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Frau geht am Strand

Der richtige Bikini für den Sommer – gut angezogen an Strand und Pool!

Der Sommer – perfekt für Frauen, um zu zeigen, wie hart sie nach Weihnachten an ihrer Figur gearbeitet haben. Doch nur selten ist eine Frau mit ihrem Körper voll und ganz zufrieden, stattdessen gibt es fast immer die eine oder andere Problemzone, so klein sie auch sein mag. In der normalen Alltagskleidung können die entsprechenden Stellen noch gut kaschiert werden, wenn es aber an das Zeigen von nackter Haut geht, ist das oftmals schwierig. Dementsprechend frustrierend kann sich der Kauf von Bikinis gestalten, wenngleich es eine Vielzahl von Modellen und Varianten gibt. Amicella erklärt, worauf die Damenwelt künftig bei der Bikiniauswahl achten sollte, damit das Strandoutfit perfekt sitzt!

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Allgemeine Kriterien, auf die es zu achten gilt

Erst kürzlich berichteten wir von den aktuellen Bikinitrends, angesagten Farben, Mustern und Formen. Entscheidend ist aber trotz allem in erster Linie die Form, erst danach sollten Sie bei der Auswahl Wert auf modische Trends legen. Zudem gibt es zwei weitere Punkte, die beim Bikini-Kauf nicht vernachlässigt werden sollten:
Frau beim Bikinikauf
Die Farbe
In nahezu jedem Sommer liegt eine andere Farbe im Trend (aktuell sind es laut Glamour vor allem kühle Töne wie beispielsweise Grün, Türkis und Blau), nicht jede Frau kann und sollte hier jedoch automatisch zugreifen. Stattdessen sollte die Farbe im Idealfall nach dem Hauttyp ausgewählt werden:

    o dunklere Typen fahren gut mit hellen und gelblichen Bikinis wie Orange oder Gold.

o Helle Typen hingegen erscheinen mit solchen Farben deutlich blasser und sollten sie demnach vermeiden.

o Auch die Figur spielt bei der Farbe eine Rolle, denn bunte Modelle mit großen Mustern tragen zusätzlich auf. Wer mit seiner Körperform unzufrieden ist, sollte demnach auf einfarbige Bikinis zurückgreifen.

Das Material
Vor dem Kauf steht die Frage: wozu soll der Bikini sein, zum Sonnen oder zum Baden? Bikinis, die einen hohen Baumwollanteil enthalten, eignen sich nicht besonders gut zum Schwimmen gehen, sondern sind eher für das Sonnenbad geeignet. Wer hingegen Zeit im Meer oder im Pool verbringen möchte, sollte darauf achten, dass der Bikini aus einem Polyamid-Elastan-Mix besteht. Umso höher der Elastan-Anteil, desto höher die Dehnbarkeit. Das Polyamid hingegen sorgt für die Reißfestigkeit.

Welcher Bikini passt zu welcher Figur?

Große Brüste, kleiner Po. Kleine Brüste, breites Becken. Große Brüste und Problemzone Bauch. Mögliche Varianten gibt es viele, sodass es in der Tat schwer ist, Körperformen in bestimmte Schubladen zu stecken. Das Praktische am Bikini ist aber, dass eine Körbchengröße nicht zwingend zu einer bestimmten Höschengröße passen muss, sondern dass sich mittlerweile viele Bikini-Hersteller variabel zeigen und den Käuferinnen die Möglichkeit bieten, verschiedene Konfektionsgrößen für Ober- und Unterteil miteinander zu kombinieren.

Welcher Bikini passt zu welcher Figur?

Hilfreich kann es zudem sein, sich zunächst erst einmal selbst über die eigene Figur bewusst zu werden. Grundsätzlich wird zwischen verschiedenen Typen unterschieden, nach denen sich die Modewelt ausrichtet, darunter:

  • Der A-Typ
  • Der V-Typ
  • Der H-Typ
  • Der X-Typ

Diese Figurtypen definieren, wie die Figur einer Frau grob aufgebaut ist, so hat der A-Typ typischerweise einen schmalen Oberkörper und runde Hüften, während der V-Typ ausgeprägte Schultern, eine schmale Taille und einen vollen Busen hat. Je nachdem gibt es verschiedene Problemzonen und Empfehlungen, welche Kleidungsstücke, Farben und Muster sich eignen und welche besser nicht so häufig genutzt werden sollten. Hilfreich kann eine solche Einteilung in Figurtypen außerdem sein, um darauf aufmerksam zu machen, welche Vorzüge der Körper hat – denn für die meisten Frauen stehen ihre Problemzonen im Vordergrund, eine besonders schöne oder attraktive Körperpartie wird hingegen gern ignoriert. Eine detaillierte Auflistung der verschiedenen Typen sowie ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile ist unter http://www.happy-size.de/figurberatung-damen/ einsehbar.

1. Kleine Brüste
Kleine Brüste sind kein Manko. Dennoch möchten Frauen ihre Brust in der Regel betonen bzw. größer erscheinen lassen. Im Alltag nutzen sie dafür Push-Up BHs. Ähnliches ist in der Bademode ebenfalls möglich. Am besten wird dafür zu Modellen gegriffen, die über wattierte oder herausnehmbare Pads verfügen. Allerdings muss unbedingt auf die richtige Passform geachtet werden, ansonsten kommt Frau schnell in eine für sie als peinlich empfundene Situation, wenn die Pads herausrutschen oder beim Sonnenbaden die kleine Schummelei aufgrund von leer hervorstehenden Hüllen auffliegt. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den Brüsten immer mindestens ein Finger Platz findet, ansonsten wirkt das Dekolleté unnatürlich.

Wer auf eine künstliche Vergrößerung durch wattierte Oberteile keinen Wert legt, kann dennoch auf einige Details achten, um die Brust gekonnt in Szene zu setzen. Knallige Farben und breite Muster erwirken eine optische Vergrößerung, Verzierungen wie Rüschen, Schleifen, Fransen und ähnliches bringen ebenfalls mehr Volumen.

Die ideale Form für Frauen mit kleinen Brüsten bietet der Triangel-Bikini. Aber auch der Bandeau-Bikini bietet sich an, jedoch sollten in dem Fall die Farbe und das Muster gut ausgewählt werden: denn unifarbene und dunkle Stoffe lassen die Brust in diesem Fall noch kleiner erscheinen.

Verschiedene Brust-Typen

2. Große Brüste

Große Brüste sind ein ziemlicher Hingucker. Das wissen Frauen und spielen gerne mit diesen Reizen – sie müssen nur wissen, wie sie dies am besten tun, damit es das gewünschte positive Ergebnis bringt. Bei großen Brüsten ist es zudem besonders wichtig, dass sie einen richtigen Halt bekommen.

Diesen Halt bieten Modelle, die über breite Träger verfügen. Eine zusätzliche Stütze, um die Brüste in Form zu bringen, bieten Bikini-Oberteile mit Bügeln oder vorgeformten Cups. Verzichtet werden sollte auf Neckholder, da diese das schwere Gewicht der großen Brüste auf den Nacken verlegen und somit sogar Schmerzen verursachen können. Ideal sind hingegen solche Bikinis mit breiten Trägern oder Bustiers – dann sitzt die Brust richtig und wird gut in Form gebracht.

Wer seine Reize aber nicht zu offensichtlich zeigen möchte, sondern seine Brust eventuell sogar lieber etwas kleiner darstellen möchte, der kann auf dunkle Farben zurückgreifen. Eine Alternative sind außerdem sogenannte Minimizer-Oberteile, die die Brust optisch verkleinern. Die Finger sollten Frauen mit großen Brüsten von Triangel- und Bandeau-Bikinis lassen, wenngleich diese aktuell auch sehr gefragt sind. Nicht nur, dass sie nicht den gewünschten Halt bieten können – die Brust kann bei einem Sprung ins Wasser sogar herausruschten und schon steht man mit einem Busenblitzer im ungewollten Mittelpunkt.

Welche Bikinis besonders 2015 im Trend liegen sehen Sie hier.

 

Bauchspeck

3. Kleiner Bauchansatz

Hat der Winterspeck sich trotz aller guten Vorsätze bis zum Sommer gehalten? Das macht gar nichts, denn die heutige Bademode bietet genug Möglichkeiten, um das Bäuchlein gekonnt zu kaschieren. Dass ein Bikini dann aber eher unvorteilhaft ist, ist verständlich. In dem Fall sollte lieber zum Badeanzug gegriffen werden. Das elastische Material des Badeanzugs führt dazu, dass der Bauchansatz versteckt wird. Farblich kann dieser Effekt unterstützt werden, indem auf dunkle Farben zurückgegriffen wird.Wer trotz Bauch nicht auf den Zweiteiler verzichten möchte, der ist am besten mit einem Tankini beraten.

Dabei handelt es sich um eine Mischung aus einem nicht zu knappen Bikinihöschen und einem Tank-Top ähnlichem Oberteil, das beim Flanieren am Strand hervorragend die Problemzone kaschiert und beim Sonnenbaden nach oben geschoben werden kann. Eine weitere Möglichkeit bietet das Tragen eines normalen Bikini-Oberteils und eines Highwaist-Slips, der ebenfalls den Bauchansatz versteckt. Retro-Höschen sind eine Überlegung wert, allerdings muss dabei darauf geachtet werden, dass die Seiten nicht zu breit sind – dann nämlich bewirken sie genau das, was sie eigentlich vermeiden sollen und erwecken den Anschein, dass die Trägerin nicht nur einen Bauchansatz hat, sondern zudem noch über recht breite Hüften verfügt.

Po von Frauen

4. Breite Hüften oder großer Po

Frauen mit breiten Hüften und/oder einem großen Po machen häufig einen Fehler: sie versuchen ihre Problemzone unter viel Stoff zu verstecken. Damit machen sie es aber noch schlimmer, denn umso weniger Stoff obenherum und umso mehr Stoff unten herum, desto größer erscheinen Hüfte und Po – es wird also genau das Gegenteil von dem erreicht, was eigentlich gewollt war.

Frauen mit dieser Körperform können allerdings auf eine stoffliche Wunderwaffe zurückgreifen, die sehr wohl den gewünschten Effekt erzielen kann: der Pareo. Dieses leichte Tuch lässt sich einfach um die Hüfte knoten, bringt Hüfte und Po in eine gute Position und ist zudem ein modischer Blickfang.

Natürlich ist es keine Pflicht, Po und Hüfte zu verhüllen. Wie jede andere Frau haben auch Damen mit Rundungen die Möglichkeit, im Bikini gut auszusehen. Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass das Bikini-Oberteil den Blickfang bildet. Das heißt, dass es in dem Fall gerne zu farblichen Unterschieden kommen darf. So bietet es sich an, sich ein Oberteil in einer knalligen Farbe auszusuchen, um den Blick von der Problemzone abzulenken. Das Höschen selbst wird am besten in einer gedeckten Farbe ohne Muster getragen. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Hose weder zu hoch noch zu tief geschnitten ist. Ein absolutes Tabu bei breiten Hüften und einem großen Po sind Tangas und Strings – diese lenken den Blick besonders auf den Po und setzen ihn dementsprechend in kein schönes Licht.

5. Schmale Hüften

Auch wenn viele es nicht glauben mögen, so sind nicht alle Frauen mit einer schmalen Hüfte über diese glücklich. Manche wünschen sich ein paar Kurven mehr und haben das Gefühl, in einem Bikini viel zu kantig auszusehen.
Ähnlich wie bei kleinen Brüsten kann hier mithilfe von Farbe und Verzierungen ebenfalls ein wenig geschummelt werden. Ideal bieten sich Bikini-Höschen mit breiten Streifen und knalligen Farben an. Rüschen und Schleifen bringen mehr Volumen und lassen die Hüfte somit optisch breiter erscheinen.

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