästigungen: Stalking ist in Deutschland schon lange keine Seltenheit mehr. Häufige Motive sind der Wunsch nach Macht, Dominanz und Kontrolle über die jeweilige Person. Besonders gescheiterte Beziehungen sind ein Hauptgrund für Belästigungen, aber auch psychische Störungen können dahinter stecken.

Ein Leben voller Angst

Betroffene ziehen sich aus Angst vor möglichen Übergriffen immer weiter zurück und gleiten nicht selten in die Depression ab. Auch Wohn- und Arbeitswechsel werden häufig in Betracht gezogen, um dem Stalker zu entfliehen – oftmals zwecklos.

Der einzige Ausweg scheint die Polizei, doch auch diese ist ohne handfeste Beweise machtlos. Sie können zwar ein Aufenthaltsverbot verkünden, dessen ungeachtet bleibt die betroffene Person aber erneut mit ihren Sorgen allein. Was also tun, wenn die ständigen Belästigungen zu viel werden?

In den wenigsten Fällen ist es sinnvoll, sich selbst auf die Suche nach Beweisen zu machen. Unprofessionelle Observationen werden vom Nachsteller meist sofort bemerkt und können schlimmstenfalls zu schweren Eskalationen führen. Außerdem ist es anschließend kaum noch möglich, die entsprechende Person zu überführen.

Stalking-Terror beenden

Selbst wenn alles ausweglos erscheint, gibt es einen Weg, den Stalker zu überführen – und zwar mit aussagekräftigen Beweisen. In diesem Fall können sich Betroffene an die Detektive der Detektei Hamburg wenden. Diese besitzen nicht nur entsprechende Erfahrung in diesem Bereich, sondern finden die Identität eines unbekannten Nachstellers bereits nach nur wenigen Tagen heraus.

Mit dem entsprechenden Equipment sind Detektive in der Lage, alle nötigen Aktivitäten und mögliche Gefahrenmomente zu dokumentieren. Mithilfe dieser Arbeit werden die notwendigen Voraussetzungen für das Einschreiten der Polizei geschaffen. Im Regelfall können Betroffene nach dem Einschreiten der Detektei und Polizei bereits nach nur wenigen Wochen wieder aufatmen.

Erste Hilfe bei Stalking

Wer belästigt wird, sollte dem Stalker unbedingt sofort und unmissverständlich erklären, dass kein Kontakt erwünscht ist. Finden dennoch weitere Annäherungsversuche statt, sollten Betroffene nicht mehr darauf reagieren.

Kommt es zu einer Nachstellung über das Internet, ist es empfehlenswert, auf keine Kontaktaufnahme zu reagieren. Darüber hinaus ist es wichtig, sämtliche Nachrichten und Anrufe als Beweise zu dokumentieren. Dies hilft im späteren Verlauf den Detektiven bei der Einschätzung der Gefährlichkeit sowie in einem zukünftigen Strafverfahren.

Außerdem sollte das private und berufliche Umfeld von der Belästigung erfahren. Auf diese Weise können Familienmitglieder, Arbeitskollegen, Freunde oder Nachbarn vor einer möglichen Belästigung warnen.

Ist eine akute Bedrohung der Fall, sollten Betroffene umgehend die Polizei alarmieren. Viele Stalker lassen sich von Verwarnungen durch die Polizei abschrecken. Übrigens kann auch eine einstweilige Verfügung bei Gericht beantragt werden. Es kann dem Stalker mitunter verboten werden, sich an bestimmten Orten aufzuhalten. Darüber hinaus wird in der Verfügung auch die Kontaktaufnahme durch Dritte untersagt. Dieses Verbot gilt für einen bestimmten Zeitraum und kann bei Verstoß weiter verlängert werden.

Bei Stalking muss schnell gehandelt werden, um schlimme Konsequenzen zu vermeiden. Stalker hören in den meisten Fällen nicht von selbst auf, sondern können über einen längeren Zeitraum hinweg sogar noch aggressiver werden. Aufgrund dessen sollten Betroffene bereits im Vorhinein notwendige Vorkehrungen treffen und sich von professionellen Experten in diesem Gebiet beraten lassen.

Titelbild: © iStock – frankpeters