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Hans-Hermann Menke ist Geschäftsführer der Hünert + Kramp GmbH in Salzhausen.

5 Fragen an Hans-Hermann Menke von Hünert + Kramp


Wie beginnen Sie Ihren Tag?


Mein Tag beginnt gewöhnlich mit dem Lesen der Tageszeitung beim Frühstück. In dieser ruhigen Atmosphäre bereite ich mich gedanklich auf die anstehenden Entscheidungen vor. Da ich einen Handwerksbetrieb mit 25 Mitarbeitern leite, läuft das normale Tagesgeschäft über die jeweiligen Abteilungsleiter. Trotzdem sind täglich Entscheidungen zu treffen, die große Auswirkungen auf das Unternehmen haben. Daher ist die gedankliche Vorbereitung am Frühstückstisch für mich wichtig.

Warum haben Sie sich für Ihr Handwerk entschieden?


Meine Vorfahren waren Landwirte, und somit habe ich seit meiner Kindheit mit landwirtschaftlichen Maschinen zu tun. Bis heute faszinieren mich Landmaschinen. Gerade weil diese Maschinen den Menschen enorme Arbeitserleichterung verschaffen. Und somit lag es auf der Hand, dass ich den Beruf des Landmaschinenmechanikers erlernte.

Wann macht Ihnen Ihr Beruf am meisten Freude?


Mit 15 Jahren begann ich meine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker. Danach folgte mit 21 Jahren der Abschluss der Meisterprüfung. Mit 30 Jahren war ich Verkaufsberater für Landmaschinen und mit 35 Jahren Geschäftsführer des heutigen Betriebes. Aus meiner Geschichte her rührt, dass ich die meiste Freude habe, wenn ich selbst mal wieder in Ruhe Landmaschinen instand setzen kann. Trotzdem würde ich nicht auf meine jetzige Tätigkeit verzichten wollen.

Was würden Sie tun, wenn Sie Wirtschaftsminister wären?


In der Bundespolitik würde ich die Reißleine ziehen und versuchen, das Ceta-Freihandelsabkommen zu stoppen. Regional würde ich versuchen, mich stärker dafür einzusetzen, dass bestehende Handwerksbetriebe nicht durch heranwachsende Wohnbebauungen eingeengt werden. Da ich jedoch kein Wirtschaftsminister bin, bleibt mir nur die Möglichkeit, vor diesen Gefahren zu warnen.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?


In meiner Freizeit bewirtschafte ich im Nebenerwerb meinen landwirtschaftlichen Betrieb. Daneben züchte ich Pferde, die ich aufziehe und zu Fahrpferden ausbilde. Das Wichtigste ist für mich jedoch das Zusammensein mit meiner Familie und das Spielen mit meiner kleinen Enkeltochter.