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Der Sprung in den neuen Job kostet stets Überwindung. Die richtige Vorbereitung ist das A und O, um im Bewerbungsprozess erfolgreich zu sein.

Ein neuer Job – aber wie?

Seit 20 Jahren im gleichen Unternehmen, kein Aufstieg, ein schlechtes Gehalt. Die Gründe für den Wunsch nach einem neuen, besseren Arbeitsplatz sind vielfältig. Viele Arbeitnehmer scheuen sich, es erneut zu probieren und sich bei Unternehmen zu bewerben. Zu groß ist die Furcht vor Ablehnung, die durch das Gefühl, nicht gut genug zu sein, bestärkt wird. Mit einigen Tipps und Tricks finden auch Minijobber und Teilzeitangestellte schnell einen besseren Job.

Anforderungsprofile der Unternehmen vergleichen

Der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Job sollte ein Vergleich verschiedener Unternehmen sein. Die Anforderungen, die Firmen an ihre Bewerber stellen, sind heute andere als noch vor 20 Jahren. Natürlich liegen die klassischen „soft skills“ Pünktlichkeit, Belastbarkeit und Flexibilität immer noch hoch im Kurs. Doch sowohl deutsche Traditionsunternehmen mit langer Geschichte als auch moderne Start-ups wollen heute mehr von ihren Mitarbeitern.

In vielen Branchen ist ein Führerschein mit eigenem Wagen ein Muss. Die Mitarbeiter müssen örtlich flexibel sein und zügig von einem Termin zum nächsten kommen. Ein Firmenwagen steht aber nur höheren Angestellten zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet die Baubranche, in der Transporter nach wie vor üblich sind. Wer also kein eigenes Auto hat, sollte sich zeitnah eines kaufen, um im Bewerbungsprozess nicht das Nachsehen zu haben. Das Problem hierbei: Menschen mit geringem Einkommen können sich oft kein Auto leisten.

Abhilfe schafft ein Kredit, der bei der Finanzierung unterstützt. Es ist natürlich möglich, den Autokauf direkt beim Händler zu finanzieren. Diese Finanzierung ist häufig sehr teuer. Ein Vergleich lohnt! Im Gegenzug gibt es Bankkredite, die mit günstigen Konditionen locken. Ein sogenannter Ballonkredit ist eine sinnvolle Variante. Das Besondere daran: Die letzte Rate fällt höher aus als alle vorangegangenen, sodass die ersten Raten wesentlich niedriger als bei einem normalen Kredit ausfallen. Die Schlussrate wird dann, im besten Fall, erst fällig, wenn der neue Job angetreten ist. So können auch Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen ein Auto unkompliziert finanzieren. Um den passenden Ballonkredit zu finden, nutzen viele Kreditnehmer den Kreditrechner von smava, um die besten Konditionen zu finden. Der Antrag ist dann ebenfalls unkompliziert online zu stellen.

Die meisten Unternehmen erwarten heute von ihren Mitarbeitern außerdem, einen eigenen Computer zur Verfügung zu haben. Das liegt daran, dass Home-Office immer häufiger angeboten wird. So wird die Arbeitszeit flexibler gestaltet, was vor allem für Eltern von Vorteil ist. Ein großer Pluspunkt in der Bewerbung sind Fremdsprachenkenntnisse. Je fundierter die einzelnen Sprachkenntnisse sind, desto besser. „Grundkenntnisse“ hingegen wirken nicht besonders professionell und sollten im Lebenslauf besser nicht erwähnt werden.

Der Lebenslauf sollte aussagekräftig, nicht zu lang und nicht zu überladen sein. Ein klares Design wirkt edel und lässt Personaler alle wichtigen Daten finden.

Die eigenen Unterlagen aktualisieren

Wer die Anforderungen der präferierten Unternehmen kennt, muss seine eigenen Bewerbungsunterlagen auf den aktuellen Stand bringen. Dazu gehören das Anschreiben, der Lebenslauf sowie ein mögliches Motivationsschreiben. Die ard erklärt, wie ein guter Lebenslauf grundsätzlich auszusehen hat. Wichtig: Im Lebenslauf sollte nicht gelogen werden! Unternehmen merken, wenn eine Angabe überhaupt nicht stimmt.

Sowohl das Anschreiben als auch das Motivationsschreiben müssen stets auf das eine, spezielle Unternehmen zugeschnitten sein. Klar ersichtlich muss sein, dass sich ein Bewerber mit der Firmenphilosophie und den Anforderungen für seinen Traumjob auseinandergesetzt hat.

sparen. Das Foto sollte von guter Qualität und aktuell sein, sodass Personaler sich ein tatsächliches Bild des Bewerbers machen können. Ein selbstgeschossenes Handybild ist also zu vermeiden, besser sind klassische Bewerbungsfotos von einem Fotografen.

Wichtig: Bewerbungsunterlagen werden heutzutage meist nur noch elektronisch angefordert! Die Unternehmen stellen entweder Formulare auf ihrer Website bereit oder die Unterlagen werden per E-Mail verschickt. Bewerber müssen dabei unbedingt auf eine seriöse E-Mail-Adresse achten. Diese sollte den Vor- und Nachnamen des Bewerbers enthalten. Fantasieworte oder Zahlen haben in der Adresse nichts zu suchen.


Ob zu Hause am Computer oder in einem Klassenraum mit anderen: Weiterbildungsmaßnahmen sind für Arbeitnehmer, die eine neue Herausforderung suchen, ein wichtiges Instrument.

Von Weiterbildungsangeboten profitieren

Wenn der Lebenslauf bisher nicht alle Zusatzfähigkeiten hergibt, die sich ein Unternehmen wünscht, ist es sinnig, über Weiterbildungen nachzudenken. Volkshochschulen und private Unternehmen bieten meist ein breites Spektrum an Weiterbildungsmaßnahmen, an denen Menschen jeder Altersgruppe teilnehmen können. Zu beliebten Kursen gehören:

  • Computerkurse für bestimmte Programme
  • Internetkurse, die auch Webdesign umfassen
  • Fremdsprachenkurse, beispielsweise Französisch, Spanisch, Italienisch oder Business-Englisch
  • Kurse in Fotografie

Je nach Branche und Berufsfeld sollten die belegten Kurse ausgewählt werden. Dabei ist es hilfreich, sie auf die eigenen Fähigkeiten und das Wunsch-Unternehmen zuzuschneiden. Die Bereitschaft zur Weiterbildung an sich zeigt den Firmen zusätzlich, dass der Kandidat an sich arbeitet und nicht stehenbleibt.

Tipp: Manche Weiterbildungskurse finden online als sogenanntes Webinar statt. Hier können Bewerber bequem von der Couch etwas Neues erlernen. Diese Art von Weiterbildung bieten Fernuniversitäten und verschiedene Unternehmen an. Vor allem Eltern und Angestellte mit wenig Zeit haben bei dieser Form der Weiterbildung einen Vorteil.

Das richtige Maß finden – Stress vermeiden

Bei allen Wunschvorstellungen, Weiterbildungen und Bewerbungen ist es wichtig, das richtige Maß zu finden. Es gilt, sich nicht zu übernehmen, um der neuen Firma später wirklich gute Dienste leisten zu können. Um den Überblick nicht zu verlieren, nutzen Bewerber einen Kalender. Dieser kann sowohl elektronisch als auch in Papierform sein, das ist davon abhängig, was besser zum Nutzer passt. Termine, die mit dem Bewerbungsprozess zusammenhängen, wie beispielsweise Assessment-Center, werden dort eingetragen. Das Gabler Wirtschaftslexikon gibt eine ausführliche Definition für diesen Schritt im Bewerbungsprozess. Auch Deadlines für einzelne Bewerbungen können Platz im Kalender finden. Denn wie bereits beschrieben gehört Pünktlichkeit nach wie vor zu den Anforderungen der meisten Firmen, die neue Mitarbeiter suchen. Wer sich erfolgreich bewirbt, kann bald erfolgreich im neuen Job durchstarten!

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