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4 Fragen an Jörg Bielig

Wie beginnen Sie Ihren Tag?


5.30 Uhr aufstehen, Badezimmer, mit dem Hund laufen, in Ruhe frühstücken, um 7.45 Uhr die Firma öffnen, kurzer Morgenplausch mit der derzeitigen Auszubildenden.

Warum haben Sie sich für Ihr Handwerk entschieden?


Diese Entscheidung wurde mir wohl mit in die Wiege gelegt, worüber ich sehr dankbar bin, da es für mich keinen schöneren Beruf gibt. Mein Vorbild ist mein Großvater, für den diese Arbeit nicht nur ein Job zum Geldverdienen war, sondern wirklich Berufung. Die Vielseitigkeit unseres Handwerkes ist einfach unschlagbar – sei es die Arbeit mit den Kunden, an den verschiedensten Natursteinen, ob in der Werkstatt oder in freier Natur, oder auf den Baustellen/Friedhöfen.

Wann macht Ihnen Ihr Beruf am meisten Freude?


Zum einen, wenn unsere Kunden sich für unsere Arbeit interessieren und teilweise sogar selbst an ihrem Auftrag mitarbeiten, ihren Stein wirklich „begreifen“ und dadurch eine ganz andere Wertschätzung unserer Arbeit bekommen, zum anderen, wenn ich den Enthusiasmus meiner derzeitigen Auszubildenden erlebe.

Was würden Sie tun, wenn Sie Wirtschaftsminister wären?


Gott sei Dank bin ich es nicht! Ich würde wohl zu viele unpopuläre Entscheidungen treffen wollen. Das gründet sicher aus der langjährigen Erfahrung in der freien Wirtschaft, wo es nicht um Parteigehabe oder Fraktionszwänge geht.