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Der passende Domainname für die eigene Webseite

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Der Domainname im Internet ist vergleichbar mit der Adresse in der realen Welt. Er ist einzigartig und kann daher nur von einer einzigen Webseite verwendet werden. Zusätzlich stellt er ein gewisses Prestige dar, da er den eigenen Webauftritt in der Öffentlichkeit des Internets repräsentiert. Kein Wunder also, dass gute Domainnamen knapp sind. Doch nach welchen Kriterien sollte der passende Domainname für die eigene Webseite eigentlich ausgewählt werden?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Bei der Auswahl des richtigen Domainnamens spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Es kommt dabei unter anderem auf die Art der eigenen Webpräsenz und deren Zielgruppe an. Aber der Reihen nach:

Die Domainendung

Als Erstes muss man sich für die passende Domainendung entscheiden. Bei der Domainendung, der sogenannten Top Level Domain (TLD), handelt es sich um die höchste Ebene bei der Namensauflösung im Internet. Das ist der Teil der Domain, der hinter dem Punkt aufgeführt wird. Wenn man sich bei professionellen Domainanbietern wie vautron.de umsieht, stellt man schnell fest, dass die Auswahl an Möglichkeiten riesig ist. Mehr als 500 verschiedene Domainendungen stehen für den potenziellen Namen der eigenen Webadresse zur Verfügung. Diese gliedern sich grundsätzlich in zwei Gruppen: allgemeine Domainendungen, sogenannte generic Top Level Domains (gTLDs) und länderspezifische Domainendungen, sogenannte country-code Top Level Domains (ccTLDs).

Während die Domainendungen der ersten Gruppe aus drei oder mehr Zeichen bestehen und keinen regionalen Bezug haben, sind die Domainendungen der zweiten Gruppe jeweils einem bestimmten Land zugeordnet und setzen sich aus zwei Zeichen zusammen. Die bekannteste allgemeine Domainendung ist sicher die COM-Domain, während die bekannteste länderspezifische Domainendung hier in Deutschland entsprechend die DE-Domain ist.

Wer mit seiner Webseite eine internationale Zielgruppe ansprechen möchte, sollte sich daher für eine der allgemeinen Domainendungen entscheiden. Wer hingegen ein speziell auf den deutschen Markt ausgerichtetes Webangebot betreiben möchte, für den ist eine DE-Domain die bessere Wahl. Würde man beispielsweise eine Webseite für Besucher aus Österreich erstellen, dann ist beispielsweise die AT-Domain zu bevorzugen.

Der Domainname

Hat man sich nun für die richtige Domainendung entschieden, steht im nächsten Schritt die Auswahl des tatsächlichen Domainnamens an. Dieser sollte möglichst aussagekräftig, kurz, prägnant und nicht zu kompliziert sein. Schließlich sollen sich die potenziellen Besucher den Namen der Webseite gut merken können und im Idealfall sogar ableiten können, welche Inhalte sie auf der Webseite erwarten.

Wer als Selbstständiger oder Unternehmen Dienstleistungen wie etwa einen Malereibetrieb anbietet, der fährt mit einer Domain wie maler-mustermann.de sicherlich besser, als einfach mit max-mustermann.de hinter dem Domainnamen sich alles Mögliche verbergen kann. Natürlich sollte man sich gleichzeitig bei der Wahl des Namens nicht zu stark einschränken, eventuell möchte man ja später einmal das eigene Geschäft in anderen Bereichen erweitern.

Grundsätzlich sollte der eigene Domainname einfach zu buchstabieren und leicht zu merken sein. Daher eignen sich kurze Namen besonders gut. Das eigene Webangebot kann auf diese Weise von zufriedenen Besuchern besser weiterempfohlen werden. Auch lassen sich auf diese Weise Vertipper oder Missverständnisse, beispielsweise bei der Weitergabe des Domainnamens übers Telefon, ausgeschlossen werden. Zudem wirken kurze und prägnante Domainnamen viel seriöser auf Besucher als lange, komplizierte Namen.

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